Folgendes Problem. Mir ist zu Ohren gekommen, dass im Seminar auch videogestützte Aufnahmen verlangt werden.
Ich befinde mich im Quereinstieg und als Teil der Ausbildung exisitiert laut Katalog eine Einheit, in der der Unterricht gefilmt werden soll bzw. damit auch die Schüler.
Ich wechsle demnächst nochmal die Schule. Da das aber auch auf mich zukommen wird, habe ich in meinen aktuellen Klassen vorsichtig anklingen lassen, wer denn etwas dagegen hätte.
Das Ergebnis: In jeder Klasse waren mindestens 3 SuS, die ein Problem damit hätten.
Ich habe dann kurz bei der Seminarleitung angefragt, was man dann machen würde. Antwort: Das ist Ihr Problem und man soll ja nicht päpstlicher sein als der Pabst und würde die Aufnahmen später eh löschen.
Von meiner bisherigen Schule erhielt ich die Ansage, ich müsste dafür das schriftliche Einverständnis aller Eltern einholen, dürfte gleichermaßen aber die SuS nicht rausschicken, die nicht wollen.
Offen gesagt: Mir ist das in Zeiten, in denen jeder jeden verklagen kann einfach zu heikel.
Einige Seminarteilnehmer wollen wohl heimlich filmen, aber auf das Risiko habe ich keine Lust. Immerhin würden die Aufnahmen ja auch in der Cloud gespeichert werden.
Ich hoffe jetzt auf die neue Schule, aber ich befürchte fast, dass es dort nicht anders werden wird.
Logisch, wäre das mein Kind, hätte ich vielleicht auch ein Problem damit.
Gesetzt den Fall ich komme ohne Videoaufnahmen ins Seminar. Könnte man mir das negativ auslegen?
Alternativ würde ich mich selbst filmen vor leerer Klasse. Quasi als Scheinvideo.
Ideen sind natürlich immer gern gesehen.