Kot aufsammeln als Kollektivstrafe

  • Plattenspieler 22. Juli 2026 20:09

    Hat den Titel des Themas von „Kot einsammeln als Kollektivstrafe“ zu „Kot aufsammeln als Kollektivstrafe“ geändert.
  • Es handelt sich in meinen Augen um eine entwürdigende Strafe. Das ist für mich das Entscheidende.

    Eine Lehrkraft sollte wissen, dass es a) keine Kollektivstrafen gibt und b) keine entwürdigenden Maßnahmen geben darf. Wenn sie das nicht weiß, braucht sie offenbar einen deutlichen Hinweis. Für den Fall, dass die Lehrkraft vor, während und nach dem Vorfall entsprechend aufgetreten sein sollte, ist eine Dienstaufsichtsbeschwerde durchaus angebracht.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Das die Aktion total daneben ist, eben weil es Kot ist, steht außer Frage.

    Dennnoch finde ich das Wording interessant. "Warum soll das eine Strafe sein? Das ist die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands. Mit einer Bestrafung hat da noch niemand angefangen." Wenn man es so formuliert, ist der Vorwurf der Kollektivstrafe schon einmal nicht mehr haltbar. ;)

    Wer von Euch hat nicht auch schon einmal die Schüler den Klassenraum ausfegen lassen nachdem sich 80% der Klasse gegenseitig mit Paierkügelchen, Erdnüssen, ... beworfen haben? Bei uns am Berufskolleg müssen die Schüler regelmäßig am Ende des Unterrichts die Werkstätten ausfegen, einfach weil sie bei ihren praktischen Arbeiten alle Abfälle auf den Boden fallen lassen. Das Fallenlassen wird dann aber auch im Unterricht als normal empfunden, eben weil alle wissen, dass am Ende durchgefegt werden muss.

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