A13 für alle - Was passiert mit A13-Posteninhabern?

  • Dieser hinkt allerdings tatsächlich sehr.

    Die fehlende monetäre Würdigung von Extraaufgaben ist ein weiteres Argument für eine korrekte Arbeitszeiterfassung. Sowas muss dann in Zukunft eben der Kollege mit Sport/Latein machen, der vermutlich am meisten Zeit übrig hat und seine Arbeitszeit momentan sowieso nicht ausschöpft.

  • Ich bin A14 am BK in NRW und wenn irgendwann mal Düsseldorf auf die Idee kommt "A14 für alle am BK" dann ist das der letzte Tag an dem ich meine Mehraufgaben ausführe. Wer mehr Aufgaben übernimmt MUSS auch mehr entlohnt werden und zwar nicht mir irgendwelchen Entlastungsstunden.

    Aber trotzdem bin ich absolut gegen A13 für alle. Für Lehrer an Grundschulen passt das nicht

  • Ich bin A14 am BK in NRW und wenn irgendwann mal Düsseldorf auf die Idee kommt "A14 für alle am BK" dann ist das der letzte Tag an dem ich meine Mehraufgaben ausführe. Wer mehr Aufgaben übernimmt MUSS auch mehr entlohnt werden und zwar nicht mir irgendwelchen Entlastungsstunden.

    Jain. Angemessene Entlastungsstunden: Dann ist es ok. Erfahrungsgemäß gibt es die aber nicht. Und es hängt von den Aufgaben ab.

    Es gibt aber verschiedene Ansätze: In Hessen sind kleinere Aufgaben an A14-Beförderungen gekoppelt. SL hat noch mal andere und mehr Aufgaben.

    Bei uns in RLP bindet die A14-Beförderung nicht und kann dazu führen, dass man das vorherige Engagement reduziert.

    Aber trotzdem bin ich absolut gegen A13 für alle. Für Lehrer an Grundschulen passt das nicht

    Warum?

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

  • Ich bin A14 am BK in NRW und wenn irgendwann mal Düsseldorf auf die Idee kommt "A14 für alle am BK" dann ist das der letzte Tag an dem ich meine Mehraufgaben ausführe. Wer mehr Aufgaben übernimmt MUSS auch mehr entlohnt werden und zwar nicht mir irgendwelchen Entlastungsstunden.

    Aber trotzdem bin ich absolut gegen A13 für alle. Für Lehrer an Grundschulen passt das nicht

    Du hast völlig recht. Lehrkräfte an Grundschulen sollten besser bezahlt werden. In Anbetracht der aktuellen Wahrheiten:

    Grund-, Haupt und Förderschulen: Am Besten bezahlt.

    Realschulen, Gesamtschule (S1) und Grundbildung am BK: Am Zweitbesten bezahlt.

    Gymnasien (S1 und S2), Gesamtschule (S2), Berufskolleg (exklusive Grundbildung), WBK: Am Schlechtesten bezahlt.


    Das wäre fair im Hinblick auf die Leistung für die Bildung der Kinder.

  • Ich hab noch nie so wenig gearbeitet, wie jetzt am BK. So gesehen müsste ich dort eigentlich am wenigsten verdienen.

    (außer, man denkt sich eine Schmerzengeldkomponente für nervliche Belastung rein^^)

  • Ich denke: Elementar- und Primarpädagogen sollten die höchste Besoldung bekommen und die meisten Ressourcen (Sachausstattung, Personalausstattung, auch nicht-pädagogisches Personal).

    Das würde viele unserer Probleme in der SEK I und SEK II lösen.

  • War schon länger nicht mehr hier online. Ist absolut spannend, wie in Deutschland dazu die Standpunkte sind.
    Zahlung nach Ausbildungsdauer
    Kinder geben extra
    Leute die in geilen Städten wohnen verdienen dafür auch noch mehr. (Okay das ist in Zürich auch nicht anders, der Kanton zahlt am besten.)


    Was ich so faszinierend finde ist tatsächlich nicht mal die gesetzliche Lage und deren Folgen. Ich finds so absolut absurd, wie sich bei manchen daraus scheinbar so eine Art "gerechtes" Anspruchsdenken entwickelt.
    Ich muss sagen, ich habs nicht bereut in die Schweiz zu gehen. Mir kommt das System hier einfach ehrlicher vor. Gibts Mangel steigen die Löhne und gibts keinen Mangel steigen sie nicht so stark. Dafür gibts keine komischen Sonderzahlungen und jeder muss selbst entscheiden, für was er oder sie das Geld ausgibt.


    Was ich dagegen sehr sympathisch fand, waren die Kollegen, die an die niedrigeren Besoldungsstufen gedacht haben.

  • Es war von Anfang an eine Sch...Idee die eigentlich funktionslosen Beförderun-gsämter zu verbinden. Wer schon länger im Geschäft ist weiß, dass das Anfangs auch nicht der Fall war. Der einzige Grund, dass man das eingeführt hat war, dass die Kollegen sich anfangs zum Teil auf mehrere Beförderungsstellen gleichzeitig beworben haben. Das hätte zur Folge, dass bei jeder Klage auch die Vergabe aller sonstigen Stellen wo sich ein durch die Klage Betroffener beworben hat nicht weiter geführt wurden, bis die Klage entachien war. Also wollte man die Zahl der Bewerber drastisch reduzieren, was auch funktioniert hat. Tatsächlich war die Stelle aber nie an die Aufgabe gebunden🤷.

    Da die Praxis eine andere war und die betroffenen Kollegen offensichtlich (freiwillig) in Kauf genommen haben, dass die Stelle ggf. mit mehr Arbeitsstunden verbunden ist, sollte man in der neuen Situation Tabula rasa machen. Alle Aufgaben gehören auf den gemensamen Tischh der Lehrerkonferenz und wenn das in Summe im Verhältnis der zur Verfügung stehenden Entlastungen und sonstigen Dienstverpflichtungen zuviel ist, dann muss man priorisieren und was zuviel ist fällt weg oder wird im Umfang drastisch reduziert. Wir müssen nur das leisten was die Bezirksregierung bestellt und bezahlt.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Was Fairness angeht hinkt es immer noch. Bis jemand das Gehalt als Schulleitung bekommt, dauert es. Die Monate bis Jahre bis das durch ist sieht derjenige keinen Cent mehr als vorher. Dann die ganzen Leute, die Zusatzaufgaben übernehmen und auf Beförderung warten. Die arbriten auch mehr und bekommen ihre Gehaltserhöhung erst (vielleicht ) irgendwann später . Und auch so gibt es jede Menge Ämter, die nicht extra entlohnt werden, aber ordentlich Zeit kosten.

    Sehr absurd finde ich es auch, wenn die dienstälteste Lehrkraft die Schulleitungsaufaben VORÜBERGEHEND (was in der Praxis Monate bis Jahre bedeutet) übernehmen MUSS (weil die Schulleitung aus irgendeinem Grund ausfällt und es leider keine Stellvertretung gibt) und dafür selbstverständlich keine Gehaltserhöhung oder auch nur Zulage bekommt. Lauter Ungerechtigkeiten.

    Aber dass nun alle Lehrkräfte A13 bekommen ist nur fair (da Studiendauer und Umfang schon seit vielen Jahren gleich ist).

  • Alle Aufgaben gehören auf den gemensamen Tischh der Lehrerkonferenz

    So ist das in den Schulformen, in denen es keine Beförderungen für Aufgaben jenseits der SL gibt und so gut wie keine Entlastungsstunden.

    und wenn das in Summe im Verhältnis der zur Verfügung stehenden Entlastungen und sonstigen Dienstverpflichtungen zuviel ist, dann muss man priorisieren und was zuviel ist fällt weg oder wird im Umfang drastisch reduziert. Wir müssen nur das leisten was die Bezirksregierung bestellt und bezahlt.

    Ich denke, darin sind nahezu alle schlecht, die ohne Beförderungen, weil der Laden kaufen muss und dabei weit mehr übernommen wird, als die reguläre Arbeitszeit, und die mit den Ämtern, deren Entlastungsstunden, so es sie gibt, nicht für die Aufgaben ausreichen.

  • Ich bin A14 am BK in NRW und wenn irgendwann mal Düsseldorf auf die Idee kommt "A14 für alle am BK" dann ist das der letzte Tag an dem ich meine Mehraufgaben ausführe. Wer mehr Aufgaben übernimmt MUSS auch mehr entlohnt werden und zwar nicht mir irgendwelchen Entlastungsstunden.

    Aber trotzdem bin ich absolut gegen A13 für alle. Für Lehrer an Grundschulen passt das nicht

    Das passt nicht.🤣

    Die Besoldung richtet sich nicht nach irgendwelchen Ansichten.
    Es kann niemand mit A12 in der Grundschule besoldet werden, da alle Personen, die Lehramt in NRW (zumindest seit 2009) studieren mit einem Master abschließen. Da fängt die Mindestbesoldung bei A13 an. Die davor Grundschullehramt studiert haben könnten niedriger besoldet werden.

    Also ich finde für Lehrkräfte am Bk würde A9 eher passen. (außer ich würde an der Schulform arbeiten).😉😬


  • Palim

    Wir machen vieles um Bereich Schulenwicklung was über den Pflichtenkatalog hinausgeht. Wenn wir damit in Summe überlastet sind, dann müssen wir uns wohl oder übel von dem ein oder anderen trennen und Ballast abwerfen.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Absurderweise fällt es Schulen oft furchtbar schwer, einmal etablierte Extras wieder abzuschaffen. Und das gilt komischerweise nicht nur für Schulleitungen, sondern auch für Kollegen.

    Hab ich noch nie verstanden.

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