... 5. wie kann man sich selbst beim Thema "Rechnungen einreichen" angegriffen fühlen? Verschicke doch jeder auf die Weise, die ihm am besten deucht.
Beihilfeantrag nicht mit allen Rechnungen?
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Die Versandkosten sind berufsbedingte Werbungskosten. Ob das Abfotografieren und Senden mehr oder weniger Zeit in Anspruch nimmt als das Eintüten? Bei den Summen, die bei euch Jungchen zusammenkommen, kann man vielleicht verschmerzen, wenn mal ein Beleg nicht ersetzt wird, weil er verschütt' ist. Im Alter kommen da schon andere Summen zusammen. Da sind die Kosten für ein Einwurfeinschreiben Kinkalitzchen. Und ja - Kopien werden von der Beihilfe sowieso anerkannt und für die KK kann man es bei Streitfällen mit der Beihilfe verifizieren. Tricksereien wären sowieso nicht ratsam. Als Beamter bekommt man straf- UND dienstrechtlich eine ins Genick, wenn man bescheißt. Das tut doppelt weh. Daher lässt man das besser bleiben.

Was soll das denn mit "Jungchen" und der Behauptung, nur Du hättest "Sümmchen" zu tragen? Woher genau weißt Du, was ich für Kosten habe? Die Abrechnung mit 3 Personen ist sehr aufwändig, erst Recht, wenn was chronisches dazukommt. Ich "verschmerze" sicherlich keinen einzigen Betrag. Ich reiche ALLE Rechnungen bei der Beihilfe ein. Warum sollte ich das tun? Und warum sollte ich weniger gewissenhaft sein, weil ich digital einreiche? Warum bist Du immer so überheblich?
Deine Rede mit den Werbungskosten ist ja immer ganz nett, aber ich habe nullkommagarkeine Kosten für Porto, während Du das bezahlst, auch wenn Du einen Teil davon zurückbekommst. Ich schätze, von dem Betrag, den Du jährlich aufbringst, kann ich einmal im Jahr mit meiner Familie essen gehen.
an den TE: Ich mache es so: In einer Tabelle trage ich jede Rechnung ein und lege sie in eine Mappe. Wenn ich einen Wert X zusammen habe oder wenn ich nicht in Kürze eine weitere Rechnung erwarte, nehme ich die Mappe und reiche sie bei der Beihilfe ein per App). Gleichzeitig reiche ich die Kinder bei der PKV ein (ebenfalls per App). Sobald meine Tabelle den Wert Y erreicht hat (BRE überschritten), reiche ich alles bei der PKV ein. Aber alles mit der App. Dauert nur ein paar Minuten.
Alle Rechnungen behalte ich mindestens 5 Jahre im Ordner und dann schmeiße ich sie weg, wenn die Ordner voll sind.
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Das mit den Tricksereien hab ich ja völlig überlesen. Wie genau Wolfgang Autenrieth kommst Du denn nun darauf?
und Milk&Sugar hats schon schön zusammengefasst.
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Sissymaus , kontrollierst du den Eingang der Zahlungen irgendwie systematisch? Also wenn etwas nicht übernommen wird, sieht man das ja gleich. Aber ich hab manchmal Sorge, dass ich nicht mitbekomme, wenn die Beihilfe einen Fehler machen sollte.
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Sissymaus , kontrollierst du den Eingang der Zahlungen irgendwie systematisch? Also wenn etwas nicht übernommen wird, sieht man das ja gleich. Aber ich hab manchmal Sorge, dass ich nicht mitbekomme, wenn die Beihilfe einen Fehler machen sollte.
Ja, ich hab ne Excel-Liste, die direkt den zu erwartenden Betrag der Beihilfe und PKV auflistet. Aber theoretisch bräuchte ich das nicht, das weist der Beihilfebescheid auch aus.
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Ist bei mir auch so (wie bei Sissy.).
Hat zwar mein Mann im Griff, aber ich kenne die Tabelle und man sieht es auch sofort.
Dass zum Beispiel gerade die Beihilfe wieder im Rückstand ist, nachdem die Debeka innerhalb von einer Woche bezahlt hatte.
und ich wieder drei Rechnungen habe, die darauf warten, eingereicht zu werden, weil ich auf zwei höhere noch warte.
Wenn der Wert auf einen halb Cent ist, gibt es wohl eine Regelung, wer auf- und wer abrundet, aber sonst sehe ich fast gleiche Bezahlungen. Nur halb mit Woooooochen dazwischen. -
Ja, ich hab ne Excel-Liste, die direkt den zu erwartenden Betrag der Beihilfe und PKV auflistet. Aber theoretisch bräuchte ich das nicht, das weist der Beihilfebescheid auch aus.
So mach ich das auch.
Ich gebe den Rechnungsbetrag ein. Die Datei berechnet automatisch, was ich von PKV und Beihilfe bekomme und wann es sich lohnt bei der PKV einzureichen.
Wenn dann der Antrag bearbeitet ist, dann reicht meist ein kurzer Blick zum Vergleichen oder falls etwas falsches dabei ist, dann kann ich schnell sehen, welcher Betrag es ist.
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Ja, ich hab ne Excel-Liste, die direkt den zu erwartenden Betrag der Beihilfe und PKV auflistet. Aber theoretisch bräuchte ich das nicht, das weist der Beihilfebescheid auch aus.
Das stimmt, was im Bescheid steht, steht da. Ich frage mich nur, was passiert, wenn mal was nicht auftaucht und ich es nicht merken sollte. Rezept hinter den Aktenschrank gerutscht oder so

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Digital kann doch nix verrutschen.
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chilipaprika , hast du je erlebt, dass mal ein größerer Betrag von der Beihilfe verschlampt wurde?
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Das stimmt, was im Bescheid steht, steht da. Ich frage mich nur, was passiert, wenn mal was nicht auftaucht und ich es nicht merken sollte. Rezept hinter den Aktenschrank gerutscht oder so

Meinst du bei dir Zuhause?
Wenn du Glück hast, merkst du es nie, weil du deinen Aktenschrank nie wieder verrückst und lebst zufrieden.
Sonst hilft konsequente Buchhaltung, ich mache es meist so, dass ich die Rechnung direkt bei Eingang in der Excel-Liste erfasse und zeitnah eine Terminüberweisung vormerke.
Je nach Summe reiche ich dann auch gleich ein oder warte ab, bis ein paar Rechnungen zusammen kommen.
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chilipaprika , hast du je erlebt, dass mal ein größerer Betrag von der Beihilfe verschlampt wurde?
Bin zwar nicht Chili aber ich hab das noch nicht erlebt.
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Digital kann doch nix verrutschen.
Ich warte hier noch auf digital... Im Moment müssen alle in Sachsen alles nach Bayern schicken, wo es eingescannt und dann digital wieder nach Dresden weitergeleitet wird
Umstellung: voraussichtlich ein Jahr.Würde ja gerne wenigstens eine Dienstbrieftaube nutzen aber so cool wird der öffentliche Dienst natürlich nie werden.
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chilipaprika , hast du je erlebt, dass mal ein größerer Betrag von der Beihilfe verschlampt wurde?
verschlampt im Sinne von nicht bezahlt?
Im Endeffekt, nein / noch nicht (ich warte gerade auf einen möglichen Konflikt).
Es wurde nicht alles übernommen aber überraschenderweise mehr, als mal angesagt. Ich hatte schon eine sehr unangenehme Mitarbeiterin am Telefon, die mir gegenüber behauptete, ich hätte schon genug erhalten und hätte keinen Anspruch mehr. Das hat meinerseits einen Streit mit Ärzten provoziert, und am Ende wurde alles bezahlt, also total komisch (Mir war nicht bewusst, und dieser Mitarbeiterin wohl auch nicht, dass Krankenhäuser in mehreren Etappen abrechnen und sie meinte zu mir, die zweite Rechnung sei mein Problem).
Jetzt gerade habe ich auch einen Genehmigungsfall (mal wieder) anhänglich aber ich versuche, zuversichtlich zu sein, eine Wahl habe ich nicht.
Und regelmäßig kommt bei der Abrechnung eine Absage drin, weil - wissentlich oder nicht, also mal aus Versehen, mal aus Unaufmerksamkeit, mal aus Provokation, Sachen eingereicht werden, die nicht abrechenbar sind und dann schreiben sie mir wieder, dass Eisentabletten (zum Beispiel) nicht abrechnungsfähig sind.
Da die Debeka sie aber (glaube ich?) übernimmt, wird einfach alles versucht.
Mein Mann übersieht auch regelmäßig die Pille und reicht sie auch ein, da kommt auch immer wieder eine Absage. Was logisch und egal ist. Da klebt ein großer Post-It meinerseits darauf mit "Achtung, nicht einreichen", aber eyh, ich habe einen Privatassistenten, der mir den Mental Load abnimmt, ich werde mich nicht zu sehr beschweren. Mich stresste schon alleine dieses ständige Vorstrecken, mittlerweile habe ich 5000 Euro auf einem Unterkonto ansammeln können und es stresst mich weniger (crazy, oder?) -
Die Apps sind super!
Foto, Abschicken - Zack fertig.
Ich reiche bei der Beihilfe sofort ein und sammel für die PKV in einem Körbchen bis ich den Betrag der Beitragsrückerstattung überschritten habe. Dann geht das gesammelt per App an die PKV.
Anschließend hefte ich das Papier ab.
Für meine eigene Übersicht notiere ich mir auf der Rechnung zusätzlich immer das Überweisungsdatum.
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Aber trotzdem bekomme ich nicht das gesamte gezahlte Porto zurück .
Das hatte ich nie behauptet. Aber die Arbeitszeit, die das Einscannen braucht, habe ich "outgesourced". Das ist mir die paar Eumel wert. Bei 2-3 Belegen wäre der Aufwand ja erträglich. Aber im Alter kommt mehr zusammen. Um die BRE musste ich mich nie sorgen. Die Debeka berücksichtigt das direkt.
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Das hatte ich nie behauptet. Aber die Arbeitszeit, die das Einscannen braucht, habe ich "outgesourced". Das ist mir die paar Eumel wert. Bei 2-3 Belegen wäre der Aufwand ja erträglich. Aber im Alter kommt mehr zusammen. Um die BRE musste ich mich nie sorgen. Die Debeka berücksichtigt das direkt.
Einscannen dauert genau 20 Sekunden inklusive abschicken. Für 10 Rechnungen benötige ich vielleicht 3-4 Minuten. Eintüten mag schneller gehen, aber Porto kaufen und zur Post bringen ist doch dabei nicht berücksichtigt. Und ein Nachweis, was Du alles abgeben hast, fehlt auch.
An welcher Stelle genau ist Deine Methode besser? Ich verstehe es nicht.
Es sei denn, Du willst einfach nur Recht haben. Dann bleib gern dabei. Weniger Geld auf dem Konto hast Du trotzdem, auch wenn es für Dich Kinkerlitzchen sind.
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Muss man denn in der App fotografieren? Kann man nicht auf gemachte Fotos zugreifen? Würde mich echt wundern, wenn das nicht gehen würde. Aber ich kenne die Apps nicht.
Mittlerweile zum Glück nicht mehr, das war sehr nervig, wenn man kein gutes Handy hatte (wie ich), da hat die Beihilfestelle oft die schlechte Qualität angemerkt oder Sachen nicht direkt anerkannt.
Man muss die Belegsammlung zweimal "fotografieren", da man sie nicht einfach von einer zur anderen App schicken kann. Geht das - nur mit diesen Apps - vielleicht auch anders?
Mittlerweile habe ich nen Scanner und alles ist entspannt:
Ich scanne meine Rechnungen einmal ein, mittlerweile kann man sowohl bei der Beihilfe NRW, als auch bei meiner PKV Dokumente hochladen.
Also einmal über beide Apps alle PDFs hochladen und abschicken, fertig.kontrollierst du den Eingang der Zahlungen irgendwie systematisch? Also wenn etwas nicht übernommen wird, sieht man das ja gleich. Aber ich hab manchmal Sorge, dass ich nicht mitbekomme, wenn die Beihilfe einen Fehler machen sollte.
Ich habe ebenso eine Exfel-Tabelle und ziehe immer einen Strich, wenn ich einreiche, sehe auf einen Blick (Summe...), wie viel ich von jedem bekommen müsste und gleiche es ab, wenn was zurückkommt.
Verschlampt hat die Beihilfe noch nie etwas. Hier und da zahlt sie nicht alles (Nicht verschreibungspflichtige Medikamente, gerade bei Erkältungen), reiche es trotzdem immer alles ein.
Hatte mich dafür zuletzt gefreut, dass die Beihilfe komplett meine sportmedizinische Gesundheitsuntersuchung inklusive Laktattest übernommen hat.

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Das hatte ich nie behauptet. Aber die Arbeitszeit, die das Einscannen braucht, habe ich "outgesourced". Das ist mir die paar Eumel wert. Bei 2-3 Belegen wäre der Aufwand ja erträglich. Aber im Alter kommt mehr zusammen. Um die BRE musste ich mich nie sorgen. Die Debeka berücksichtigt das direkt.
Gerade bei vielen Rechnungen verliert man mit Papier viel schneller den Überblick, zumindest war es bei mir so.
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Ich scanne die Originale, den Scan reiche ich digital bei meiner PKV ein und lege ihn außerdem digital auf meinem Rechner ab. Eine Rechnung geht an die Beihilfe, solange ich da nur extrem kleine Scans hochladen könnte, finde ich das praktischer. Das andere Exemplar vernichte ich. Ich habe mit ganz wenig Ausnahmen keine Papierablage mehr und sichere meine Daten regelmäßig auf externen Festplatten.
Mache ich ähnlich. Ich scanne zeitnah ein, speichere sie in einen digitalen Ordner als pdf Datei ab. Der Dateiname besteht aus einer fortlaufenden Nummer, dem Namen des Arztes, Datum und dem Betrag. Bei Rezepten schreibe ich noch "Rezept" dazu. Die Originalrechnungen hefte ich choronologisch in einem Ordner ab.
Wenn ein paar Rechnungen zusammen sind, lade ich sie bei der Debeka und der Beihilfe digital hoch und lade mir die Bestätigung runter, speichere sie ab und drucke sie noch für den physischen Ordner aus.
Bei der Debeka geht das Hochladen ganz schnell, bei der Beihilfe gibt es noch die Fleißarbeit dazu, dass man zusätzlich noch händisch das Datum und den Betrag eingeben muss. Wenn etwas hochgeladen ist, fange ich wieder einen neuen Ordner im Computer an und im physischen Ordner wird ein Trennstreifen eingelegt.
Der Vorteil von dem System ist, dass ich schnell einmal Rechnungen nachschauen und vergleichen kann, weil immer der Name des Arztes/Therapeuten dabeisteht. Außerdem kann ich schnell auf die Daten zurückgreifen, wenn der entsprechende Bescheid kommt.
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