Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

  • Ach ja? Und die Expertise hast du bitteschön woher? Reichhaltige Erfahrung?

    Nö, ist nicht von mir. Zu denjenigen, die dank Omikron die Endemie in Aussicht stellen, gehören:

    Christian Drosten, Graham Medley, Fabrizio Pregliasco, Robert Wachter, Monica Ghandi, Yvonne Maldonado, George Rutherford, Julian Hiscox, Elisabetha Gropelli, Eleanor Riley, Marco Cavaleri, Anthony Fauci (mit Einschränkung) usw.


    Tenor: Omikron mit seiner hohen Infektiosität bietet die Chance, in Kombination mit den Impfungen, in die endemische Phase überzutreten.


    Die Verkürzung der Quarantäne-Zeiten sowie das Abrücken von ständigen Tests, in vielen westlichen Ländern sind Indizien dafür, dass es ein größeres Umdenken im Umgang mit Omikron gibt.

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Ich hab aktuell 1-4 positive Schüler*innen pro Klasse.

    Das sieht in allen Klassen so aus, bei uns sind viele geimpft.

    Kolleg*innen waren in der 1. Woche mehrere, die meisten sind aber jetzt wieder da.

    Die Schwangeren waren eh nicht im Präsenzunterricht.

    Aber aktuell ist mit Erkältung, Quarantäne etc was Kollegen angeht mangelverwaltung.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Schule mit ü 1000 Schülern und 100 Kollegen: Letzte Woche war es zu Beginn gespenstisch ruhig, seit Do zieht es deutlich an. 4 geimpfte Kollegen sind erkrankt, haben aber einen milden Verlauf, bei zwei weiteren stehen noch PCR-Ergebnisse aus. Von ca 10 Schülerinnen und Schülern weiß ich, dass sie bestätigt positiv sind (ca 1/2 geimpft) Wesentlich mehr befinden sich nun in Quarantäne.

    Wir haben auch noch einige ungeimpfte Kollegen, die hat es aber bislang noch nicht getroffen. Das ist natürlich Futter für deren Argumentation

  • Bei uns sind einige an Covid-19 erkrankt (sowohl Schüler als auch Lehrer hätten umgerechnet eine Inzidenz von je über 2000, Kollegen sind alle geboostert, Schüler unterschiedlich). Es ist anstrengend, jeden Tag neue Fälle.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Ich war heute tatsächlich zum ersten Mal bei einem positiven Test dabei. Vorher habe ich irgendwie immer in anderen Klassen getestet. Der 2. Strich kam so schnell, da war ich mit dem Einstellen des Timers kaum fertig.

    Aus einer der anderen Musikklassen mussten heute 2 Kinder abgeholt werden. Auch ein paar andere Klassen betroffen.

    Ich beantrage hiermit das 9 3/4-€-Ticket nach Hogwarts.

  • Ich will es nicht verschreien, aber wir sind noch komplett negativ. Unsere (zugegebenerweise sehr kleine) Schule hatte bisher EINEN EINZIGEN Fall unter den Schülern, und das war im letzten Schuljahr. In diesem Schuljahr noch gar nichts. Und im Kollegium gab es noch überhaupt keinen positiven Fall.
    Ich HOFFE, das bleibt so, denn statistisch gesehen müssten wir früher oder später auch mal "positive" Schüler oder Lehrkräfte haben...

  • Der 2. Strich kam so schnell,

    Ja, so war das bei mir auch bisher bei den Schülern, die ich positiv getestet habe. Allmählich bekommt man irgendwie schon ein Gespür dafür, bzw. denke ich oft, was der Timer noch soll. Man sieht es doch sofort, bzw. nach 15 Min. tut sich doch da nix anderes mehr. Aber natürlich mache ich das alles ordnungsgemäß.

    Man kann nur was aus dem Ärmel schütteln, wenn man vorher etwas reingetan hat.

  • Ja, so war das bei mir auch bisher bei den Schülern, die ich positiv getestet habe. Allmählich bekommt man irgendwie schon ein Gespür dafür, bzw. denke ich oft, was der Timer noch soll. Man sieht es doch sofort, bzw. nach 15 Min. tut sich doch da nix anderes mehr. Aber natürlich mache ich das alles ordnungsgemäß.

    Danke für diesen Hinweis!

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Eine Schülerin (erste Klasse), die Corona hatte, ist jetzt entweder krank oder sie ist da und hustet ununterbrochen. Aber Kinder haben ja milde Verläufe.... Das ist ja sogar für alle anderen im Klassenzimmer furchtbar anstrengend, wie muss es dem Kind gehen?

    Man kann nur was aus dem Ärmel schütteln, wenn man vorher etwas reingetan hat.

  • In Niedersachsen wird zu Hause getestet. Da gibt es keine positiven Test in der Schule ...

    Allerdings sind laut pei unsere Test auch so schlecht, dass sie eh nicht reagieren ...

  • Ich war heute tatsächlich zum ersten Mal bei einem positiven Test dabei. Vorher habe ich irgendwie immer in anderen Klassen getestet. Der 2. Strich kam so schnell, da war ich mit dem Einstellen des Timers kaum fertig.

    Ich empfehle dringend, sich darauf nicht zu verlassen. Dass die Tochter meiner Freundin ein positives Testergebnis in der Schule hatte, wurde nur bemerkt, weil das Mädchen ihren Test nicht (wie angeordnet) nach 5 Minuten in den Müll geworfen, sondern in die eigene Tasche gesteckt hatte. Das gab dann richtig Ärger für die betreuende Lehrperson.

  • Man kann sich leider auch nicht auf das Ergebnis verlassen. Habe die letzten Tage, bin geboostert, mehrere Schnelltests unterschiedlicher Hersteller gemacht.

    Der PCR-Test gestern war leider trotzdem positiv.

    Habe mich wahrscheinlich bei unserem einmal geimpften Sohn angesteckt. 😫

    Ich habe echt keine Lust mehr.

    Wir haben alle Kontakte eingeschränkt. Unser Sohn möchte unbedingt mal wieder in ein Museum.

    „Warum kommen beim Nachbarsmädchen jeden Tag andere Freunde?“

    Es ist zum Heulen, wirklich.

  • Keine Ahnung, sag Du es mir.

    Gedanken meinerseits:

    Am Ende bekommt doch jeder/jede Omikron?

    Der Anständige ist der Dumme?

  • Keine Ahnung, sag Du es mir.

    Gedanken meinerseits:

    Am Ende bekommt doch jeder/jede Omikron?

    Der Anständige ist der Dumme?

    Ja, so ist es.


    Mir missfällt die Formulierung "anständig" in dem Zusammenhang. Warum seid ihr nicht mal mit Maske ins Museum? Warum habt ihr keine Freunde getroffen? Das kann ich absolut nicht verstehen.

  • Naja, wir sind schon mal mit Maske ins Museum. Aber z.B. geht der Opa mit 82 gerne mit seinem Enkel ins Museum. Und das ist mir dann doch zu heiß.

    Freunde haben wir nur im Freien getroffen, da ich einfach nicht die Großeltern irgendwelchen Gefahren aussetzen wollte. Und diese Kontakte waren mir wichtig. Meine Mutter ist traurig, dass sie jetzt in der Quarantäne ihren Enkel nicht sieht. Außer über FaceTime.


    Im Nachhinein hätten wir es anders machen können (sollen?), da gebe ich Dir Recht.

  • Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn man selber nicht rausgeht, sieht man auch nicht, dass die Innenstadt, die Museen, etc. einfach alles rappelvoll ist mit Leuten. Junge Leute, alte Leute, ganz normal wie vor Corona halt auch. Ne Kollegin von mir hat infolge einer Krebserkrankung nur noch weniger als eine halbe Lunge. Sie arbeitet ganz normal. Sie ist 4 x geimpft, trägt FFP2-Maske, that's it. Wenn man wie ich im Alpenverein aktiv ist, hat man öfter Kontakt mit älteren Leuten, die ganz normal rausgehen, in die Beiz, auf ne Hütte, etc. Wieso auch nicht. Wer unter 2G-Bedingungen auf ner Berghütte übernachtet, hat alles getan, was man tun konnte, man muss ja nachweisen, dass man impfen gegangen ist. Wir sind impfen gegangen damit das Leben wieder normal wird und nun wird es auch wieder normal.


    An meiner Schule wurden allein in diesem Schuljahr schon 89 Jugendliche und 8 Lehrpersonen positiv getestet. Lehrpersonen waren alle geimpft, auch bei den SuS waren es viele Impfdurchbrüche. Inzidenz steht in der Region bei 1700, Schule läuft ganz normal. Da unterdessen in der Regel nur noch die direkt Betroffenen fehlen, hat Covid für uns im Schulbetrieb den Status einer stinknormalen Erkältungswelle im Winter. In meinen Klassen hat zuletzt eine Schülerin bei einer Prüfung gefehlt. Die holt sie nächste Woche nach und fertig. Das ist nichts, was nicht zu anderen Zeiten auch immer schon so gewesen wäre. Wir haben vor Weihnachten kollektiv einmal die Augen verdreht als es losging mit Omikron, wir hatten es ja direkt im Schulhaus. Aber nun ist es zum Glück alles gar nicht so mühsam, wie gedacht.

  • Ich habe inzwischen, nachdem wir uns beide mit nem Jahr Abstand infiziert haben, auch die Einstellung vorsichtig sein, aber sich nicht mehr alles verbieten.

    Wir haben beide vieles gemieden, waren vorsichtig und haben uns dennoch infiziert. Wo wissen wir beide nicht wirklich.

    Wir sind weiter vorsichtig, mein Mann arbeitet auch weiter überwiegend im Homeoffice, aber wir gehen unseren Hobbys nach und treffen auch ab und an unserer Freunde. Bei unseren Hobbys gilt 2G+ und im Freundeskreis machen wir alle immer einen Selbsttest vor einem Treffen und sind dazu alle geboostert bzw. geimpft und genesen.

    Wenn wir alle nicht auch ein Stückweit unserem Alltag und Leben nachgehen, werden die psychischen Erkrankungen nur noch weiter durch die Decke gehen.

Werbung