NRW ab 01.09 - Schulmail

  • Wie man sich so schnell an ein Stück Stoff gewöhnen kann finde ich auch völlig irrsinnig und muss Miss Jones vollumfänglich recht geben. Ich will und werde so nicht leben und ab sofort auf die widernatürliche Bedeckung meines Körpers durch jeglichen Stoff verzichten, vor allem Mützen und Schals erinnern mich viel zu sehr an MNS, aber auch andere Kleidung werde ich nicht mehr tragen. So wie es NORMAL ist. Kleidung ist nicht NORMAL.


    Srsly..?

    Und direkt auch Geld gespart, weil Kleidung und Schränke gar nicht mehr gekauft werden müssen. Ich werde mir mit Familie nun eine schöne Höhle im Wald suchen. :gruss:

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Wie man sich so schnell an ein Stück Stoff gewöhnen kann finde ich auch völlig irrsinnig und muss Miss Jones vollumfänglich recht geben. Ich will und werde so nicht leben und ab sofort auf die widernatürliche Bedeckung meines Körpers durch jeglichen Stoff verzichten, vor allem Mützen und Schals erinnern mich viel zu sehr an MNS, aber auch andere Kleidung werde ich nicht mehr tragen. So wie es NORMAL ist. Kleidung ist nicht NORMAL.


    Srsly..?

    Ich glaube, angesichts früherer Beiträge von Miss Jones, dass so eine Nichtbekleidungsvorschrift jetzt nicht völlig dramatisch wäre für sie. ;-)

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • tribblette : Nee, bloß nicht. Das wäre echt der Horror, wenn man dann ständig in seinen MNS niesen oder husten müsste. Örgs...

    Ich wollte gerade herzhaft in mein Brot beißen, als ich das las... :uebel:


    :rotfl:


    Ich verzichte bitte auch auf die dauerhaften Schleimfänger. Danke. Temporär kann man zumindest versuchen, sich das schönzureden. Dauerhaft bleiben können sehr gerne Hygienemaßnahmen und etwas Abstand in der Husten-, Schnupfen,-Grippezeit, aber ehrlich, die Masken sind jetzt nicht sooooooo charmant, dass man die ständig bräuchte (hoffentlich). :klo:

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Angesichts dessen wie manche Menschen husten und niesen, kann ich ein Tragen eines MNS bei den betreffenden Personen nur begrüßen

    Ich weiß - leider- sehr genau, was du meinst, aber bei diesen Exemplaren sind Hygienmaßnahmen aller Art am Ende vermutlich wirksamer als ein vollgeniester, vollgerotzter, niemals gewaschener MNS das jemals sein könnte. Ich habe ja ehrlich gesagt ganz einfach nur die Hoffnung, dass die Coronazeit dazu führt, dass deutlich mehr Menschen als bislang regelmäßig und dauerhaft nach dem Toilettenbesuch oder auch dem Husten/Niesen die Hände mit Wasser UND Seife waschen. Wenn sie dabei womöglich sogar noch ab und an mal im Kopf zwei Happy Birthdays summen, so dass sie mit tatsächlich sauberen Greiferchen zurückkommen, wäre derart viel gewonnen an Infektionsschutz, dass wir künftigen Erkältungszeiten bereits erheblich entspannter entgegensehen könnten, als das auch schon vor Corona der Fall war.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Hm, hatte eigentlich gehofft, dass auch nach der Coronakrise bei Erkältungssymptomen Leute vermehrt ne Maske tragen werden. Fänd ich sehr zivilisiert.

    In asiatische Ländern gehört zur Höflichkeit und auch zum Straßenbild. Ich finde durchaus sinnvoll andere nicht anzustecken, egal was ich habe. Das zeichnet kollektivistische Kulturen aus. Wir leben leider nicht in einer.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Bzgl. Umgang mit Kindern, die nicht freiwillig eine Maske im Klassenraum tragen:

    (Aus der neusten Schulmail)


    kl. gr. frosch

    Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
    ----
    "Angst ist ein unfähiger Lehrer." Jean-Luc Picard

    ----

    "Urteile nie über einen Moderator dieses Forums, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist." (frei nach Firelilly)

  • Dass Nichtträger nicht umgesetzt werden dürfen, finde ich unmöglich. Als Elternteil würde ich Sturm laufen, wenn mein Kind neben einem Nichtträger sitzen müsste. Völlig unverständlich.

  • Du hast Recht. Wir haben intern die Schulmail weitergeleitet bekommen und offensichtlich hat die Schulleiterin noch einige Ergänzungen zugefügt - u.a., dass das Nichttragen von Masken kein Grund sein darf, die Schüler umzusetzen. Ich hatte fälschlicherweise angenommen, dass das so auch im Original stand.

  • Wir müssen uns ja nicht im Kreis drehen, aber

    Zitat

    In dem verständlichen Bemühen, Gefahren von der Schulgemeinde fernzuhalten, darf keinesfalls die Ausgrenzung Einzelner provoziert oder auch nur in Kauf genommen werden.

    daraus kann man ein "Umsetz-Verbot" ableiten. Wenn man sich nicht eine Ausrede fürs Umsetzen sucht.


    kl. gr. frosch

    Man sollte darauf achten, seinen Kindern den richtigen Glauben zu vermitteln. ... Den an sich selbst.
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    "Angst ist ein unfähiger Lehrer." Jean-Luc Picard

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  • Man könnte halt diskutieren, ob ein Umsetzen eine Ausgrenzung ist. Meinem Empfinden nach nicht, denn grundsätzlich gelten in einem Klassenraum ja prinzipiell alle Plätze als gleichwertig. Nichtträger hinten zusammenzugruppieren oder ans Fenster zu setzen grenzt sie ja nicht vom Unterrichtsgeschehen aus, sondern minimiert nur ihr Gefährdungspotential für die restlichen Schüler. Ich finde es daher falsch, aus dem zitierten Satz eine Ausgrenzung abzuleiten.

  • Man könnte halt diskutieren, ob ein Umsetzen eine Ausgrenzung ist. Meinem Empfinden nach nicht, denn grundsätzlich gelten in einem Klassenraum ja prinzipiell alle Plätze als gleichwertig. Nichtträger hinten zusammenzugruppieren oder ans Fenster zu setzen grenzt sie ja nicht vom Unterrichtsgeschehen aus, sondern minimiert nur ihr Gefährdungspotential für die restlichen Schüler. Ich finde es daher falsch, aus dem zitierten Satz eine Ausgrenzung abzuleiten.

    Weil mein Einwand vor 7 Tagen gelöscht wurde, versuche ich es hier noch einmal in einem weniger provokanten Stil.

    Wenn Schüler umgesetzt werden, handelt es sich natürlich nicht um Ausgrenzung. Ich setze die Schüler prinzipiell so um, wie es möchte, weil es meine pädagogische Freiheit ist. Diese pädagogische Freiheit setzt aber voraus, dass irgendjemand mir irgendwann mal eine Urkunde verliehen hat, die bescheinigt, dass Leute mir das Wertvollste, was sie besitzen, anvertrauen können.


    Die von der Userin Maylin85 und anderen Usern hier im Forum diskutierten Handlungsanleitungen, wie mit Schülern, die aus welchen Gründen auch immer keine "Alltagsmaske" im Unterricht tragen wollen, verstoßen gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Noch schlimmer: Es zeigt sich, dass die Userin einzelne Schüler bestrafen will. Deshalb handelt es sich bei diesem Umsetzen natürlich um Ausgrenzung. Es erscheint mir angesichts der zweiten Rundmail - obschon die erste Mail vom Ministerium eindeutig genug war - fragwürdig, ob hier noch von Naivität (Userin ist scheinbar nicht in der Lage, sinnergreifend Informationen aus einem einfachen Text des Ministeriums zu entnehmen) die Rede sein kann.

    In meinen Augen ist so ein Verhalten gemeingefährlich, wenn - wie hier im Forum beschrieben - Schüler an das offene Fenster gesetzt werden, weil sie keine Maske tragen wollen. Hiermit wird aktiv Ausgrenzung betrieben und zudem die Gesundheit der "Nicht-Maskenträger" aufs Spiel gesetzt.


    Das hat mit pädagogischer Freiheit nichts mehr zu tun und es stellt sich die Frage, wer jenen irgendwann einmal bescheinigt hat, dass sie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen fürsorglich umgehen könnten.


    Wenn dir die Vorgabe nicht passt, dann remonstriere oder fahre ins Ministerium und diskutiere mit den Entscheidern vor Ort!


    Ich bin ehrlich gesagt fassungslos und entsetzt und auch ein Stück weit besorgt, wie offensichtlich elementare Ideen einer aufgeklärten und freiheitlichen Gesellschaft verraten werden und das auch noch von vielen hier im Forum geduldet wird.

  • Wenn mich die Sitznachbarn eines Schülers ohne Maske fragen, ob ich sie da wegsetzen kann, weil ihnen das unangenehm ist (Oberstufe), darf ich das dann machen oder ist das dann auch Ausgrenzung? Ich hab die Schulmail gelesen und eigentlich soll ich demnach auf die Mitschüler einwirken, die da wegwollen, was ich schlichtweg für einen schlechte Scherz halte. Die machen sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Verwandten und ich soll ihnen sagen "aber xy hat doch das Recht da ohne Maske zu sitzen, du bleibst da bitte sitzen". Im Leben mache ich das nicht...

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Ernsthaft? Wo ist denn bitte die Gleichbehandlung deiner Ansicht nach nicht gegeben? Die Kinder erhalten die gleiche Beschulung zum gleichem Zeitpunkt und im gleichem Setting und sebstverständlich verhalte ich mich auch ihnen gegenüber gleich. Bei einer geänderten Sitzordnung trägt man lediglich der Tatsache Rechnung, dass auch unter den Schülern ein unterschiedlicher Umgang mit dem Infektionsgeschehen zu beobachten ist und einige offensichtlich vorsichtiger agieren als andere. Ich finde es halt fragwürdig, wenn Schüler, die sich und andere (soweit wie im schulischen Kontext möglich) schützen möchten, gezwungen sind neben Schülern sitzen zu bleiben, die sich inzwischen gegen das Maskentragen entschieden haben. Das ist bei uns auch unter den Schülern selbst ein recht kontrovers diskutiertes Thema und die geänderte Sitzordnung berücksichtigt hier eben auch die Bedürfnislage der anderen Schüler. Ich sehe in einer geänderten Sitzordnung keine Bestrafung, sondern die Suche nach einem gangbaren Kompromiss.


    Da ich persönlich ohnehin FFP2 trage, ist mir letztlich in Bezug auf mich selbst egal, ob die Kinder durcheinandergewürfelt sitzen oder nicht. Es geht mir rein darum die Interessen derjenigen, die sich unwohl fühlen mit einem Nichtträgersitznachbarn, auch angemessen zu berücksichtigen.

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