Kuriose Nachrichten

  • Warum die Allgemeinheit die Kosten für Schüleressen tragen sollte, wüsste ich auch nicht so recht. Das sind Elternkosten und deren Verantwortungsbereich. Auch bei Leistungsempfängern ist ein Verpflegungssatz für Kinder enthalten, das ist also alles bereits finanziert.

  • chilipaprika : Klar, ein Restaurant kann das ausprobieren. Und durch Verwendung für Erwachsene und Kinder ist das Risiko gesenkt, dass die Ware nicht verbraucht wird und schlecht wird. Ich bin mir jedoch unsicher, ob sich genug Eltern, wenn sie für ihre Kinder die Auswahl zwischen Seelachs mit Reis und Hähnchen mit Pommes hätten, für die Fischvariante entscheiden würden.

    Die Ware ist doch ohnehin vorhanden, wenn das Gericht auf der Karte steht. Das dann auch als Kinderportion anzubieten, sollte überhaupt kein Problem sein, außer dass man sich mal einen Tag hinsetzen und das kalkulieren muss.

  • Genau so. Was ist daran schockierend?

    Vor 20-22 Jahren war das Mittagessen eh keine normale Sache. Dass der Schulträger es bezuschusst und das sogar in unterschiedlicher Höhe, war für die Kursteilnehmer^innen total abwegig.

  • Es ist eine Entscheidung jeder Schule, wie laut es im Speiseraum wird ...

    Super Tipp, einfach entscheiden, dass es nicht laut und chaotisch zugeht, sondern alle friedlich und gesittet an ihren Tischen sitzen und respektvoll miteinander umgehen. Und wenn man dann schon dabei ist, kann man auch gleich entscheiden, dass es von nun an im Unterricht ruhig und konzentriert gearbeitet wird und alle von nun an ihre Hausarbeiten machen.

  • ich vermute, Quittengelee bezog sich eher auf die Punkte, bei denen man einen Einfluss hat: Tischplatzierung, Bau des Gebäudes (also zu dem Zeitpunkt...), verschiedene Eintrittszeiten, um die Menge an Personen zu reduzieren, usw..

  • Ich meinte vor allem, welcher Stellenwert dem Essen beigemessen wird. Ob man sich dafür entscheidet, das in den Tagesplan zu integrieren als Bestandteil gemeinschaftlichen Genusses, etwas pathetisch formuliert oder ob man die Kinder durchschleust, damit das auch noch erledigt ist. Das ist schon etwas, das man entscheiden könnte, wenn man es sich erst mal bewusst gemacht hat. Dafür muss auch nicht eine ganze Nation einen bestimmten Charakter haben, finde ich.

    In Texas gibt's dann vielleicht frittierten Schnulli auf Blechtabletts, das muss ich mir weder abgucken, noch alle Texaner in eine Schublade werfen. Aber zur Schule reiten können würde ich schon gerne...

  • Eben.
    Wenn ich meine Mensa sehe, deren Bau ich auch erlebt habe, verstehe ich es einfach nicht. Ein Riesenraum. Viel zu voll. Keine Möglichkeit, durch den Bau die Akustik zu dämpfen. Kein separater Raum für Lehrkräfte (darüber kann man natürlich diskutieren... mir wäre es wichtig gewesen), usw..
    Das Essen ist zwar gut und gesundheitlich bedacht, da würde ich keinen Unterschied zur französischen Mensa machen (Es gibt Vor- und Nachspeise, auch wenn es anders aufgebaut ist), aber für einen Neubau schade.

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