Schulbegleitung: Erwartungen

  • Hallo zusammen,

    ich spiele mit dem Gedanken, im Ruhestand als Schulbegleitung zu arbeiten. Meine Sorge ist, dass ich das Ganze zu blauäugig angehe. Welche Anforderungen stellt ihr an eure Schulbegleiterinnen und Schulbegleiterinnen? Welche Erwartungen habt ihr? Welche guten oder auch schlechten Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie steht ihr zum sogenannten "Pool-Modell"?

  • Bist du selbst Lehrkraft?

    Dann weißt du doch, was du erwartest.... verstehe die Frage nicht.

    Guten Morgen Magellan, ja, ich bin Lehrerin (siehe Benutzername). Da ich an einer Schule in einem gehobenen Umfeld arbeite, habe ich persönlich keine Erfahrungen mit Inklusion gemacht. Und meine Frage zielt darauf ab, was andere Lehrkräfte von einer Schulbegleitung erwarten, nicht was ich erwarten würde.

  • Da ich an einer Schule in einem gehobenen Umfeld arbeite, habe ich persönlich keine Erfahrungen mit Inklusion gemacht.

    Was ist denn ein gehobenes Umfeld, liegt die Schule auf einem Berg?
    Ich arbeite an einem Gymnasium mit relativ gutem Ruf und einer vergleichsweise leistungsstarken Schülerschaft, wir haben ca. 15 SuS mit diagnostiziertem Förderbedarf, die formal unter "Inklusion" laufen. Ich würde behaupten, dass es hier überhaupt keine Schule gibt, die gar keine SuS mit Förderbedarf hat, selbst die Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft nicht.

    Ansonsten würde ich behaupten, dass jeder, der ein paar Jahre als Lehrkraft gearbeitet hat, den Aufgaben als Schulbegleitung gewachsen sein sollte, wenn es nicht um eine massiv merkwürdigen Sonderfall gehen sollte. Schulbegleitung heißt in der Regel 1 zu 1 Unterstützung in Alltagsbelangen, wie Organisation.

  • Und meine Frage zielt darauf ab, was andere Lehrkräfte von einer Schulbegleitung erwarten, nicht was ich erwarten würde.

    Ja, was du als Lehrkraft erwarten würdest. Also doch "du".

    Ich würde von einer SB erwarten, dass man sie möglichst wenig mitkriegt und selbstständig sinnvolle (fürs Kind, für die Klasse) Entscheidungen trifft also weiß, wann sie wo und wie einzugreifen hat.

    Da ich diverse SB drin sitzen habe, wünsche ich mir das so von ihnen. Klappen tut's nicht immer.

  • möchtest du im Ruhestand nicht eher noch in geringem Umfang unterrichten? bzw. was spricht gegen das Unterrichten? Würde mich interessieren, wie man im Alter darüber denkt.

    Was ich bisher über Schulbegleitungen mitbekommen habe, war, dass es sehr sehr seeeeeeeeehr langweilig sein muss, wie ein Kind selbst im Unterricht zu sitzen, in dem es um Rechtschreibregeln geht (war bei mir mal eine Vertretungsstunde). Als der begleitete Schüler einen Ausraster hatte, konnte die Schulbegleitung auch nichts anderes machen als mir als Vertretungskrft mitzuteilen, dass er das halt manchmal so hat und dass ich jetzt nix mehr erwarten darf. Und der Schüler war dann auf und davon im Schulhaus verschwunden.

    Also ich würde eingehen vor Langeweile und Anspruchslosigkeit als Schulbegleiter (mit den Aufgaben, die sie an meiner Schule haben). Die Einschätzung beruht jetzt auf meiner anekdotischen Evidenz.

  • Hallo zusammen,

    ich spiele mit dem Gedanken, im Ruhestand als Schulbegleitung zu arbeiten. Meine Sorge ist, dass ich das Ganze zu blauäugig angehe. Welche Anforderungen stellt ihr an eure Schulbegleiterinnen und Schulbegleiterinnen? Welche Erwartungen habt ihr? Welche guten oder auch schlechten Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie steht ihr zum sogenannten "Pool-Modell"?

    Es geht doch gar nicht um Erwartungen der Lehrkräfte an Schulbegleitungen, sondern um die spezifischen Bedürfnisse des konkret zu betreuenden Kindes.

  • Kann den Beitrag von Mimi nur unterschreiben. Viel mehr als Rumsitzen machen die meisten Schulbegleitungen nicht.

    Ich weiß die Scbulbegleitungen verdienen (zurecht) nicht sonderlich viel, aber dennoch finde ich es krass, wie viel Geld da für einzelne Kinder rausgepulvert wird. Das zahlen die Eltern glaube ich nicht selber, sondern das sind alles Steuerkosten oder? Wenn man mal die Kosten pro Kind ausrechnet die da getragen werden müssen von der Allgemeinheit und dann das Herumsitzen der Schulbegleitungen beobachtet....

    Man überlege sich mal, ich als Lehrerin habe natürlich ein höheres Gehalt wegen höher qualifizierter Tätigkeit. Aber das alles rausgerechnet unterrichte ich eben auch alleine ~30 Schüler/innen pro Klasse und da ist der Kostenfaktor pro Kind halt krass anders, als eine Schulbegleitung, die dann auch nur für einen einzelnen (!!!!) Schüler zuständig ist. Das im Hinterkopf verrechnet mit dem, was Schulbegleitungen im Durchschnitt so "bringen" finde ich das heftig muss ich sagen.

  • Guten Morgen Magellan, ja, ich bin Lehrerin (siehe Benutzername). Da ich an einer Schule in einem gehobenen Umfeld arbeite, habe ich persönlich keine Erfahrungen mit Inklusion gemacht. Und meine Frage zielt darauf ab, was andere Lehrkräfte von einer Schulbegleitung erwarten, nicht was ich erwarten würde.

    Wenn deine ganze Schulkarriere als Lehrerin so ist, dass du an Schulen gearbeitet hast, die keine Inklusion haben, dann geh einfach in den Ruhestand und such dir ein Ehrenamt.
    Du kannst nichts dafür, aber ich könnte k... , wenn ich lese, dass eine "Schule in einem gehobenen Umfeld" "keine Erfahrungen mit Inklusion" hat. Gesundheitliche Beeinträchtigen machen keinen Halt vor gut verdienenden Familien. Aber hoffentlich vor dem Schultor :(

  • Ich habe ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Schulbegleitungen, die zu 0% hilfreich waren und andere, die ein echter Gewinn waren.

    Da Schulbegleitungen für die 1:1-Betreuung zuständig sind, ist es sinnvoll, dass sie neben ihrem Kind sitzen. Mit zunehmendem Alter wird das aber immer weniger gewünscht und trägt auch nicht unbedingt zur Integration in der Klasse bei. Ich hatte I-Kräfte, die - Sitzposition hin oder her - kaum etwas für das Kind getan haben und, so war mein Eindruck, auch nicht viel mitbekommen haben. Das ist dann völlig überflüssig und je nach Ausprägung auch kontraproduktiv, wenn die Kinder sich darauzf ausruhen, dass die I-Kraft ja abschreibt, was an der Tafel steht etc.

    Ich erwarte, dass eine I-Kraft das Kind gut kennt und in alltäglichen und nicht alltäglichen Situationen einschätzen kann. Dann soll sie entsprechend unterstützen, wenn es nötig ist, aber dem Kind auch nicht zu viel abnehmen. Dazu würde ich erwarten, dass es eine umfangreiche Schulung für die I-Kraft gibt, was bei uns in der Region meines Wissens nicht der Fall ist.

    Ich würde ebenfalls erwarten, dass eine I-Kraft den Eltern des Kindes nicht nach dem Mund redet.

    Und zum Schluss: Eine gute allgemeine Gesundheit. Wenn die Schulbegleitung oft fehlt, bringt das viel Unruhe in den ganzen Ablauf - manchmal gibt es ganz kurzfristige Vertretungen, manchmal nicht.

  • ich bin Lehrerin (siehe Benutzername)

    Klasse Begründung / Beleg - was bin ich dann?

    Da ich an einer Schule in einem gehobenen Umfeld arbeite, habe ich persönlich keine Erfahrungen mit Inklusion gemacht.

    Oh, "gehobenes Umfeld" ... Gerade diese Schulen eignen sich oft gut für Inklusion.

    Ganz davon abgesehen, dass auch manche SuS ohne "Inklusionsstatus" (was eigentlich ein dämliches Wort ist, gemeint ist SPF) eine Schulbegleitung benötigen, während lange nicht alle mit SPF eine ebensolche brauchen.

  • Weil es so hohe Kosten gibt (hier im Landkreis ca. 3 Mio pro Jahr - hat sich in 10 Jahren verachtfacht), wird jetzt das Pool-Modell eingeführt: Ein Schulbegleiter für mehrere Kinder. Habe ich jetzt noch nicht miterlebt und kann dazu nichts sagen. Funktioniert denke ich aber nur bei "leichteren" Fällen, die man auch mal alleine lassen kann. Jetzt bin ich in einer Klasse drin mit einem ausgeprägten Fall Autismus + ADHS. Der Schulbegleiterin, die nur für das eine Kind bestellt ist, ist sicher nicht langweilig. Sie hat gut zu tun, das Kind einzubremsen, den Raum mit ihm zu verlassen, in der Pause bei dem Kind zu sein, wieder mit ihm reinzugehen usw.. Ich finde es angenehm, dass ich manchmal nicht mal merke, dass sie mit dem Kind in einen Gruppenraum rausgeht - sie merkt schon vor einer Eskalation, dass es Zeit wird, zu gehen. Das ist super, denn dann ist es auch für die Klasse unauffällig. Und mir gefällt, dass sie sich auch um kleinere Belange anderer Kinder kümmert, sich in der Vorviertelstunde beteiligt usw.. Nett finde ich es, wenn wir uns zwischendurch ein bisschen austauschen. Aber schlaue Ratschläge für meinen Unterricht bräuchte ich nicht zwingend von ihr.

  • Kann den Beitrag von Mimi nur unterschreiben. Viel mehr als Rumsitzen machen die meisten Schulbegleitungen nicht.

    Ich weiß die Scbulbegleitungen verdienen (zurecht) nicht sonderlich viel, aber dennoch finde ich es krass, wie viel Geld da für einzelne Kinder rausgepulvert wird. Das zahlen die Eltern glaube ich nicht selber, sondern das sind alles Steuerkosten oder? Wenn man mal die Kosten pro Kind ausrechnet die da getragen werden müssen von der Allgemeinheit und dann das Herumsitzen der Schulbegleitungen beobachtet....

    Man überlege sich mal, ich als Lehrerin habe natürlich ein höheres Gehalt wegen höher qualifizierter Tätigkeit. Aber das alles rausgerechnet unterrichte ich eben auch alleine ~30 Schüler/innen pro Klasse und da ist der Kostenfaktor pro Kind halt krass anders, als eine Schulbegleitung, die dann auch nur für einen einzelnen (!!!!) Schüler zuständig ist. Das im Hinterkopf verrechnet mit dem, was Schulbegleitungen im Durchschnitt so "bringen" finde ich das heftig muss ich sagen.

    Mal wieder Ableismus vom Feinsten.

    Willst du Kinder und Jugendliche mit Behinderung vom Schulbesuch ausschließen?

    Oder was wäre dein Vorschlag?

    Denn auch an Förderschulen für die entsprechenden SuS benötigt man einen passenden Personalschlüssel.

  • Kann den Beitrag von Mimi nur unterschreiben. Viel mehr als Rumsitzen machen die meisten Schulbegleitungen nicht.

    Ich weiß die Scbulbegleitungen verdienen (zurecht) nicht sonderlich viel, aber dennoch finde ich es krass, wie viel Geld da für einzelne Kinder rausgepulvert wird. Das zahlen die Eltern glaube ich nicht selber, sondern das sind alles Steuerkosten oder? Wenn man mal die Kosten pro Kind ausrechnet die da getragen werden müssen von der Allgemeinheit und dann das Herumsitzen der Schulbegleitungen beobachtet....

    Man überlege sich mal, ich als Lehrerin habe natürlich ein höheres Gehalt wegen höher qualifizierter Tätigkeit. Aber das alles rausgerechnet unterrichte ich eben auch alleine ~30 Schüler/innen pro Klasse und da ist der Kostenfaktor pro Kind halt krass anders, als eine Schulbegleitung, die dann auch nur für einen einzelnen (!!!!) Schüler zuständig ist. Das im Hinterkopf verrechnet mit dem, was Schulbegleitungen im Durchschnitt so "bringen" finde ich das heftig muss ich sagen.

    Mag diese Wahrnehmung daran liegen, dass du Schulbegleitungen bislang v.a. im Unterricht wahrgenommen hast? Dort haben sie - abhängig von Entwicklung und Alter der Kinder auch nicht ständig unmittelbar einzugreifen....das kann letztlich sogar ziemlich kontraproduktiv sein. Es gehört auch nicht zur Aufgabe der Schulbegleitungen, in irgendeiner Form mit zu unterrichten, in diesen einzugreifen o.ä. Oft geht es eher um praktische Hilfen (z.B. Orga des Arbeitsmaterials v.a. zu Beginn und Ende des Unterrichts), lebenspraktische Verrichtungen (z.B. Toilettengänge) oder schlicht um soziale und emotionale Unterstützung und als Anker für die Kids. Im eigentlichen Lernsetting spielt am ehesten noch die Hilfe bei der Fokussierung auf Aufgaben eine Rolle, das eigentliche Unterrichten geschieht aber durch die Lehrkräfte.


    Ich habe mit unseren Schulbegleitungen überwiegend gute Erfahrungen. Diese sind oftmals eine wichtige Unterstützung für "ihre Kinder" und verrichten viele Dinge diskret im Hintergrund, sodass ich mich gut auf meinen Unterricht konzentrieren kann und dennoch eine Unterstützung habe, die zwar nicht unmittelbar sichtbar wird, mir aber letztlich auch Sicherheit im Handling bestimmter Situationen bietet.

  • vastehst

    Zur Pool-Lösung kann ich vlt. auch noch etwas beitragen, da unsere Schulbegleitungen in einem solchen organisiert sind. Aus deren Sicht besteht schon einmal ein wesentlicher Vorteil: die eigenen Arbeitsstunden sind nicht unmittelbar an den Bedarf eines konkreten Kindes gekoppelt und somit sind auch leichter Arbeitszeitmodelle nach eigenen Vorstellungen möglich. Eine unsere langjährigen Begleitungen könnte sonst nicht wie gewünscht in Vollzeit arbeiten, da der bewilligte Bedarf mancher Kids nur x Stunden hergeben. Andersherum sind auch Teilzeitlösungen leichter nach eigenen Vorstellungen möglich.


    Und das Pool-Modell ermöglicht auch, die Ressourcen spezifischer einzusetzen und gerade die oben beschriebenen Deutungen "Die machen ja eh nix, totale Verschwendung" zu vermeiden. Ein Kind, was z.B. Unterstützung bei der Orga seines Lernmaterials und bei der Konzentration auf Inhalte braucht, braucht nicht unbedingt eine Unterstützung in Kunst oder Sport. In der Zeit kann die Begleitung gut bei einem anderen Kind dabei sein.

  • Hallo zusammen,

    ich spiele mit dem Gedanken, im Ruhestand als Schulbegleitung zu arbeiten. Meine Sorge ist, dass ich das Ganze zu blauäugig angehe. Welche Anforderungen stellt ihr an eure Schulbegleiterinnen und Schulbegleiterinnen? Welche Erwartungen habt ihr? Welche guten oder auch schlechten Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie steht ihr zum sogenannten "Pool-Modell"?

    Erwartungen:

    • Kind helfen, ohne ihm Arbeit abzunehmen
    • Diskretion
    • Unterricht nicht stören
    • Professionelle Distanz
    • Selbstständigkeit. Ich brauch kein zusätzliches 'großes' Pflegekind. Einmal am Anfang die Erwartungen klären ist ok.

    Pool-Modell:

    Halte ich für eine dämliche Sparidee. Wer einen Schulbegleiter braucht, braucht den dauerhaft und nicht nur einen punktuellen Besucher.

  • Und das Pool-Modell ermöglicht auch, die Ressourcen spezifischer einzusetzen und gerade die oben beschriebenen Deutungen "Die machen ja eh nix, totale Verschwendung" zu vermeiden. Ein Kind, was z.B. Unterstützung bei der Orga seines Lernmaterials und bei der Konzentration auf Inhalte braucht, braucht nicht unbedingt eine Unterstützung in Kunst oder Sport. In der Zeit kann die Begleitung gut bei einem anderen Kind dabei sein.

    Und wer entscheidet, was "gebraucht" wird? Die Lehrkraft? ("Ich sehe die Probleme nicht, das ist alles vorgeschoben" [Kind maskiert]), Die Schule? ("Ach, die Kunstlehrerin kriegt es doch hin") oder die Eltern?
    Die Pool-Lösung mag die Vorteile haben, die du oben erwähnst, aber ist eine reine Sparmaßnahme. Eine Begleitung wird ja nicht aus Spass bewilligt, es ist ein schwieriger Prozess für die Familien. Bis es angelaufen ist, ist ganz oft soviel falsch gelaufen, dass die Begleitung am Anfang sicher genug damit zu tun hat, eine Versöhnung mit der Schule hinzukriegen.
    Und dann sollen Kinder mehrmals in der Woche die Begleitung wechseln? Oder um den "Pool" möglichst "effizient" zu nutzen, werden die Kinder mit Bedarf zusammen in eine Klasse gesteckt? ("Ach komm, Paula, Theater ist doch viel besser als Werken und Technik, du weißt ja, Romeo hat es nicht so mit der Motorik und ihr teilt euch eine Begleitung. Ja, ist nicht so passend mit deinem Autismus, aber eyh .. das oder gar keine Schule.")

  • Und wer entscheidet, was "gebraucht" wird?

    Der Bewilligung einer Schulbegleitung geht eine entsprechende Bedarfsermittlung voraus, die den individuellen Unterstützungsbedarf des Kindes festhält.

    Und dann sollen Kinder mehrmals in der Woche die Begleitung wechseln?

    Nein, es bleibt für die Kinder bei sehr wenigen Bezugspersonen ohne ständigen Personalwechsel. Unsere Schulbegleitungen sind noch immer weitgehend fest an bestimmte Kids gebunden, aber eben nicht zwingend an nur eines. Ansonsten treffen sie sich frühs vor Unterrichtsbeginn immer zu einer kurzen DB, um gemeinsam den anstehenden Tag durchzusprechen und ggf. notwendige Änderungen abzustimmen.

    Oder um den "Pool" möglichst "effizient" zu nutzen, werden die Kinder mit Bedarf zusammen in eine Klasse gesteckt? ("Ach komm, Paula, Theater ist doch viel besser als Werken und Technik, du weißt ja, Romeo hat es nicht so mit der Motorik und ihr teilt euch eine Begleitung. Ja, ist nicht so passend mit deinem Autismus, aber eyh .. das oder gar keine Schule.")

    Es kann in der Praxis durchaus vorkommen, dass in einzelnen Klassen mehrere Kinder mit Unterstützungsbedarf sind. Aber nicht im Sinne einer erzwungenen Umwahl von Profilen, sondern eher als Bündelung zueinander passender Profile.

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