Tut mir leid, wenn ich dich überfordere.
KI-bekannt:
Der Satz „Tut mir leid, wenn ich dich überfordere“ ist aus rhetorischer Sicht problematisch, weil er eine
bedingte Entschuldigung darstellt, die die Schuld auf das Gegenüber schiebt („Du bist überfordert“) statt die eigene Verantwortung zu übernehmen. Besser sind direkte, aufrichtige Entschuldigungen, die das eigene Verhalten benennen, Verantwortung übernehmen (z.B. „Es tut mir leid, dass ich dich mit Informationen überhäuft habe“), Reue zeigen und eine Wiedergutmachung anbieten, ohne Relativierungen wie „aber“ oder „wenn“ zu verwenden, da diese die Entschuldigung entwerten.
Warum der Satz problematisch ist
Vermeidet Verantwortung: Er impliziert, dass der andere die Ursache des Problems ist (seine Überforderung), nicht das eigene Handeln.
Klingt unehrlich/manipulativ: Er kann als Versuch interpretiert werden, sich der eigenen Verantwortung zu entziehen und den anderen in eine unangenehme Position zu bringen.
Entwertet die Entschuldigung: Das „wenn“ macht die Entschuldigung bedingt und damit weniger glaubwürdig.