• Kann mir irgendwer erklären, was der Vorteil davon ist, seinen Stundenplan 8 Wochen bevor ich die erste Stunde unterrichte zu kennen?

    Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung

  • Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung

    Ich glaube ersteres ist der wichtigste Punkt.

    Auf der anderen Seite...
    Wer als Planer einmal erlebt hat, welches großes Drama einige Kollegen auffahren, wenn sich ein Stundenplan doch noch im Nachhinein ändert, wird sich gut überlegen, ob er den Plan noch vor den Ferien macht und herausgibt. So selten ist das leider nicht, dass kurzfristig doch noch eine Personalveränderung kommt.

  • In Bezug auf den Stundenplan: Unsere Referendare haben unmittelbar nach den Sommerferien UPP, bei einigen Kollegen stehen Revisionen an, da ist es auch nicht schlecht den Stundenplan zu kennen, um in den Sommerferien die Reihenplanung zu machen wenn man genau weiß welche Stunden man hat.

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Das mit der Kinderbetreuung sehe ich auch. Für die Terminplanung kann ich es auch verstehen. Aber dann wird es doch lächerlich.

    Für die Besuche der Referendare macht man doch sowieso ein Vertretungsplan. Die Seminarleiter werden doch so oder so nicht immer nur dann kommen, wenn es stundenplantechnisch passt. Da haben wir es schon oft gehabt, dass wir die Stunden für den Tag umstellen mussten, damit das passt. Revisionen? Da ist es doch relativ egal, ob es nun Montag die 3. Stunde oder Mittwoch die 1. Stunde ist. Und welche Schule hat im nennenswerten Umfang Lehrkräfte, die das betrifft?

    Als besonders betroffen empfinde ich noch die TZ-Kräfte. Die haben in Nds. Anspruch auf einen freien Tag. Den sprechen wir aber vor den Ferien ab, so dass sie entsprechend planen können.

    Alles andere kommt dann in den Ferien. Und Kodi hat natürlich auch Recht. Wehe man möchte was am fertigen Plan noch ändern. Dann haben alle plötzlich ganz viele, ganz wichtige Termine bereits auf die freien Stunden gelegt. Am Ende denke ich immer, dass man erwarten kann, dass sich die Lehrkräfte mit Vollzeit die möglichen Schulzeiten freihalten. Ist doch bei einem normalen Bürojob nicht anders. Die Zeiten, in denen ich dann nicht arbeiten muss, sind am Ende Bonus. Das erfahre ich aber erst in den Ferien. Und für wichtige Facharzttermine etc. kann man sich sowieso freistellen lassen. Und für die klassischen Physio etc. Terminen. Wie machen es die anderen Menschen, die Vollzeit arbeiten. Wir haben auch noch den Vorteil, dass wir an den allgemeinbildenden Schulen in der Regel relativ früh sicher Feierabend haben. Für die Schulen, die wirklich bis 20:00 Uhr Unterricht haben, muss man sicherlich eine andere Lösung finden.

  • Als besonders betroffen empfinde ich noch die TZ-Kräfte. Die haben in Nds. Anspruch auf einen freien Tag. Den sprechen wir aber vor den Ferien ab, so dass sie entsprechend planen können.

    und das ist bei WEITEM keine Selbstverständlichkeit.
    An meiner Schule definitiv nicht (abgesehen davon, dass es eh ausgelegt wird, dass es keinen "Anspruch" gibt.)

    [Ich spreche nicht für mich, ich kenne meinen freien Tag, aber ich habe auch Empathie für alle anderen TZ-Kräfte, die es nicht tun und Kinder / Gründe haben]

  • Aktuelles Beispiel, ob es lächerlich ist, kannst du dann entscheiden: Referendar hat einen UB in meinem Grundkurs (Q1) gemacht und möchte da UPP vier Wochen nach den Sommerferien machen. Nach den Ferien liegt meine Doppelstunde dienstags, da hat er aber Seminartag und in der ersten Schulwoche ist dienstags auch kein Unterricht. Da wir den Stundenplan haben, hat er jetzt einen anderen Kurs, ansonsten hätte er nach den Sommerferien massiv Stress.

    Revisionen haben wir nach den Ferien zwei von denen ich weiß (ein Jahr nach Anstellung und zur Lebenszeitverbeamtung mit Anstellungstermin nach dem Referendariat im November).

    Eine Kollegin hat immer dienstags um 14:00 Psychotherapie, kann dann mit etwas Vorlauf (mehrere Monate) aber auch umbuchen, die freut sich auch wenn sie frühzeitig Bescheid weiß.

    Vielleicht sehe ich das zu sehr aus MAV Sicht, aber unser Stundenplaner bekommt es ja zuverlässig hin, warum sollten wir unsere Standards senken, nur weil du das lächerlich findest? Und wenn was geändert werden muss, dann redet man miteinander und zur Not ist halt jemand unglücklich, das muss in so einem großen System aber auch auszuhalten sein für die Schulleitung (der Stundenplaner macht eh jedes Jahr mindestens zehn Leute unglücklich, die auch "immer die schlechtesten Pläne haben" (mit Französisch und Religion bist du halt immer in der Blockung) und der Stundenplaner hat immer nachmittags frei (er ist ja auch um 7:00 im Haus für den Vertretungsplan, so sehr kann er Untis gar nicht Knechten, dass er da oft in den Nachmittagsbereich rutscht)...

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    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • und das ist bei WEITEM keine Selbstverständlichkeit.
    An meiner Schule definitiv nicht (abgesehen davon, dass es eh ausgelegt wird, dass es keinen "Anspruch" gibt.)

    Bei uns in NDS ist rechtlich eindeutig geklärt. Wenn ich mindestens um ein Drittel reduziere, habe ich einen Rechtsanspruch. Auch ansonsten gibt es einige Regelungen pro Teilzeit. Teilweise aus meiner Sicht sogar zu gut. Gerade an Grundschulen mit älteren Kollegien gibt es kaum Vollzeitkräfte. Allen Vorgaben dann gerecht zu werden, ist schwierig.

  • ist bei uns (NRW) eine soll-Regelung.
    Und bei uns konkret: erst ab 17 Stunden (von 25,5, also 66%) soll versucht werden, einen freien Tag zu ermöglichen.
    Es gibt Leute, wo es nicht funktioniert (und einige VZ-Leute, die einen freien Tag haben, manchmal ist es halt so, verstehe ich schon, aber TZ-freundlich ist es nicht.) Aber unser schulinternes Konzept soll überarbeitet werden, ich weiß nur: es wird dadurch nicht besser.

  • Da wir den Stundenplan haben, hat er jetzt einen anderen Kurs, ansonsten hätte er nach den Sommerferien massiv Stress.

    Ja, das ist in der Schule manchmal so.

    Revisionen haben wir nach den Ferien zwei von denen ich weiß (ein Jahr nach Anstellung und zur Lebenszeitverbeamtung mit Anstellungstermin nach dem Referendariat im November).

    Das hat man in der Regel zweimal im Arbeitsleben. Ist das wirklich ein Argument für alle? Ist es ein Problem, wenn die Stunde dann an einem anderen Tag liegt? Müsste man nicht gerade von einer fertigen Lehrkraft das auch erwarten? Ich mein Anfang der Schulzeit sagt man, dass man die Stunde xy in der Klasse z besuchen möchte. Sollte dann nicht eine fertig ausgebildete Lehrkraft innerhalb von z.B. 2-3 Wochen einen Unterrichtsbesuch vorbereiten können? Ich würde es tatsächlich kritisch sehen, wenn sie sagt, dass sie nur in Klasse xy zur Zeit z einen Besuch machen kann.

    Eine Kollegin hat immer dienstags um 14:00 Psychotherapie, kann dann mit etwas Vorlauf (mehrere Monate) aber auch umbuchen, die freut sich auch wenn sie frühzeitig Bescheid weiß.

    Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.

    Vielleicht sehe ich das zu sehr aus MAV Sicht, aber unser Stundenplaner bekommt es ja zuverlässig hin, warum sollten wir unsere Standards senken, nur weil du das lächerlich findest?

    Wer will die Standards senken? Wir wollen doch alle, dass der Stundenplan möglichst frühzeitig fertig ist. Aber das ist halt oft nicht so einfach möglich. In vielen Gegenden werden Versetzungen und Abordnungen erst in den Ferien festgelegt. Ich unterschreibe dir sofort, dass der Stundenplan möglichst frühzeitig fertig sein sollte. Aber es geht auch nicht die Welt unter, wenn es länger dauert.

  • Eine TZ-Kraft mit Italienisch (z.B. standardmäßig am KL. 9 und ab EF) und Philosophie kann in der Regel keinen kompakten Stundenplan haben, der noch dazu mehrere Nachmittage ausspart, ohne dass das massive Auswirkungen auf den Gesamtplan hat. Die Lehrkraft ist immer in Schienen, immer mit anderen KollegInnen gekoppelt. Da kann man nur über die UV die Zahl der Nachmittage beeinflussen.

    Was die Kinderbetreuung betrifft, so weiß man in der Regel, dass man bestimmte Kernzeiten abdecken muss - ein Kindergarten tut das für gewöhnlich recht zuverlässig, ebenso die OGS. Personalengpässe sind natürlich ein Problem für sich, aber das kann ein Stundenplan nicht abfangen.

    Es geht also letztlich oft um die Grundsatzfrage, wann kann ich als Lehrkraft mit kleineren Kindern morgens frühestens anfangen und wann muss ich aufhören. Das bekommen wir gut in den Griff.

    Meine Frau und ich haben das mit drei Kindern durch (alle drei TaMu, KiTa, OGS). Wir haben immer die maximalen Betreuungszeiten gebucht, weil wir wussten, dass wir weder aufeinander abgestimmte Stundenpläne bekommen können, noch dass anderweitig Rücksicht genommen werden würde. Da waren wir ganz pragmatisch - bis hin zu dem Punkt, dass die größeren Geschwister den Kleinen regelmäßig aus der KiTa oder der OGS abgeholt haben. So sehen das bei uns auch die KollegInnen mit kleineren Kindern. Von daher reicht ihnen die Gewissheit, dass wir Anfangs- und Endzeiten tunlichst einhalten. Der Zeitpunkt der Verteilung des Stundenplans, solange es in der letzten Ferienwoche ist, stellt für sie kein Problem dar.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • ist bei uns (NRW) eine soll-Regelung.
    Und bei uns konkret: erst ab 17 Stunden (von 25,5, also 66%) soll versucht werden, einen freien Tag zu ermöglichen.
    Es gibt Leute, wo es nicht funktioniert (und einige VZ-Leute, die einen freien Tag haben, manchmal ist es halt so, verstehe ich schon, aber TZ-freundlich ist es nicht.) Aber unser schulinternes Konzept soll überarbeitet werden, ich weiß nur: es wird dadurch nicht besser.

    Bei uns dürfen sie auch keine Springstunden haben, wenn sie vormittags und nachmittags arbeiten. Das ist in der Praxis kaum umsetzbar. Es gibt immer noch die Einschränkungen, dass alles möglich ist, wenn die Lehrkraft einverstanden ist. Aber wenn jemand darauf bestehen würde, bekämen wir Probleme. Dann müsste man Fächer irgendwie aufteilen.

  • Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.

    Das ist ein ganz erheblicher Unterschied.

    Das eine sind private Freizeittermine, das andere - in diesem Fall die Psychotherapie - hat schon einen anderen Stellenwert. Da geht es womöglich auch darum, den/die KollegIn dienstfähig zu halten. Wir haben KollegInnen mit Krebstherapien gehabt, denen wir selbstverständlich die Tage, an denen diese Therapien lagen, freigeschaufelt haben. Angesichts der bekanntermaßen langen Wartezeiten bei Psychotherapien kann man da nicht zu wählerisch sein. Eine Schule, an der man damit rechnen muss, zwischen 8 und 16 Uhr eingesetzt zu werden, lässt einem auch nicht allzu viele Termine außerhalb der Unterrichtszeit.

    Darauf Rücksicht zu nehmen fällt für mich unter den Begriff Fürsorge und wird auch vom Kollegium akzeptiert, wenn das dazu führt, dass andere KollegInnen dadurch schlechtere Pläne haben.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Bei uns dürfen sie auch keine Springstunden haben, wenn sie vormittags und nachmittags arbeiten. Das ist in der Praxis kaum umsetzbar. Es gibt immer noch die Einschränkungen, dass alles möglich ist, wenn die Lehrkraft einverstanden ist. Aber wenn jemand darauf bestehen würde, bekämen wir Probleme. Dann müsste man Fächer irgendwie aufteilen.

    DAS fällt für mich unter "zuviel".
    Also in jedem normalen anderen Job normal, aber so lange es nicht für 90% der VZ-Leute auch realisierbar ist, sollte es keine Muss-Regelung für 60%-TZ sein (also alles kombiniert, was du erzählt hast)

  • Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.

    Bei uns ist Unterricht bis 17.15 Uhr, manchmal sogar bis 18.05 Uhr.

    Ich kann also konkret keinen Arzttermin bis Mitte November vor 17.45 Uhr ausmachen, bedeutet, dass ich in den letzten beiden Jahren keine Grippeschutzimpfung erhielt. Unsere Hausärzte haben abends frei. Auch der Hausarzttermin muss ca. 6 Monate vorher vereinbart werden. Ich muss ihn in 90 % der Fälle verschieben, weil es zum Halbjahr oft neue Stundenpläne gibt. Und da mein Hautarzt hier der beste und absolut überlaufen ist, warte ich dann manchmal ein Jahr. Ich versuche es zwar in den Ferien, nur da hat er fast immer auch geschlossen.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Bei uns ist Unterricht bis 17.15 Uhr, manchmal sogar bis 18.05 Uhr.

    Ich kann also konkret keinen Arzttermin bis Mitte November vor 17.45 Uhr ausmachen, bedeutet, dass ich in den letzten beiden Jahren keine Grippeschutzimpfung erhielt. Unsere Hausärzte haben abends frei. Auch der Hausarzttermin muss ca. 6 Monate vorher vereinbart werden. Ich muss ihn in 90 % der Fälle verschieben, weil es zum Halbjahr oft neue Stundenpläne gibt. Und da mein Hautarzt hier der beste und absolut überlaufen ist, warte ich dann manchmal ein Jahr. Ich versuche es zwar in den Ferien, nur da hat er fast immer auch geschlossen.

    Da muss man dann halt andere Regelungen finden. Aber ich denke, dass die Mehrheit der Schulen kein Unterricht bis 18:00 Uhr hat oder sehe ich das falsch?
    Außerdem wird es sicherlich nicht so viele Ärzte geben, die Ferien fast immer geschlossen haben. Meiner hat 2 Wochen im Jahr komplett dicht. Er selbst ich vielleicht noch 3-4 Wochen zusätzlich nicht da und wird dann vertreten. Aber die meisten Praxen müssen doch auch die Arzthelfer etc. bezahlen. Die können es sich gar nicht leisten so viele zu schließen. Aber im Zweifel wäre es für mich auch ein Arzttermin und wenn der aufgrund der geringen Öffnungszeiten des Arztes nur in der Schulzeit liegen kann, muss man die Lehrkraft halt vertreten. Es ist doch einfacher mal einen Nachmittag eine Lehrkraft zu vertreten, die nun gerade da ihren Arzttermin hat als die Stundenplanung zu korrigieren. Solche Termine werden doch sicherlich nicht so oft vorkommen. Viele Ärzte haben auch in den Ferien Sprechzeiten oder man hat den Nachmittag dann tatsächlich frei. Aber bei einer Wartezeit von 6 Monaten müsste man dir schon im Februar sagen, welche Nachmittage du im neuen Schuljahr frei hast.

  • Es ging doch u.a. auch um Therapien, einen. Platz zu bekommen, ist schon schwierig, da kann man doch nicht erwarten, dass der/die Therapeut:in bei jeder Stundenplanumstellung den Therapieplatz mit anderen Klienten tauscht.

  • Nachmittagsunterricht findet überwiegend in Leisten statt und der Leistenplan liegt langfristig fest, schon alleine weil man ihn bei der Einsatzplanung der Lehrkräfte im Blick behalten muss, also weit vor der eigentlichen Erstellung des Stundenplans. Kinderbetreuungszeiten werden dem Stundenplaner vorher mitgeteilt, diese sind bei Erstellung des Stundenplans zu berücksichtigen und nicht umgekehrt.

    Private Termine Monate im Voraus auf unterrichtsfreie Tage zu legen, ist so oder so zweifelhaft, weil unterrichtsfrei nicht frei heißt, und sich Pläne natürlich ändern können. Und für begründete Anliegen finden sich da immer Möglichkeiten.

  • Diese ganze Diskussion ist schon wieder derartig Lehrerbubble, dass ich hoffe, dass niemals jemand außerhalb unsere Sphäre auf diese Diskussion stößt.

    Wie schaffen das eigentlich die 40 Millionen Arbeitnehmer*innen in diesem Land den Alltag zu überleben ohne das sie ihre Arbeitszeiten nach der erstmaligen Bekanntgabe für ein halbes Jahr fest haben?


    Qui legere potest, plane praevalet

  • Für die Besuche der Referendare macht man doch sowieso ein Vertretungsplan.

    Mag bei euch so sein, bei uns richten sich die Fachseminarleiter eigentlich nach den Stundenplänen und nicht andersrum, zumal Schwimmhalle und Sporthalle gar nicht flexibel ist.

    Die Seminarleiter werden doch so oder so nicht immer nur dann kommen, wenn es stundenplantechnisch passt.

    Doch, in 90% der Fälle ist genau das bei uns der Fall, kenne ich aus meinem Ref auch noch so, da kamen sie zu meinen Stundenzeiten, weil nämlich sonst in der Grundschule soviel anders ist, dass es nicht mehr dem normalen Alltag in den Stunden entspricht.

    Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.

    Nee, das wird ganz schnell zum Problem der Schule, wenn ich solche Dinge nicht umsetzen kann und deshalb krank werde.

    Von daher reicht ihnen die Gewissheit, dass wir Anfangs- und Endzeiten tunlichst einhalten.

    Wie schaffen das eigentlich die 40 Millionen Arbeitnehmer*innen in diesem Land den Alltag zu überleben ohne das sie ihre Arbeitszeiten nach der erstmaligen Bekanntgabe für ein halbes Jahr fest haben?

    Hm, ich kenne wenig AN, die nicht feste Arbeitszeiten haben und deshalb gar nicht die Probleme haben, es sei denn, sie arbeiten im Schichtsdienst.

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