Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

  • Aus Neugier: Wo?

    Würde mich auch interessieren. Ich weiß bisher nur von Ländern, in denen die Quarantäne für Infizierte verkürzt wurde (USA, UK, Südafrika), um den Laden am Laufen zu halten. Drosten befürwortet eine Verkürzung übrigens ebenfalls, sofern sich die bisherigen Erkenntnisse zur Infektiosität und Krankheitsverlauf als nachhaltig erweisen.

    • Offizieller Beitrag

    Nachdem ein Freund, der gerade aus der Reha kommt, mir erzählt hat, wie bescheiden es Leuten mit Long-Covid geht (kommen z.B. fast nicht mehr die Treppe hoch usw.)

    Bei uns auch in der maskenfreien Zeit.

    Einer unserer Kollegen ist jetzt wieder da. Mitte November Impfdurchbruch. Anfang 20, hat noch Probleme, die Treppe hochzukommen.

  • Conni

    Jung, trotz Impfung noch solche Nachwirkungen? Das lässt mich als Risikopatient aber auch aufhorchen🙈?

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Wir haben gerade wieder aktuell zwei positive Kollegen, mal sehen, wie das bei denen aussieht, aber ich kenne auch eine Kollegin, die immer noch Herzrhythmusstörungen hat bzw. die kamen dann nach der Impfung wohl wieder.

  • Die Aussage war: "reihenweise".

    Was ich verstanden habe als: übermäßig oder überdurchschnittlich viel.

    Ich habe es tatsächlich wörtlich gemeint.


    Wenn es mehrere Fälle in einer Klasse gab, dann meist von Sitznachbar zu Sitznachbar einer Reihe.


    Daher kann ich nicht nachvollziehen, dass bei Delta die Sitznachbarn nicht in Quarantäne geben.


    Zum Anekdotischen. Bei meinem Kind in der Klasse war es "zufällig" genauso. Daher gehe ich davon aus, dass meine Beobachtung keine zufällige subjektive ist.

  • Ich habe es im Internet gelesen, finde es aber nicht mehr. Ich meine, es war in China. Da soll die Quarantäne von 10 auf 12 Tage angehoben werden.

    Ich glaube, Taiwan war das.

    https://www.taiwannews.com.tw/en/news/4393548


    Ich selbst gehe dem Coronavirus immer noch sehr vorsichtig entgegen, besonders nachdem die Boosterimpfung a nach einigen Wochen nicht mehr wirklich gut vor Infektionen schützt (Biontech zu 35%, Moderna zu 45%, in etwa) und ich doch einige Geimpfte kenne, die sich infiziert haben und schon auch ziemlich krank waren.

    Ich bin mir leider ziemlich sicher, innerhalb der nächsten Wochen im Klassenzimmer angesteckt zu werden, alles, was ich tun kann, um dies zu vermeiden, tue ich. FFP2 Maske durchgehend auflassen, lüften, lüften, lüften, zum Schutz der Kinder aber auch: Frühstückspause nur noch auf dem Pausenhof. Trotzdem glaube ich, irgendwann kommen wir nicht mehr drum rum. Wir haben deshalb in der Familie jetzt mal einen Plan gemacht, wer in welche Zimmer geht und wie wir es organisieren würden / werden, sollte sich einer von uns anstecken.

    Und ich würde mich wirklich freuen, wenn ich falsch läge und wir es ohne Infektion durch den Winter schaffen.

  • Anekdotische Evidenz meinerseits: Wir hatten an meiner Schule in der kompletten Corona-Zeit bislang noch nie mehr als ein/e infizierte Schüler/in in einer Klasse. Es gab bisher ausschließlich Einzelfälle in verschiedenen Klassen und auch die wenigen infizierten KuK haben augenscheinlich niemanden im Kollegium angesteckt (zumindest wurde niemand anderes positiv getestet).

    Wir haben allerdings, seit die SuS nicht mehr an Einzeltischen mit Abstand sitzen müssen, auch durchgehend Maskenpflicht; Maskenpausen machen die SuS draußen mit "Sicherheitsabstand" (Bevor jemand fragt: Ja, den Abstand kann ich "überwachen", weil alle Räume, in den ich derzeit unterrichte, direkt an den Pausenbereich der jeweiligen Klasse angrenzen, oder es sich um Container-Klassenraume handelt, wo die SuS, die eine Maskenpause machen wollen (meist nicht mehr als max. die Hälfte der Klasse) dann genau in meinem Blickfeld vor den Fenstern stehen). Zudem unterrichte ich ja auch ältere SuS, bei denen es m. E. gut mit dem Masketragen klappt.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • die Boosterimpfung a nach einigen Wochen nicht mehr wirklich gut vor Infektionen schützt (Biontech zu 35%, Moderna zu 45%, in etwa)

    Habe ich da was falsch verstanden oder gibt es noch andere Erkenntnisse bzgl. der Schutzwirkung der Boosterimpfung? Ich las gerade gestern auf "Focus Online" (vielleicht ist das ja keine wirklich seriöse Quelle; bin mir nicht sicher) Folgendes hinsichtlich einer zweifachen Impfung mit dem Biontech- und einer Boosterimpfung mit dem Moderna-Impfstoff, bezogen auf den Schutz vor der Omikron-Variante: "Moderna-Booster: Diese Kombination treibt den Schutz nach einer Woche bereits auf knapp 80 Prozent hoch - der beste Wert, der in der Untersuchung erreicht worden ist. Das Gute daran: Er bleibt auch fünf bis neun Wochen nach der Auffrischung auf einem Niveau von über 70 Prozent. [...]" (https://www.focus.de/gesundhei…bination_id_32402961.html)

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Ich suche mal meine Quelle, die diese Zahlen genannt hat, warte. Es war eine englische Seite, glaube ich. Auf die Schnelle habe ich nur diesen Artikel gefunden, wobei merkur.de wahrlich nicht meine liebste Quelle ist:

    https://www.merkur.de/welt/imp…k-studie-uk-91215517.html


    Nach der Boosterimpfung hat man nach 10 Wochen nur noch 40-50% Schutz vor symptomatischer Ansteckung.

    (Aber es deckt sich doch mit deinem Focus-Artikel: 9 Wochen nach Booster hat man bis zu 70% Schutz vor Ansteckung. Nach 10 Wochen nur noch etwa 50%.)


    Hier noch etwas dazu:

    https://www.echo24.de/welt/boo…geimpfte-zr-91207246.html


    Die Artikel berufen sich alle auf die englische Studie, die ich im Original jetzt irgendwie nicht mehr parat habe, aber es ist ganz klar, dass der Impfschutz vor einer symptomatischen Erkrankung nach ca. 10 Wochen schon ziemlich deutlich abnimmt.

  • Der Moderna Booster nach zweimal Biontech scheint hier wahrlich der "Gewinner" zu sein, wobei man zur Wirksamkeit nach 10 Wochen bei dieser Kombination noch keine Aussage treffen kann, weil dieser englischen Studie da die Daten fehlen.

  • Nachdem ein Freund, der gerade aus der Reha kommt, mir erzählt hat, wie bescheiden es Leuten mit Long-Covid geht (kommen z.B. fast nicht mehr die Treppe hoch usw.) und ich parallel dazu die Beiträge von News4teachers bzgl. Corona lese, gehe ich dem Coronavirus momentan etwas panisch entgegen. :angst:

    Tip: Diesen Quatsch nicht lesen.

Werbung