Frage zum Ausgleich für Tag der offenen Tür

  • Bei uns (vierzügiges Gymnasium) gleiches Problem. ToT werden nur die 5-6. Klässler bespaßt, daher kein Anrecht auf Ausgleichstag. Gesamtes Kollegium ist an dem Tag da von ca. 8:30 Uhr bis 14 Uhr. Diskussionen über den Lehrerrat werden jeses Mal abgeblockt von der SL, er könne rechtlich da nichts machen, da ja nicht alle SuS da wären, aussderm hätten wir ja schon an anderen Tagen "Entlastung" , z.B. Karnevalsdonnerstag ab 11 Uhr Unterrichtsende oder aber am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach der 4. Stunde. Diese "Entlastungen" würde es imo natürlich auch geben , wenn es den ToT nicht gäbe. MIttlerweie habe ich in der Diskussion resigniert, es wird dann halt einfach von uns erwartet....

    Es ist eher andersherum: den Tag der offenen Tür würde es ohnehin geben, auch ohne schulspezifische Entgegenkommen wie die genannten früheren Unterrichtsende bei voller Anrechnung.


    Mir scheint im Übrigen gerade darin eines der Hauptmissverständnisse zu liegen. Egal, was man als SL sich alles so als Entlastungsmöglichkeiten überlegt....diese werden sehr schnell zur Selbstverständlichkeit und kaum noch wahrgenommen. Alles andere bleibt aber in der Wahrnehmung eine "Mehrbelastung", obwohl diese schon immer klar zur Tätigkeit dazu gehört hat und entsprechend in die eigene Arbeitszeit eingeplant werden muss. Das gilt insbesondere bei derart langfristig vorher klaren Terminen wie dem jährlichen Tag der offenen Tür.

  • In Baden-Württemberg war schon zu meiner Schulzeit vor Weihnachten, vor den Sommerferien, an Fastnacht nach der 4. Stunde frei. Ich habe dies auch an beiden Referendariatsschulen und beiden Gymnasien als Lehrerin erlebt, ich kenne dies von allen Geschwistern, KollegInnen, aus allen Erzählungen. Schulspezifisch ist es sicher nicht, es gibt nur Varianten, wann der Gottesdienst stattfindet oder ob überhaupt Fastnacht gefeiert wird. Fastnachtsferien entstehen durch bewegliche Ferientage und unterrichtsfreie Tage (war mal Ausgleich für Deputatatstundenerhöhung), die vor Ort verteilt werden.

    Bei uns findet der Tag der offenen Tür am Freitagmittag statt, die Vorbereitung dazu in der 5. und 6. Stunde. Meine vorherige Schule hatte den Tag Samstagvormittag. Ausgleich gibt es keinen, weil er zur Dienstpflicht gehört, aber Weihnachten, Sommerferien und Fastnacht sind unabhängig davon. Das gab es schon lange vor dem Tag der offenen Tür.

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  • Den Zippzapp könnte man sich komplett sparen, wenn Schüler einfach durch eine zentrale Stelle zugewiesen würden. Ein Vorteil durch hohe Anmeldezahlen ergäbe sich für Schulen ja sowieso nur, wenn man dann auch gezielt Schüler auswählen dürfte, was man hier aber nicht darf. Ergo eigentlich alles komplett sinnfrei.

  • Bei uns findet der Tag der offenen Tür am Freitagmittag statt, die Vorbereitung dazu in der 5. und 6. Stunde.

    Das hätte hier heftigstes Geschrei gegeben, weil Eltern dafür ggf. Urlaub nehmen müssten und das gilt als unzumutbar. Finde ich aber sehr pragmatisch!

  • Das hätte hier heftigstes Geschrei gegeben, weil Eltern dafür ggf. Urlaub nehmen müssten und das gilt als unzumutbar. Finde ich aber sehr pragmatisch!

    Auch am Samstag müssen viele arbeiten. Das wird oft vergessen.

    Wir starten offiziell um 14 Uhr, ab 15 Uhr wird es voll und es geht bis 18 Uhr. Und da am Freitag viele früher aufhören zu arbeiten, war dies noch nie Diskussionsthema.

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  • In Baden-Württemberg war schon zu meiner Schulzeit vor Weihnachten, vor den Sommerferien, an Fastnacht nach der 4. Stunde frei. Ich habe dies auch an beiden Referendariatsschulen und beiden Gymnasien als Lehrerin erlebt, ich kenne dies von allen Geschwistern, KollegInnen, aus allen Erzählungen. Schulspezifisch ist es sicher nicht, es gibt nur Varianten, wann der Gottesdienst stattfindet oder ob überhaupt Fastnacht gefeiert wird. Fastnachtsferien entstehen durch bewegliche Ferientage und unterrichtsfreie Tage (war mal Ausgleich für Deputatatstundenerhöhung), die vor Ort verteilt werden.

    Bei uns findet der Tag der offenen Tür am Freitagmittag statt, die Vorbereitung dazu in der 5. und 6. Stunde. Meine vorherige Schule hatte den Tag Samstagvormittag. Ausgleich gibt es keinen, weil er zur Dienstpflicht gehört, aber Weihnachten, Sommerferien und Fastnacht sind unabhängig davon. Das gab es schon lange vor dem Tag der offenen Tür.

    ich sehe das BL des Fragenden nicht, aber so einen gekürzten Tag habe ich an NRW-Schulen nie erlebt.
    Als wir noch einen Ausgleichstag für den ToT und dieser der letzte Tag vor den Halbjahreszeugnissen (die in der 3./4. Stunde ausgegeben werden und dann Schluss). haben wir die Zeugnisse am Tag davor in der 8. Stunde ausgeteilt.

  • Natürlich gibt es in NRW gekürzte Tage: Vor den Sommerferien, vor den Weihnachtsferien und beim Halbjahreszeugnis. Das war schon in meiner Schulzeit so, das machen alle Schulen hier in der Umgebung. Kenne keine, die es nicht macht.

  • dann nenne ich dir meine: vor den Weihnachtsferien auf keinen Fall.
    Ich kenne es nur bei Zeugnisausgaben.
    und vorm Halbjahreszeugnis nur, wenn es der offizielle Tag ist. Sonst wird nichts gekürzt.
    Scheint in der Gegend nicht unbedingt besonders zu sein, da ich noch nie von gekürztem Tag vor Weihnachten gehört habe und das sicher Thema unter Kolleg*innen wäre (viele Partner*innen sind an Schulen im Umfeld, oder es gibt Kinder in Schulen ..)

  • Tag der offenen Tür ist hier immer an einem Samstag, mit einer Dauer von etwa drei Stunden. Am Vortag endet der Unterricht nach der 4. Stunde, danach wird aufgebaut (mit einzelnen Klassen, der Rest kann nach Hause, ggfs. mit Aufgaben die dann natürlich hintenraus für Arbeit sorgen). Einen Ausgleich gibt es nicht, dafür jedes Jahr die Frage, warum wir das eigentlich tun, denn die Kinder hier können entweder zu uns kommen oder müssten mit dem Bus ein gutes Stück über Land fahren.

  • Natürlich gibt es in NRW gekürzte Tage: Vor den Sommerferien, vor den Weihnachtsferien und beim Halbjahreszeugnis. Das war schon in meiner Schulzeit so, das machen alle Schulen hier in der Umgebung. Kenne keine, die es nicht macht.

    Zu den Zeugnissen sind es gekürzte Tage, das ist richtig. Allerdings sind die entfallenen Stunden auch Minusstunden, die mit Mehrarbeitsstunden verrechnet werden dürfen und müssen (siehe Mehrarbeitserlass).
    Vor den Weihnachtsferien ist das sehr unüblich und ich wüsste auch keine Rechtsgrundlage dafür

  • Bei uns wurde noch nie etwas verrechnet. Meine Kinder - an einer anderen Schule - haben auch immer früher Schluss. Die Bekannten hier in der Gegend, die auf andere Schulen gehen auch.

    An meiner Schule ist immer nach der 3. Stunde Schluss, danach folgt eine "weihnachtliche Dienstbesprechung" 😉

  • Vor den Weihnachtsferien war bisher mit Ausnahme der aktuellen Schule an allen meinen Schulen nach der 4. Stunde Schluss. Danach war "Dienstbesprechung" oder Weihnachtsfeier oder dergleichen angesetzt, wobei die Dienstbesprechung am Gymnasium auch der Ausgleich für den TdoT war.

  • Es kriegt sowieso nicht jeder seine Wunschschule, also wieso nicht direkt zentral verteilen? Könnte auch zu besserer sozialer Durchmischung beitragen.

    Bei uns kriegen die allermeisten schon ihre Wunschschule. Ich finde das wichtig.

  • Natürlich gibt es in NRW gekürzte Tage: Vor den Sommerferien, vor den Weihnachtsferien und beim Halbjahreszeugnis. Das war schon in meiner Schulzeit so, das machen alle Schulen hier in der Umgebung. Kenne keine, die es nicht macht.

    Verkürzte Tage sind in NRW nur bei der Zeugnisausgabe erlaubt. (Okay, und bei Hitzefrei.)

    Vor den Weihnachtsferien ist das nicht vorgesehen. Das machen aber trotzdem viele Schulen und definieren den Grund für den Unterrichtsausfall dann als "Dienstbesprechung".

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Als Elternteil würde ich das vermutlich auch so sehen, aus systemischer Sicht finde ich es nicht so arg notwendig.

    Wenn ich morgen als Kultusminister aufwachen würde, wäre mein Vorschlag:

    Die Grundschullehrkräfte schlagen die geeignete weiterführende Schulform vor und dann wird die vom Wohnort aus geographisch nächstgelegene Schule, die dieser Schulform entspricht, zugewiesen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, was auf systemischer Ebene dagegen sprechen sollte.

  • Wenn ich morgen als Kultusminister aufwachen würde, wäre mein Vorschlag:

    Die Grundschullehrkräfte schlagen die geeignete weiterführende Schulform vor und dann wird die vom Wohnort aus geographisch nächstgelegene Schule, die dieser Schulform entspricht, zugewiesen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, was auf systemischer Ebene dagegen sprechen sollte.

    Weiterführende Schulen sind nicht alle identisch. Bilingualer Unterricht, Sprachenfolge, Schwerpunkte, Wahlpflichtunterricht, IB, etc.

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