Erfahrungen nach Wiedereröffnung der Schulen

  • Einiges ist in anderen Threads sicher schon angesprochen, aber es wird (für mich) so langsam unübersichtlich hier, weil sich viele Dinge vermischen.


    Meine Erfahrungen (Gym) nach einer Woche Schule mit Q1 und im Wechsel einer anderen Stufe:


    Schülerinnen und Schüler halten sich kaum an Abstandsregeln, außer Lehrer sind anwesend.

    Im Kollegium klappt das mal so und mal so.

    Unterricht, den man in zwei Räumen gleichzeitig mit zwei halben Gruppen durchführt, ist weniger als halb so effektiv wie der normale Unterricht.


    Eigentlich erwartbar, aber speziell bei älteren Schülerinnen und Schülern hätte ich gedacht, dass sie ein bisschen schlauer wären.


    Eure Erfahrungen?

  • Sonderpädagogisches Förderzentrum:

    Regeln einhalten klappt ganz gut. SuS sind aber nie alleine, 1 LK für max 6 SuS. 3 Stunden "Unterricht" ist totaler Quatsch, extremer organisatorischer Aufwand wegen zusätzlicher Notfallbetreuungsgruppen.

    Lg Lala

  • Gymnasium Q1:

    - Abstand halten in den Gängen klappt schlecht

    - Abstand halten in den Pausen klappt schlecht

    - Abstand in den Unterrichtsräume klappt gut (aber nur, weil es gut organisiert wurde)

    - an die übrigen Hygieneregeln muss man immer wieder erinnern


    Darüber hinaus:

    - Mitarbeit ist sehr gut

    - die Inhalte des Online-Unterrichts sitzen

    - ich bekomme Rückmeldungen, dass einige den Online-Unterricht sogar besser fanden als den normalen Unterricht


    Fazit: Gerade für die Oberstufe sollte man an Schulen, wo der Online Unterricht gut klappt (die also z.B. eine etablierte Lernplattform haben) weiter online unterrichten und, wenn überhaupt, JÜNGERE Schüler beschulen! Meine eigenen Kinder vermissen die Schule sehr, und mittlerweile glaube ich, dass man denen die Abstandsregeln besser verklickern könnte als den phlegmatischen Oberstufenschülern.

  • Bei uns ist die 12. jetzt weg, jetzt kommen nur noch die Abiturprüfungen. Aber in den 3 Wochen habe ich auch festgestellt, dass die Abstandsregeln zunehmend in den Hintergrund getreten sind. Ich habe mehrfach welche ermahnen müssen (die sind 18...!), eine Antwort war z.B.: Ach ja, wieviel war das nochmal? 1m oder 1,5m? - als hätte man das noch nie gehört... 😑 Fand ich schon recht provokant...

    (die SuS hatten vor Unterrichtsstart eine Schulung und einen Hygieneplan bekommen!).


    Außerdem beobachte ich seit Schulstart (auch an anderen Schulen in der Umgebung) massig Gruppenbildungen nach dem Unterricht, vor den Schulen, in der Nähe, auf Spielplätzen usw. Klar, das ist immerhin an der frischen Luft, wo das Ansteckungsrisiko geringer ist als drinnen, aber manchmal habe ich schon den Eindruck, dass das Bewusstsein für Ansteckungsprävention überhaupt nicht da ist.

  • BBS:

    (Wir haben seit drei Wochen offen.)


    - Abstand halten klappt weder bei Schülern noch bei Lehrern übermäßig gut.

    - Tragen des Mundschutzes: dito.

    - Umsetzung der Hygieneregeln: Einbahnstraßenführung wird von Schülern und Lehrern immer wieder ignoriert, Tische wurden schon seit Tagen (Wochen?) nicht gereinigt, Händedesinfektionsmittelspender an den Eingängen werden ganz gut angenommen, Schüler diskutieren gerne rum, wenn man sie auf das Einhalten der Hygieneregeln hinweist

    - die Fehlzeiten unserer Schüler sind astronomisch, da zurzeit noch nicht mal in den Fachhochschulreife-Prüfungen 'Attestpflicht' gilt (Rekord-Fehlquote bislang: ca. ein Drittel der Schüler an einem Prüfungstag)

    - Motto unserer SL derzeit: "gute Zensuren für alle, keiner darf sich im 2. Halbjahr verschlechtern" (:uebel:)

    - faule Schüler sind während des Online-Unterrichts total versackt und kamen nach acht Wochen mit leeren Händen

    - neuer Standardspruch der Schüler: "Hä, ich hab Ihre E-Mail gar nicht bekommen!"


    Es gibt aber auch richtig schöne Momente:

    - unsere Klassen sind geteilt und kommen 14-tägig -> Wahnsinn, wie gut man mit Kleingruppen arbeiten kann!

    - plötzlich melden sich auch schüchterne Schüler

    - fleißige Schüler konnten im Online-Unterricht richtig Gas gegeben

    - und die faulen kann man in den kleinen Klassen jetzt richtig schön drangsalieren, äh, motivieren :klatsch:

  • Susi Sonnenschein, ähnliche und unterschiedliche Erfahrungen kann ich berichten, nachdem bei uns die Vierklässler eine Woche Unterricht (jeden Tag 3 Stunden ohne große Pause, nur Klassenzimmerpause) haben.


    Hygieneregeln und Abstand halten klappen nach einer Woche immer noch gut.

    Mundschutz im Schulhaus wird brav getragen, auch von allen dort anwesenden Personen - wir haben auch noch die OGTS, Sozialarbeiter, Notbetreuungskollegen da. Für das Klassenzimmer haben wir Visirhelme. Wenn sich die Schule dann nach den Pfingstferien mit den anderen halben Klassen füllt, dann wird wohl alles etwas schwieriger.


    Und ich stimme dir zu, was das Homeschooling betrifft. Für die wenigen Schüler, die nicht viel gemacht haben, war es und ihren Eltern peinlich, erwischt zu werden. Die müssen jetzt zumindest die Arbeitsheftseiten nachholen. Das habe ich nämlich schnell gemerkt. Heftaufgaben habe ich nicht mehr nachkontrolliert. Außerdem waren die blank bei dem Stoff in Mathematik und teilweise Deutsch und man merkte sofort, dass sie das nicht gemacht hatten. Geärgert hat es mich schon, denn ich hatte viel Zeit auf Erklärvideos verwendet und alles genau aufgedröselt.


    Schwächere Schüler, wo sich Eltern zwangsweise gekümmert haben, was sie sonst nicht so tun, hatten sogar durch das Homeschooling einen Vorteil. Die guten Schüler sind nach wie vor gut mitgekommen. Allerdings bin ich froh, die Schüler wieder dazuhaben - manche Themen musste man doch nochmals aufgreifen und kleine Missverständnisse ausräumen.


    Das möglichst auf dem Platz bleiben, höchstens mal durch kleine sportliche Bewegungen am Platz und eine kleine Esspause am Platz unterbrochen, fällt Viertklässlern im Lauf der 3 Stunden immer schwerer. Die sind dann schon nach 3 Stunden fertig.

    Das ist auch das maximale Zeitfenster im Augenblick mit dieser Form des Unterrichts mit Tafel und OH- Projektor, außerdem frontal, keine Partner- und keine Gruppenarbeit, keine Nutzung von gemeinsamen (Freiarbeits)materialien im Klassenzimmer, keine interessanten Lernumgebungen, denke ich.


    Am Anfang war das für die Viertklässler eine große Umstellung. Sie waren am ersten Tag sehr ruhig und machten einen frustrierten Eindruck. So hatten sie sich den Beginn wohl nicht vorgestellt.

    Aber ich glaube, inzwischen haben sie gut kapiert, warum alles so sein muss.

    Fast alle meiner Schüler fanden es jetzt am Ende der Woche, als ich gestern gefragt habe, trotzdem besser, auf diese Weise in die Schule zu kommen als zuhause Homeschooling zu haben.

  • Bisherige Erfahrung:

    • Abstand in der Schule klappt
    • Abstand außerhalb der Schule klappt garnicht
    • Schüler sind verunsichert
    • Unterrichtsatmoshäre ist beklemmend
    • Unterrichtsmethoden: völliger Rückfall in die alten Zeiten, rein Frontal- und Einzelarbeit
    • Extreme Belastungsspitzen im Orga-Team, wegen katastrophal mangelhafter Kommunikation der Landesregierung und zu kurzen Fristen.
    • Lehrer Zufrieden mit lokaler Orga, aber extrem Unzufrieden mit Landesregierung
  • Im Schulhaus, im Unterricht und in den Pausen klappt es sehr gut, besser als erwartet.


    Aber mit Verlassen des Schulgeländes ist es so wie hier:

    Außerdem beobachte ich seit Schulstart (auch an anderen Schulen in der Umgebung) massig Gruppenbildungen nach dem Unterricht, vor den Schulen, in der Nähe, auf Spielplätzen usw. Klar, das ist immerhin an der frischen Luft, wo das Ansteckungsrisiko geringer ist als drinnen, aber manchmal habe ich schon den Eindruck, dass das Bewusstsein für Ansteckungsprävention überhaupt nicht da ist.

    Allerdings spiegelt das für mich das private Verhalten der Mehrheit wieder, wie man es beim Einkaufen, Spaziergang, Sport, ... wahrnimmt: Nur dort, wo das Einhalten der Vorschriften kontrolliert wird, hält man sich einigermaßen daran. Kaum ist man z.B raus aus dem Laden, reißt man sich den Mundschutz runter, plaudert ohne Abstand mit Bekannten, ... Scheinbar meinen viele Leute, das Virus stelle für sie keine Gefahr dar.

  • - Maskenpflicht funktioniert weitgehend (beim Aufstehen nach der Stunde vergisst es mal der Ein- oder Andere, aber die SuS erinnern sich gegenseitig daran)

    - Im Klassenraum hält sich die Q1 an die Abstandsregeln. Die jüngeren SchülerInnen nur teilweise (die üblichen Verdächtigen, die auch sonst nicht fünf Minuten still sitzten können, lehnen sich ständig zum Nachbarn rüber, werfen ein Radiergummi auf den Boden um zum Vordermann kriechen zu können, etc.).

    - In den Gängen interessiert das Abstandsgebot die SuS keiner Stufe: "Warum sollen wir hier Abstand halten, wenn wir gleich eh zusammen nach Hause gehen?"

    - Ebensowenig wird der Abstand auf dem Schulhof eingehalten. Treibt man SuS auseinander, stehen sie nach fünf Sekunden wieder zusammen.

    - Händewaschen empfinden die meisten als lästig. Mit Seife: Als Zumutung. 30 Sekunden: "Hat die Midnatsol sie noch alle?"

    - Die Einbahnstraßen werden ignoriert wenn es irgendwie geht (= kein [anderer] Lehrer aufpasst). Ermahnt man jemanden, der gegen die Einbahnstraße läuft, werden die Augen gerollt und 2x widersprochen, bevor man überaus genervt umdreht.

    - Im Lehrerzimmer ist es leerer als sonst, daher sind die Abstände ok. Aber viele laufen hier ohne Maske herum.

    - Die Schulleitung selbst hält sich an alle Regeln (keine Gespräche im Büro weil zu klein und damit gefährlicher als auf dem Gang; Maske wird immer (!) getragen; wer sich nicht an Abstandsregeln hält wird ermahnt). Hut ab so weit.


    Und ich muss Brick in the walls Einschätzung sechs mal unterschreiben: "Unterricht, den man in zwei Räumen gleichzeitig mit zwei halben Gruppen durchführt, ist weniger als halb so effektiv wie der normale Unterricht." JA! Ja, ja, ja, ja, ja!


    Ich würde mir wünschen:

    - Beschulung der Q1 weiterhin online. Ob die in der Schule alleine arbeiten oder zu Hause macht keinen Unterschied. Da ich eh ständig zwischen den Räumen hin- und herrenne, kann ich den Arbeitsprozess kaum beobachten um zu sehen, wer Schwierigkeiten hat, und da ich nicht ohne handfesten Grund den Abstand verletzten möchte, gehe ich auch so gut wie nicht rum. Die 1-2 Fragen, die in einer Stunde kommen, können sie mir auch per Mail schicken. Auswertungsphasen in einer Gruppe sind Quatschzeit in der anderen. Zu Hause ginge das vermutlich für die meisten effektiver.

    - Namentliche Erfassung von Verstößen gegen die Einbahnstraßen-/ Abstandsregeln: Wer 3x am Tag oder 5x in der Woche erwischt wurde, bleibt die nächste Woche zu Hause.

    Warum Trübsal blasen, wenn man auch Seifenblasen kann?

  • Habe mit "gefällt mir" reagiert, nicht weil mir das alles gefällt, aber weil kodi alles auf den Punkt gebracht hat. Trotz anderer Schulstufe ist es bei uns genau so. Und: Alles, was in den Schulen jetzt verhältnismäßig gut organisiert läuft, kann in NRW wieder durcheinander gebracht werden, jederzeit. Siehe andere Freds.

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Ich war - nach zwei Monaten im Home Office - am Mittwoch und Freitag erstmals wieder in der Schule. Noch sind nicht allzuviele Klassen bei uns anwesend.

    Erfahrungen bzgl. der "Maskenempfehlung" in den Gängen und auf den Pausenhöfen und der Abstandsregelung: die KuK, die ich gesehen und gesprochen haben, hielten beides gut ein. Ich muss aber dazu sagen, dass wir zum einen in meiner Abteilung ein großes Lehrerzimmer haben und sich - in der Zeit, wo ich an den beiden Tagen in der Schule war - max. acht Lehrkräfte gleichzeitg dort aufgehalten haben.

    Alle SuS, die ich im Unterricht hatte und ansonsten in- oder außerhalb des Gebäudes gesehen habe, hielten sich innerhalb des Schulgebäudes an den Wunsch der Schulleitung MNS aufzusetzen; einige SuS behielten ihn sogar während des Unterrichts auf. Auf unserem Pausenhof (wir haben für alle Abteilungen momentan unterschiedliche Pausenhöfe und eine gestaffelte Pausenregelung) trug nach meinen Beobachtungen allerdings nur etwa die Häfte der SuS einen MNS. Die Einhaltung des Abstands hat in den Klassenräumen und auf dem Pausenhof m. E. ebenfalls gut geklappt. Aber in den Treppenhäusern und den Gängen, wenn mehrere SuS in die Pause gingen, nach der Pause wieder 'reinkamen oder vor oder nach Unterrichtsschluss die Klassenräume betraten bzw. verließen, ließ der Abstand doch bei einigen zu wünschen übrig. Das Händewaschen oder -desinfizieren (in Räumen, wo es kein Waschbecken gibt) beim Betreten der Klassenräume klappt einigermaßen. Einige SuS musste ich daran erinnern, aber die meisten denken von selbst daran.

    Die Atmosphäre in den beiden Klassen, die ich Mittwoch und Freitag hatte, war i. O. und auch unter den KuK relativ locker. Da hatte ich Schlimmeres befürchtet, nachdem mir eine Kollegin von ihrem Unterricht in einer Berufsschulklasse in der Vorwoche berichtet hatte: da hatten wohl die meisten SuS die ganze Zeit ihre Maske auf und viele zusätzlich Handschuhe an und haben kaum geredet (weder mit ihrern Klassenkamerad*innen noch mit der Lehrerin); das sei eine total angespannte Atmosphäre und schlechte Stimmung gewesen, meinte die Kollegin.

    Aufgefallen ist mir, dass die SuS aus der schwächeren Klasse, die ich gestern hatte (Berufseinstiegsklasse) bis auf einen Schüler alle ihre Aufgaben aus dem Home Schooling vollständig erledigt und die Ergebnisse auch vorliegen hatten (in ihrem Arbeitsheft und ansonsten in Papierform). In der Fachoberschulklasse, die ich am Mittwoch hatte und die immerhin ab nächster Woche ihre schriflichen Abschlussprüfungen haben, hatten nur fünf von zwanzig SuS ihre Arbeitsergebnisse dabei drei hatten sie ausgedruckt, die anderen beiden auf ihrem Tablet gespeichert), wodurch eine Besprechung meiner Arbeitsaufträge hinfällig war. Ausreden hier: "Oh, hab' ich ganz vergessen auszudrucken...", "Ach, das hatte ich auf meinem Stick gespeichert, aber den habe ich vergessen mitzunehmen...", "Oops, das habe ich nur zuhause auf meinem PC..."

    Die Anwesenheit war in den letzten Tagen i. O.; es haben immer mal einzelne SuS gefehlt, wie ich den Klassenbüchern entnehmen konnte. In meinem Unterricht waren aber tatsächlich - bis auf die im Home Office verbliebenen - alle SuS anwesend.
    Mein Fazit derzeit, was das Homeschooling angeht: ich würde mir dringend wünschen, dass unsere Schule eine einheitliche Linie fahren würde!!! Viele KuK arbeiten mit "Teams", einige mit "Moodle" (besonders im beruflichen Gymnasium), wieder andere versenden Arbeitsaufträge per E-Mail. In einer anderen Abteilung wird gefordert, dass wir die Arbeitsaufträge im "school@min" hochladen - leider klappt aber das Hochladen ihrer Arbeitsergebnisse bei einigen Schülern nicht, die dann noch einmal die Aufgaben per Mail bei mir "angefordert" haben.


    - die Fehlzeiten unserer Schüler sind astronomisch, da zurzeit noch nicht mal in den Fachhochschulreife-Prüfungen 'Attestpflicht' gilt (Rekord-Fehlquote bislang: ca. ein Drittel der Schüler an einem Prüfungstag)

    Susi Sonnenschein : hat das eure Schulleitung festgelegt, dass für die SuS keine AU-Pflicht - nicht mal in Prüfungen - gilt??? Das ist ja der Hammer! Dann dürfen die SuS, die an einem Prüfungstag gefehlt haben, nun fröhlich nach Gutdünken den Nachschreibtermin in Anspruch nehmen, oder wie soll das laufen?!?

  • Susi Sonnenschein : hat das eure Schulleitung festgelegt, dass für die SuS keine AU-Pflicht - nicht mal in Prüfungen - gilt??? Das ist ja der Hammer! Dann dürfen die SuS, die an einem Prüfungstag gefehlt haben, nun fröhlich nach Gutdünken den Nachschreibtermin in Anspruch nehmen, oder wie soll das laufen?!?

    Korrekt! :daumenrunter:


    Unsere SL lebt sowieso permanent in Angst vor irgendwelchen "Klagen" (, die es bislang noch nie gab...), aber momentan macht sie sich regelrecht ins Hemd.

  • In Hessen konnten sich die SuS auch ohne Attest beim Abitur krankmelden und den Nachschreibeterim wahrnehmen. Anordnung kam vom Kumi. Bei den aktuellen FOS Prüfungen gilt wieder Attestpflicht.

  • In Hessen konnten sich die SuS auch ohne Attest beim Abitur krankmelden und den Nachschreibeterim wahrnehmen. Anordnung kam vom Kumi. Bei den aktuellen FOS Prüfungen gilt wieder Attestpflicht.


    Ja, es ist zum :uebel:.

    Nicht nur, dass viele Kollegen durch Vertretungen, Tätigkeiten als Hygienepolizei und Kloaufsichten zusätzlich belastet werden, nun dürfen sie auch noch - Stand heute - mehrere Prüfungsnachschriften durchführen.

    In BW dürfen die Schüler zwischen zwei Abiturterminen frei wählen. Bei uns haben sich alle für den 1. Termin entschieden. Auch die Schüler wollen es endlich hinter sich bringen.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Kind (1. Klasse) war heute das erste Mal wieder in der Schule und berichtet Folgendes: Mitschülerin H. wurde wieder heimgeschickt. Ihre Mutter hatte wohl schon im Vorfeld gemeldet, dass sie Husten habe. Trotzdem wurde sie heute in die Schule geschickt und hatte immer noch deutlich Husten🤦‍♂️. Die Lehrerin hat sie dann sofort wieder abholen lassen.

    Wir sind hier derzeit der Landkreis mit den meisten Neuinfektionen🤷‍♂️ innerhalb der letzten Woche. An der örtlichen Berufsschule ist eine Klasse schon wieder zu Hause (https://www.np-coburg.de/region/coburg/). Da ist es wohl noch blöder gelaufen: es wurde der Schule nicht mal gemeldet, dass bei einem Schüler ein Test aussteht. Also lief alles weiter wie vorher, Schüler war ja noch nicht offiziell in Quarantäne.

    Mein Sohn hat berichtet, dass ansonsten alles super gelaufen ist, die Lehrerin hat ihre Kinder im Griff und er hat sich trotzdem wohl gefühlt. Aber wenn die Eltern nicht mitziehen, dann ist das beste Konzept für die Katz...

  • Förderschule L: Abstandhalten klappt erstaunlich gut, hat unsere SL aber auch gut durchgetaktet, sie treffen kaum auf andere Gruppen.


    Vom Stoff her ist es katastrophal. Die Fitteren haben alles gemacht und auch einen Überblick, die Schwächeren haben nichts, aber auch gar nichts mitgenommen aus dieser Zeit. Selbst die, die irgendwas abgearbeitet haben, es ist nichts hängengeblieben. Allerdings ist das auch nicht sooo die große Überraschung, bei ihnen bleibt auch mit Erklärung nicht viel hängen. Aber der Austausch, die Erklärung, die Wiederholung, Körpersprache, direkte Rückmeldung usw., das hat ihnen enorm gefehlt. Und die Ausdauer! Meine Fresse, nach 2 Schulstunden haben die ersten gegähnt und wollten wissen, wann sie gehen dürfen.

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