Und den Tropfen kriegt man dann nicht selber weggewischt?
Sollte so sein. Ist aber nicht immer so, gerade auch bei den Kleinen. Es kann sein, dass das Kind es gar nicht bemerkt hat oder es ist kein Klopapier da (beides nicht unwahrscheinlich).
Und den Tropfen kriegt man dann nicht selber weggewischt?
Sollte so sein. Ist aber nicht immer so, gerade auch bei den Kleinen. Es kann sein, dass das Kind es gar nicht bemerkt hat oder es ist kein Klopapier da (beides nicht unwahrscheinlich).
Ich gehe davon aus, dass 7-Jährige sowas in den allerseltensten Fällen zur Provokation machen und schon gar nicht damit prahlen. Ich finde solche Rachefantasien und Gruppendruck auch äußerst befremdlich, selbst im Kontext der Bundeswehr.
Schrieb hier nicht mal jemand, dass ein Kind aus der Ukraine keine WCs kannte, das Plumpsklo gesucht und nicht gefunden hat und deswegen in die Ecke kackte? Keine Ahnung, ob die Geschichte stimmt, aber gerade Klogänge sind doch bei Kindern extrem schambehaftet und dass Missgeschicke welcher Art auch immer nicht zugegeben werden allzu verständlich. Vielleicht hat auch ein wohlmeinendes Elternteil gesagt, dass öffentliche WCs ganz furchtbar sind und es sich bloß nicht auf eines setzen soll.
Erstklässler sind doch echt noch kleine Kinder.
Nein! So, wie es gelaufen ist, war es im Sinne des Erziehungsauftrags korrekt. Allein schon, damit die Mitschüler, vor denen der Verursacher ggf. mit seiner Tat geprahlt hat, sehen, dass es Sinn macht so etwas nicht schweigend mitzutragen, weil man dann selber ebenfalls für die Wiederherstellung des ordnungsmgeäßen Zustands herangezogen wird. Leute, so funktioniert autoritäre Erziehung. Nur wird sowas in unserer weichgespülten Welt nicht mehr im Studium und im Studienseminar gelehrt.
Ich möchte mal andersherum sehen, wie jene Foristin reagiert, wenn sie selbst für etwas bestraft werden soll, das sie nicht getan hat. Was mächte sie denn, wenn die Autobahn-Polizei sie vom Verlassen eines Rastplatzes abhält? Jemand hätte ins Gebüsch gekackt, sie könne erst weiterfahren, wenn sie „ihren“ Anteil an den Fäkalien weggeräumt hätte?
Absurdes Beispiel? Merkt ihr selbst, oder?
Oder an eine meiner eigenen Klassenfahrten, als ein paar Schüler unbedingt in der Jugendherberge rauchen wollten, deshalb die Feuermelder von der Decke gerissen haben, woraufhin wir aus der Jugendherberge geflogen sind
Andere Situation. Die Vertragsbedingungen werden schon so gestaltet sein, dass die Jugendherberge das darf. Sie hat aber nicht eine Gruppe zum Ekel-Dienst verpflichtet. Und natürlich ärgerlich für die Unbescholtenen. Aber die Jugendherberge trifft hier keine pädagogische Entscheidung. Sie will lediglich wenig Ärger und die Chaotinnen los werden.
Ich muss gerade an meine Urlaubserfahrungen denken. Als da in Australien ein Lehrer einen 8jähirgen Grundschüler auf der Klassenfahrt nach Hause geschickt hat, weil der Knirps im Park über den Rasen gelaufen ist.
Komplett andere Situation. Die Täterin ist bekannt, die Lehrerin interagiert mit dieser.
Oder das Kindergartenkind, das einen Anschiß kassiert hat, weil sie am Mahnmal für den unbekannten Soldaten zum Planschen in den Springbrunnen gesprungen ist.
Komplett andere Situation. Die Täterin ist bekannt, die Lehrerin interagiert mit dieser.
Noch irgendetwas, das nicht zum Thema passt? Grüne Schlangen? Sonst etwas?
Eine baut Scheiße, alle müssen sie wegräumen. Das lernen sie. So lange man die Täterin nicht kennt, kann man sie nicht die Konsequenzen spüren lassen.
Ich verstehe deine Argumente.
Wer hätte es deiner Ansicht nach wegputzen müssen?
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