!!! Helft Christopher !!!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,


    heute geht es um nicht weniger als Menschenleben. Daher lest euch diesen Beitrag bitte durch.


    In unserer Nachbarschaft ist der 7-jährige Christopher an Leukämie erkrankt und hat bisher leider noch keinen geeigneten Spender gefunden.



    Bis vor 2 Jahren ging dieser Junge noch in den gleichen Kindergarten, den auch mein Sohn derzeit besucht.
    Es handelt sich daher nicht um einen dieser geschmacklosen Hoaxes, die immer wieder im Internet kursieren.


    Am 7.9.2013 führt daher die Gemeinschaftsgrundschule Herzogstraße in Leverkusen in Zusammenarbeit mit der DKMS (der Deutschen Knochenmarkspenderdatei) eine Typisierungsaktion durch, um evtl. einen geeigneten Spender für Christopher oder andere Leukämiepatienten zu finden.


    Das heißt die Schule öffnet an dem Samstag seine Tore für Freiwillige aus dem gesamten Umfeld, damit diese eine kleine Blutentnahme (5ml) durchführen lassen können.
    Eine Schule bietet sich dafür an, da diese meist zentral liegen und auch gut erreichbar sind. Die lokalen Medien tun ihr Übriges um der Aktion die entsprechende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.



    Und darum wende ich mich an euch:

    Wieso sollte nur die eine Grundschule in Leverkusen eine solche Aktion durchführen.
    In diesem Forum sind etliche Schulen vertreten.


    Sprecht bitte eure Schulleitung an, ob man nicht auch an eurer Schule eine solche Typisierung durchführen kann, um Christopher oder anderen eine Hoffnung auf Leben zu geben.
    Mehr als "Nein"-sagen kann sie nicht. Und falls sie "Ja" sagt, dann hat Christopher wieder eine etwas höhere Überlebenschance.


    Sicherlich ist das ein wenig organisatorischer Aufwand, aber es geht um Menschenleben und wirklich jeder könnte der richtige Spender sein.


    Nähere Informationen findet ihr in den PDF-Dateien im Anhang und auf den Seiten der DKMS für Schulen . Dort findet ihr auch Unterstützung für die Organisation einer solchen Typisierungsaktion.


    Mehr zu Christopher erfahrt ihr unter http://www.helft-christopher.de


    Eine solche Typisierung kostet ca. 50 € an Laborkosten und die DKMS finanziert sich über spenden.
    Daher sind auch Geldspenden sehr willkommen:
    Kreissparkasse Köln
    DKMS Spendenkonto 400 642
    BLZ 370 502 99



    Ich baue auf euren Einsatz.


    Stefan



    PS: Vielen Dank an Christophers Vater für Überlassung der PDF-Dateien und der Erlaubnis die Fotos zu verwenden.


    Edit: Eine Blutentnahme ist wohl für die Registrierung nicht notwendig, sondern nur eine Entnahme eines Abstriches der Wangenschleimhaut mittels eines Wattestäbchens.
    Edit 2: Nach Aussagen der DKMS werden bei solchen Registrierungsaktionen, entgegen dem Set, welches man sich zuschicken lassen kann, doch Blutproben entnommen. Außerdem Spendenkonto eingerichtet.

  • Gerade angemeldet - toll dass es so einfach geht!

    Oder eben erstmal bei sich anfangen und sich registrieren lassen. Ich habe dies vor Jahren bereits getan. Funktioniert problemlos mittels eines Wattestäbchens. Man hat keine Kosten (kann natürlich spenden) und wenig Arbeit!


    http://www.dkms.de/de/spender-werden/grundlegende-informationen.htm

  • Als kleiner "Erfahrungsbericht": Wir haben eine solche Typisierungsaktion mal als Schule durchgeführt. Neben freiwilligen Externen konnten sich auch die Schüler unserer Schule und der Nachbarschulen bei einem Vortrag am Vormittag informieren und alle ab 17 (Schüler ab dem Alter finden sich ja z.B. in der Oberstufe der Gymnasien oder in BBSen) konnten sich typisieren lassen - war von den Zahlen her ein voller Erfolg. Nebenbei wurde noch eine Spendenaktion organisiert und mit einem Service-Club zusammengearbeitet.

  • Habe mich auch damals typisieren lassen. Es musste noch Blut abgenommen werden, ist ja heute viel einfacher und schneller.
    Die Sparkasse hatte das vor vielen Jahren organisiert und die Schlange war unendlich lang, aber es gab kostenlos Getränke und eine Brezel. Ich fands gut. Wichtig ist, dass man nach einem Umzug auch daran denkt, seine Adresse zu ändern.

  • Ich bin auch typisiert und habe sogar schon zweimal gespendet.
    Einmal aus dem Beckenkamm und einmal eine periphere Stammzellspende.
    Das 15jährige Mädchen ist leider ca. 1 Jahr nach der ersten Spende verstorben. Ich würde es aber jederzeit wieder tun.


    Also lasst Euch typisieren!


    Viele Grüße
    Super-LIon

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin zur Typisierung bei uns an der Schule gegangen und wurde wieder weggeschickt, weil ich 1995-97 in England gelebt habe - offensichtlich könnte ich da irgendwas mit mir rumschleppen, BSE oder so :( ... Bin als Spender ausgeschlossen.

  • Ist bei mir auch so, weil ich eine Gerinnungsstörung und eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung habe. Im Fall des Falles sollte das doch egal sein.

  • Ich bin zur Typisierung bei uns an der Schule gegangen und wurde wieder weggeschickt, weil ich 1995-97 in England gelebt habe - offensichtlich könnte ich da irgendwas mit mir rumschleppen, BSE oder so :( ... Bin als Spender ausgeschlossen.


    Dito hier, allerdings 94/95. Wobei ich nicht weiß, ob das nicht doch irgendwann mal "verjährt"...?

    ~ Wenn ihr mich sucht, ihr findet mich im Zwiespalt. ~

  • Ich glaube, Rinderwahnsinn... Verzeihung vCJK verjährt nicht...
    Bei Blutspenden sind die (DRK) auch lustig... Weil ich ehrlich war und angegeben habe, das ich (vor fast 20 Jahren!) mal Salmonellen hatte, durfte ich nicht spenden.


    DKMS-Typisierung wurde bei mir aber durchgeführt. Damals in der Uni, komplett mit Blut.
    Ach ja, für alle, die seit der Typisierung umgezogen sind: https://www.dkms.de/de/registr…nder/adresse-aendern.html


    Alles Gute für Christopher!

    Quiet brain, or I'll stab you with a Q-Tip!

  • bei uns war die Typisierungsaktion an der BS vor 2 Jahren, da eine Schülerin unserer Schule an Leukämie erkrankt war. Die Aktion war ein voller Erfolg! War mit meiner Berufsvorbereitungsklasse gemeinsam dort - man, die Jungs mit Migrationshintergrund waren vielleicht Angsthasen!!!
    Aber wir haben es alle "überlebt"!!
    Alles Gute für Christopher!

  • An meiner Schule hatten wir vor drei Jahren innerhalb von sechs Wochen eine Typisierungsaktion incl. Spendenaktion aus dem Boden gestampft, als ein Schüler an Leukämie erkrankt war. Fast die ganze Oberstufe ud ein Großteil des Kollegiums ließ sich typisieren und ich fand die Aktion auch aus pädagogischer Sicht prima, da man hier Werte wie Hilfsbereitschaft und Solidarität auch praktisch vermitteln konnte.


    Sarek

  • Dito hier, allerdings 94/95. Wobei ich nicht weiß, ob das nicht doch irgendwann mal "verjährt"...?

    Unglaublich!
    Ich war jahrelang Blutspender. Irgendwann durte ich nicht mehr, weil ich Antikörper gegen Hepatitis B in mir trage. Ich kann mich zwar nicht erinnern, diese Krankheit gehabt zu haben, dafür kann ich mich aber erinnern, dagegen geimpft worden zu sein. Ich darf trotzdem nicht mehr. angeblich habe ich eine andere Art von Antikörpern, als durch eine Impfung verursacht wird.

    • Offizieller Beitrag

    Ist bei mir auch so, weil ich eine Gerinnungsstörung und eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung habe. Im Fall des Falles sollte das doch egal sein.



    nein, das ist ganz und gar nicht egal. Ich glaube, kaum jemand kann sich vorstellen, was für ein Hochseilakt eine solche Transplantation für den Kranken ist, wie viele lebensgefährliche Unwägbarkeiten damit verbunden sind. So müssen die Betroffenen, die ja null komma null Immunsystem im Körper haben, eine Zeitlag komplett isoliert werden. Für die Zeit gilt u.a.:Sie dürfen nicht alles essen.Was sie essen, wird verschweißt angeliefert. Nur wenige Ärzte und Schwestern dürfen ihnen gegenübertretetn, die alle nur mit Mundschutz, mit spezieller Kleidung und natürlich mit sterilisierten Handschuhen. Schon ein Herpes-Virus bedeutet schnell den Tod.
    Das neue Immunsystem muss erst anwachsen, das dauert unterschiedlich lange. Währenddessen muss eine Gegenreaktion des Körpers unterdrückt werden. Ein absoluter Balanceakt, immer am Rande zum Tod.
    Beide o.g.Vorerkrankungen würden eine Transplantation völlig zunichte machen.

  • Hallo Stefan,


    die Aktion in Leverkusen ist zwar schon gelaufen, aber ich denke, es ist nicht verkehrt, weiter nach Spendern von Stammzellen zu suchen und gebe die Pressemitteilung über Christopher weiter an eine Grundschule in München, an der unser Sohn Konrektor ist. Vielleicht kann er weitere Schulen aktivieren.


    Herzlichen Gruß


    Curt

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