Ich mein, sogar hier im Forum sind die debilen Reaktionen in Form von Emojis nicht anonym. Zumindest in dem Sinn, das man es mithilfe des Nicknames für sich einordnen kann.
Verletzende Inhalte Abizeitung
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Sag es mir ins Gesicht, schreib es als Kommentar auf Reddit, mach ein Tiktok, dass ich besser nicht als Lehrer arbeiten sollte. Mir doch egal. Ich trete dafür ein, dass Schüler sowas sagen können. Meinungsfreiheit ist so ein wichtiges Gut und gerade um die da Oben zu kritisieren unerlässlich. Und für die Schüler sind wir nun mal die da oben.
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Selbstverständlich haben Schüler das Recht mich zu kritisieren und selbstverständlich habe ich die Pflicht als Vorbild mich zu entschuldigen wenn ich etwas falsch gemacht habe. Dadurch verliere ich auch keine Autorität, außer ich interpretiere Autorität im Sinne des Militärs, aber naja...
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Ganz sicher nicht auf diese Art. Das sind Sprüche für die Klotür.
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Sag es mir ins Gesicht, schreib es als Kommentar auf Reddit, mach ein Tiktok, dass ich besser nicht als Lehrer arbeiten sollte. Mir doch egal. Ich trete dafür ein, dass Schüler sowas sagen können. Meinungsfreiheit ist so ein wichtiges Gut und gerade um die da Oben zu kritisieren unerlässlich. Und für die Schüler sind wir nun mal die da oben.
Es geht mir nicht darum, dass Schüler nichts Negaives sagen dürfen. Es geht darum, was sie auf welchem Weg sagen. Mit Klarnamen ist es eine Meinung, mit Kriterien ist es Kritik. Angeblich im Namen aller nur Fiesheiten von sich zu geben ist eben das, fies.
Erinnert mich an die Google-Bewertungen mancher Leute. "Der Arzt ist schlecht, weil man keinen Parkplatz findet." Das ist immerhin noch ein Kriterium, wenn auch ein Unpassendes. Jedoch "Der Arzt sollte besser nicht praktizieren", ohne einen Hinweis auf irgendwas weckt üble Assoziationen und ist nichts als Rache von einem wütenden Typen.
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"Herr Moebius ist unpünktlich und unfähig, er labert nur rum und sollte besser nicht als Lehrer arbeiten" würdest du als Kritik bezeichnen?
Ich habe hier den Standpunkt vertreten, dass Lehrkräfte im Rahmen der Meinungsfreiheit und geltenden Gesetze mit Kritik leben müssen (was nebenbei gesagt einfach eine juristische Tatsache ist) im Gegensatz zum von anderen hier vertretenen Standpunkt, dass das Verhältnis von Lehrern und Schülern von einer Natur ist, bei der Schüler Lehrkräfte ganz grundsätzlich nicht irgendwie öffentlich zu kritisieren haben. Natürlich beinhaltet das auch, dass ich mich gegen unzulässige Formen der Kritik angemessen wehren würde.
Du hast (wieder mal) das Bedürfnis, dass durch überzogene Überspitzung so weit zu verzerren, dass du dich mit dem eigentlichen Inhalt nicht mehr auseinandersetzen muss. Das ist im Grunde die gleiche Strategie, wie das sich generelle Verbitten von Kritik - man zieht sich auf eine prinzipielle Ebene zurück, auf der man alles abwehren kann und nimmt dabei in Kauf, dass das gegenüber das als bewusste Strategie einordnet, durch die man die sachebene Meiden möchte, weil man ganz genau weiß, dass man da schlechte Karten hat.
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Als Ulk kann man das dulden, aber Schülern steht es nicht zu die Arbeit ihrer Lehrer öffentlich zu bewerten.
Als Lehrkraft im Staatsdienst steht es einem nicht zu öffentlich die Abschaffung von Grundrechten zu fordern.
"sollte nicht als Lehrer arbeiten" ist eine Meinungsäußerung und keine Tatsachenbehauptung und Abizeitungen dürften auch vor Gericht dafür bekannt sein, dass dort nicht sachlich, sondern arg überspitzt formuliert wird. Ich bin mir zivilrechtlich nicht sicher, ob die Lehrkraft im Zweifel eine Unterlassung durchgesetzt bekommt oder hier die Meinungsfreiheit überwiegt, aber würde eher Richtung Meinungsfreiheit tendieren. Die Verspätungen sind eine Tatsachenbehauptung, da muss man sich ganz genau überlegen, ob die eigenen Kurse/Klassen nicht doch berechtigt diesen Eindruck haben und ihn notfalls auch vor Gericht als Zeugen bestätigen könnten...
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Wir driften hier in die falsche Richtung ab.
Es geht überhaupt nicht um das Beschneiden von Meinungsfreiheit sondern - ich überspitze - um den Umgang mit einem feigen Akt von Bloßstellung oder gar Demütigung, derer sich die Lehrkraft nicht diskursiv erwehren kann sondern sie hinzunehmen hat.
Die wenigsten hier dürften ein Problem mit (konstruktivem) Feedback haben und dann nicht das Gespräch mit dem Schüler oder der Schülerin suchen. Wenn Abizeitungen aber als Racheforum missbraucht werden, dann muss man das nicht akzeptieren. Ob und ggf. was man dagegen tun kann, ist eine andere Sache.
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