Wie geht ihr EG.5 (Eris) entgegen?

  • Kann ich gar nicht bestätigen: Die Krankmeldungen (auch wegen Corona, aber natürlich nicht nur) am ersten Schultag nach den Herbstferien waren in diesem Jahr an unserer Schule enorm. 1/3 hat gefehlt.

    Oh, das ist heftig! Wir hatten heute den ersten Schultag nach den Herbstferien. Ich hatte vier Stunden in derselben BFS-Klasse, wo heute tatsächlich mal bis auf einen Schüler, der einen Amtstermin hatte (dafür hatte er sich schon vor den Ferien befreien lassen), alle anwesend waren. Das hat in einer solchen Klasse Seltenheitswert ;) ! Erkältet/verschnupft/"hustig" war von diesen SuS - wie mir schien - niemand. Von den KuK in meiner Abteilung hat - wenn ich das richtig überblickt habe - ebenfalls niemand krankheitsbedingt gefehlt. Eine Kollegin trug allerdings FFP2-Maske, weil ihr dreijähriger Sohn letzte Woche Corona-positiv war (sie selbst hat allerdings keinerlei Symptome).

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Wer weiß, was kommt? :teufel:


    Natürlich gibt es immer wieder andere Beobachtungen (und der eine oder andere verlängert vielleicht auch nur die Ferien bei uns mit sehr hohem Migrantenanteil immer wieder beobachtbar). Und natürlich gibt es noch andere Kontakte. Bei manchem Konzert geht es noch enger zu.


    Ich hatte es schon lange beobachtet, habe z. B. Klassenarbeiten entsprechend gelegt, dachte allerdings an Stress und Schwächung des Immunsystem in Folge. Daher fand ich den Zeitungsartikel so interessant.

    Ich rede eigentlich von den Kollegen. Bei den Schülern konnte ich das nicht beobachten.

  • Bei Kollegen stimmt ich dir zu. Man kommt gesund aus den Ferien und steckt sich dann im Laufe der Wochen bei den hustenden und schniefenden Kindern an. Dieses Jahr ist es erstmalig seit Beginn der Coronapandemie wieder wie vorher, nämlich dass keiner Maske trägt und viele stark erkältet zur Schule kommen.

  • Bei uns fehlt aktuell 1/4 des Kollegiums, ein Teil davon hat Corona. Die anderen haben zum Großteil einen grippalen Infekt, der sie quasi ausknockt, 3 Wochen Krankschreibung sind keine Seltenheit.

    Zwei Kollegen, die im September an Corona erkrankt sind, haben nun Long covid, beide mehrfach geimpft, beide Ersterkrankung. Den einen geht es richtig mies, der wird dieses Schuljahr nicht wiederkommen

  • Zwei Kollegen, die im September an Corona erkrankt sind, haben nun Long covid, beide mehrfach geimpft, beide Ersterkrankung. Den einen geht es richtig mies, der wird dieses Schuljahr nicht wiederkommen

    Autsch!! Habe mich bislang mit meinen fünf Impfungen ziemlich sicher gefühlt. Wenn ich dann sowas lese ....

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • An der Schule von Miss Miller, glaube ich nicht, dass die Kollegen (nur) wegen Corona monatelang ausfallen.

    Das stimmt, da hast du Recht 😬 aber wir haben tatsächlich auch andere Erkrankungen. Die mit Burnout hab ich schon rausgerechnet. Die anderen haben tatsächlich diesen grippalen Infekt und zu den beiden mit Long covid hab ich Kontakt. Der eine macht eine ambulante Reha und wird bald wiederkommen, aber der andere liegt wirklich flach, akute Luftnot, immer wieder Fieber etc obwohl der erste positive Test schon 2 Monate her ist. Keine Risikofaktoren, gerade erst 50 geworden 😔

  • Wir haben den ersten Coronatoten an unserer Schule und sind betroffen.


    Der Kollege war 55 Jahre alt und hatte keine bekannte Vorerkrankung. Wir sind geschockt.


    Er kam im August auf die Intensivstation und ist letzten Donnerstag gestorben.


    An unserer Schule ist das der erste Coronatote. An den Nachbarschulen gab es auch nur wenige Corona-Todesfälle. Aber jeder einzelne ist tragisch.

  • An der Schule von Miss Miller, glaube ich nicht, dass die Kollegen (nur) wegen Corona monatelang ausfallen.

    Wie kommst du eigentlich zu diesem Glauben? Also jeder darf ja glauben, was er oder sie mag, aber Missionierungen mit seinem Glaubensbekenntnis finde ich grundsätzlich falsch. Mit deinen vorgetragenen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit von Erkrankungen anderer, säst du generelle Zweifel. An anderer Stelle kommt dann zwar wieder ein "krank ist krank" aber die Zweifel daran bringst du selbst in Umlauf. "Krank ist krank" gilt nicht nur für dich, wenn du mit Norovirus überm Klo hängst.


    Es mangelt dir offenbar schlicht an grundlegenden Kenntnissen über verschiedene Krankheitsbilder und das ist okay, weil du kein Arzt bist. Aber eben weil du kein Arzt bist und keine Diagnostik leisten darfst, ist es nicht okay, öffentlich anzuzweifeln, woran andere erkranken und wie lange sie welche Symptome zu haben hätten.

  • Wie kommst du eigentlich zu diesem Glauben? Also jeder darf ja glauben, was er oder sie mag, aber Missionierungen mit seinem Glaubensbekenntnis finde ich grundsätzlich falsch. Mit deinen vorgetragenen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit von Erkrankungen anderer, säst du generelle Zweifel. An anderer Stelle kommt dann zwar wieder ein "krank ist krank" aber die Zweifel daran bringst du selbst in Umlauf. "Krank ist krank" gilt nicht nur für dich, wenn du mit Norovirus überm Klo hängst.


    Es mangelt dir offenbar schlicht an grundlegenden Kenntnissen über verschiedene Krankheitsbilder und das ist okay, weil du kein Arzt bist. Aber eben weil du kein Arzt bist und keine Diagnostik leisten darfst, ist es nicht okay, öffentlich anzuzweifeln, woran andere erkranken und wie lange sie welche Symptome zu haben hätten.

    ... auch vor dem Hintergrund, dass besonders Corona das Potential hat, Leute heftig für einen längeren Zeitraum auszuknocken, wie es bei einer "normalen" Erkältung eben nicht typisch ist.

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

  • Aber eben weil du kein Arzt bist und keine Diagnostik leisten darfst, ist es nicht okay, öffentlich anzuzweifeln, woran andere erkranken und wie lange sie welche Symptome zu haben hätten.

    Das hast du falsch verstanden. Ich meinte damit völlig unironisch, dass die Arbeit unter den dort herrschenden Umständen eine Grundbelastung erzeugt, die dafür sorgt, dass es kein Wunder ist, dass die Kollegen dort, wenn sie ein Virus erwischt gleich länger ausfallen. Ich unterstelle keine Simulation.

  • Das hast du falsch verstanden. Ich meinte damit völlig unironisch, dass die Arbeit unter den dort herrschenden Umständen eine Grundbelastung erzeugt, die dafür sorgt, dass es kein Wunder ist, dass die Kollegen dort, wenn sie ein Virus erwischt gleich länger ausfallen. Ich unterstelle keine Simulation.

    Achso, das habe ich dann falsch verstanden. Du bezogst dich auf einen anderen Thread der TE?

  • Ich sag's mal so:


    Die meisten Corona-Erkrankungen laufen derzeit relativ glimpflich ab. Es gibt offenbar eine hohe Zahl an Infizierten, aber nur wenig spezifische Hospitalisierungen. Wenn dann in einer Ecke plötzlich lauter längerfristige Erkrankungen anfallen, ist das - ungewöhnlich.


    S. aktueller Wochenbericht des RKI:


    Die ARE-Aktivität wird aktuell häufig durch die seit der 27. KW steigende Zahl von SARS-CoV-2-Infektionen
    und COVID-19-Erkrankungen verursacht, neben den für die Jahreszeit typischen Atemwegsinfektionen durch Erkältungsviren. Der Anstieg schwerer Atemwegserkrankungen verursacht durch SARS-CoV-2 bildet sich aber bisher nicht in vergleichbarem Ausmaß ab.

  • Die meisten Corona-Erkrankungen laufen derzeit relativ glimpflich ab. Es gibt offenbar eine hohe Zahl an Infizierten, aber nur wenig spezifische Hospitalisierungen...


    Ja nun, relativ eben. Hier ist auch kein Kollege mit Covid im Krankenhaus, die Genesung dauert aber im Schnitt 3x so lange wie bei Erkältung. Longcovid im Sinne von monatelangem Fehlen plus Reha gibt es, im Gegensatz zu Erkältungen, ebenfalls noch, wenn auch (auch hier: relativ) selten. Dabei sind übrigens nicht die Atemwege betroffen, sondern das Nerven- oder Herz-Kreislauf-System. Ich verstehe ehrlich nicht, warum das überhaupt noch Thema ist.

  • Danke, genau das, der Ausfall ist einfach viel länger auch ohne Krankenhaus und ja auch wir haben immer noch Kollegen mit Long-Covid, der eine ist inzwischen seit 1,5 Jahren mit kurzer Unterbrechung zuhause.


    Das empfinde ich nicht als glimpflich ablaufend.

  • Susannea - die Aussage, dass die meisten Erkrankungen glimpflich ablaufen, impliziert naturgemäß nicht, dass alle glimpflich ablaufen.

    Die Aussage aber daraus zu ziehen, dass es weniger Hospitalisierungen gibt, ist meiner Meinung nach einfach der falsche Ansatz. Denn das sagt leider überhaupt nichts mehr darüber aus, ob glimpflich oder nicht.

  • Ich denke, dass das alles richtig ist. Es gibt relativ viele Erkrankungen. Die meisten sind weniger glimpflich als eine Erkältung aber nicht so schlimm, dass man ins Krankenhaus kommt. Was aber auch noch gibt, sind Leute, die so schwer erkranken, dass sie ins KKH müssen oder sogar Langzeitfolgen haben. Wenn wir überlegen, wie viele Infektionen wir pro Jahren haben, ist es dann schon eine Menge. Selbst wenn es nur 0,1% betrifft, ist das hochgerechnet auf die Anzahl der Infektionen und vielleicht sogar über ein Jahre gerechnet viel. Da kommt noch einiges auch auf unser Gesundheitssystem zu.

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