ABC- Klassen (NRW)

  • Hi zusammen,

    Habt ihr davon schon gehört?

    In NRW soll es jetzt ABC Klassen geben und dafür erfolgt die Anmeldung der Schulneulinge bereits im März !

    Da sind die Kinder noch echt klein, teilweise erst 4.....

    Und spannend wird wer wann und wo dann die ABC Kinder unterrichten soll .. .

    Immer wieder neuen Ideen....

    Hinweis dazu vom MSB

  • Danke für die Verlinkung.

    Das wo ist theoretisch geklärt, in den Kitas oder Grundschulen (gibt es noch Grundschulen die Raumkapazitäten habe ?)

    Aber spannend wird das wer! Grundschullehrkräfte gibt es noch immer viel zu wenige und die Gymkräfte, die auf Vorgriffsstellen in der GS sitzen, werden peu a peu abgezogen.


    Grundsätzlich finde ich die Idee gut, fraglich, ob es die Kinder, die es brauchen, auch annehmen.
    Aber auf die konkrete Umsetzung bin ich gespannt, auf welche Rücken die Zusatzarbeit verteilt wird.

  • Immer neue Ideen? Alte, damals gut funktionierende Ideen werden in abgespeckter Form aufgewärmt - bis ca. 2003 gab es in NRW Schulkindergärten, die in den Räumlichkeiten der GS-Schule stattfanden - ersetzt wurde das Modell durch die Eingangsstufe.

    Später wurde das Einschulungsalter um 1/4 Jahr nach hinten gelegt, d.h. Kinder sind max- 1/4 Jahr jünger als vorher. Nun wundert man sich.....

  • chilipaprika 15. Januar 2026 07:36

    Hat den Titel des Themas von „ABC- Klassen“ zu „ABC- Klassen (NRW)“ geändert.
  • Genau du hast recht, das gab es früher in ähnlicher Form und es war gut für die Kinder.

    Nun sollen die aber mit Bus oder Taxi von der Kita in die Schule gefahren werden? Und dann möglicherweise nachmittags noch einen Kurs "Schule" besuchen..... ?

    Den Grundgedanken finde ich gut aber es bleibt abzuwarten was das konkret bedeutet.. wie viele Kinder es betrifft und wo das Personal her kommt..

  • ABC-Klasse klingt ja erst mal toll.

    Aber 2x2 Stunden in der Woche? Bei Klasse dachte ich an mehr Stunden.

    (Hoffentlich zählt da nicht auch noch die Fahrtzeit dazu.)


    Und warum werden die Kleinen da rumgekarrt? Warum findet die Förderung nicht im Kindergarten statt?

  • Guten Morgen,

    Wer kann dann solche ABC-Klassen unterrichten?

    Grundschüllehrkräfte?

    Erzieher (teils aus der OGS?

    Sozialpädagogen aus der Schuleigsngsphase?

    Simderpädagogen?

    Kindheitspädagogen?


    Es ist an sich eine schöne Idee(theoretisch 😉). Aber an der Umsetzung hapert es, wie immer😅.

  • Wer kann dann solche ABC-Klassen unterrichten?

    Laut Aussage aus dem Link: "Die ABC-Klassen werden grundsätzlich von Grundschullehrkräften sowie von sozialpädagogischen Fachkräften aus der Schuleingangsphase durchgeführt."


    Es ist an sich eine schöne Idee(theoretisch 😉). Aber an der Umsetzung hapert es, wie immer😅.

    Da das Ganze erst vor ein paar Tagen bekannt gegeben wurde und ab 2028 umgesetzt wird, brauchst du schon eine Glaskugel, um zu wissen, dass es an der Umsetzung hapert.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Der wirkliche Nachteil für Teilzeitkräfte ist weniger die Bagatellgrenze als vielmehr der Umstand, dass die Regelung, dass bis zum Erreichen des vollen Deputats der tatsächliche Stundenlohn gezahlt wird und nicht die geringere Überstundenvergütung wegfällt. D.h. unter dem Strich eine finanzielle Verschlechterung. Was das jetzt in Brutto oder Netto ausmacht, habe ich noch nicht ausgerechnet,

    Aber so wie es aussieht wird die Regelung kommen.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Da bin ich gespannt😅.

    Naja, ich finde es etwas verfrüht, 2 Jahre vor der Einführung schon von "an der Umsetzung hapert es" zu sprechen. Erst recht, wenn man im gleichen Posting zeigt, dass man von der geplanten Umsetzung keine Ahnung hat.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Beitrag von Quittengelee (16. Januar 2026 14:24)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (16. Januar 2026 14:24).
  • Beitrag von Quittengelee (16. Januar 2026 14:41)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (16. Januar 2026 16:13).
  • pepe

    Du hast Recht, wundere mich etzt selbst, dass der hier steht.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Ich finde es vergleichbar zur Sprachförderung, die es vor etlichen Jahren in NDS gab.

    Nach einem für alle verbindlichen sehr kurzen Sprach-Kontakt (Test war es erst nicht) wurden Kinder, die da besonders auffällig erschienen, zu einem weiteren Test eingeladen, der dann etwa 20-30 min dauerte.

    Danach wurden die Kinder, deren sprachliche Fähigkeiten zu gering waren, in die Sprachförderung gegeben. Die Erlasse wurden irgendwann geändert und die Teilnahme galt dann als verpflichtend, der Schulpflicht gleichgesetzt - mit entsprechenden Verfahren bei Versäumnissen.

    Die Förderung erfolgte in den KiTa oder in der Schule. Je Kind gab es eine Wochenstunde, mit einer Kleingruppe konnte man also auf 4-5 Stunden in der Woche kommen.

    Wir sind meistens in den benachbarten KiGa gegangen, haben dort 30-40 min mit den Kindern gearbeitet, sind dann zurückgegangen. So hatte man auch gleich mehr Kontakt mit den Mitarbeitenden im KiGa. Für die Kinder war es wie ein Angebot im KiGa mit einer festen kleinen Gruppe. War die Lehrkraft erkrankt, blieben die Kinder im KiGa im sonstigen Umfeld.

    Außerdem konnte man über 1 Jahr die Entwicklung der Kinder sehen und hatte dann auch einen besseren Eindruck zur Schulfähigkeit oder zu anderen Auffälligkeiten (z.B. Brille notwendig o.ä.)

  • Naja, ich finde es etwas verfrüht, 2 Jahre vor der Einführung schon von "an der Umsetzung hapert es" zu sprechen.

    Die Formulierung wirkt tatsächlich etwas verfrüht. Besser wäre gewesen: "Wie soll das funktionieren, wenn man für den Regelbetrieb an Grundschulen schon zu wenig Personal hat?" Tocotronic haben mal gesungen: "Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit."

    Die ABC-Klassen sollen 2028 eingeführt werden; 2027 ist Landtagswahl. Mal schauen...

  • Ich finde schade, dass es keine Vorschule im Kindergarten mehr gibt. Ich erinner mich, dass ich das als Kind total gerne gemacht habe. Wir hatten Arbeitshefte, wo man schonmal gelernt hat mit Materialien zu arbeiten (Sachen verbinden, ausmalen, etc., wenn ich mich richtig erinnere) und es wurde schonmal geübt eine Weile konzentriert zu sitzen, zuzuhören usw. Gerade, wenn es an solchen Dingen heute hapert, wäre das doch wichtig und ließe sich sicherlich auch mit Sprachförderung verbinden.

    Eine meiner Freundinnen leitet eine KiTa und findet wenig vorstellbar, Kindergartenkinder ohne bekannte Bezugspersonen für die ABC-Klassen zu irgendwelchen Schulen fahren und dort in fremder Umgebung erfolgreich unterrichten zu lassen. Schon gar nicht am Nachmittag, wenn die Kinder tendenziell eh mehr durch sind, als am Morgen. Fand ich auch mal eine spannende Perspektive.

  • Ich finde schade, dass es keine Vorschule im Kindergarten mehr gibt.

    Im Kindergarten meiner Kinder gab es das noch. Wenn ich mich recht erinnere, zweimal pro Woche ein bisschen Grundlagen Mathe und Sachkunde.

    Es hängt aber wohl vom einzelnen Kindergarten ab. Es gibt leider keine einheitlichen Standards; auf die angedachten bundesweit einheitlichen KMK-Standards für die frühkindliche Bildung hat man sich meines Wissens vor ein, zwei Jahren nicht einigen können.

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