Palim: Ich meine, die Spiralcurricula waren damals weniger eine Idee der Politik, sondern eher der Wissenschaft. Ich weiß, 10 Wissenschaftler (m/w/d), 11 Meinungen, aber grundsätzlich bin ich bis jetzt schon davon ausgegangen, dass es didaktisch Sinn macht, Kindern und Jugendlichen möglichst früh mit den absoluten Grundlagen zentraler Themenbereiche in Kontakt kommen zu lassen und diese mit zunehmender Komplexität immer wieder aufzugreifen.
Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist
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Ich habe nicht das Spiralcurriculum in Abrede gestellt, sondern die Grenzen aufgezeigt.
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Bei uns arbeiten fast alle Kitas bedürfnisorientiert. Führt dazu, dass jeder isst, wann er will, nichts beendet, ...
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Vielleicht, und das ist jetzt nur eine Vermutung, wissen zu wenige Sek I-Lehrkräfte wie der Unterricht in der Primarstufe ist und können dann folgerichtig die Schüler (m/w/d) gar nicht instruieren, dass mit dem Übertritt in die Sek I irgendwas anders gehabt werde als die Schüler (m/w/d) es bis dato gewohnt waren...
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Natürlich fällt Stillsitzen nicht immer leicht, ich halte aber für wichtig, diese Fähigkeit zu erlernen. Je früher, desto besser. Heute wird das ja häufig nichtmals mehr am heimischen Esstisch eingefordert, ...
Ich glaube es wäre hilfreich, nicht ständig andere dafür verantwortlich zu machen, dass unsere Arbeit anstrengend ist. SuS zu unterrichten und zu bewerten ist herausfordernd, die Burnoutrate nicht umsonst sehr hoch in unserem Beruf.
Wenn man über die Bedingungen, Eltern oder die Kolleg*innen klagt, ist die eigene Hilflosigkeit, Unzulänglichkeit oder Überforderung vielleicht kurzfristig besser zu ertragen, weil man dann selbst nicht "Schuld" ist, keine Verantwortung dafür hat. Aber ich fürchte, die Herausforderungen sind dadurch nicht besser zu bewältigen.
Wer die Leistungsanforderungen senkt, muss damit leben, dass die Leistung sinkt und wer nicht die Geduld hat, alles 100x zu erklären sollte sich fragen, wie er den Beruf trotzdem weiterhin gesund ausüben kann, die Bedingungen ändern sich nämlich nicht.
Ich fürchte es ist total egal, ob und wer früher irgendwas in der Erziehung verbockt hat, am Ende muss man die Kinder und Jugendlichen unterrichten, die morgens den Raum betreten und selbst Entscheidungen treffen, wie man das tut.
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Ich glaube es wäre hilfreich, nicht ständig andere dafür verantwortlich zu machen, dass unsere Arbeit anstrengend ist. SuS zu unterrichten und zu bewerten ist herausfordernd, die Burnoutrate nicht umsonst sehr hoch in unserem Beruf.
Wenn man über die Bedingungen, Eltern oder die Kolleg*innen klagt, ist die eigene Hilflosigkeit, Unzulänglichkeit oder Überforderung vielleicht kurzfristig besser zu ertragen, weil man dann selbst nicht "Schuld" ist, keine Verantwortung dafür hat. Aber ich fürchte, die Herausforderungen sind dadurch nicht besser zu bewältigen.
Wer die Leistungsanforderungen senkt, muss damit leben, dass die Leistung sinkt und wer nicht die Geduld hat, alles 100x zu erklären sollte sich fragen, wie er den Beruf trotzdem weiterhin gesund ausüben kann, die Bedingungen ändern sich nämlich nicht.
Ich fürchte es ist total egal, ob und wer früher irgendwas in der Erziehung verbockt hat, am Ende muss man die Kinder und Jugendlichen unterrichten, die morgens den Raum betreten und selbst Entscheidungen treffen, wie man das tut.
und we würdest du es in einer allgemeinbildenden Schule tun? Du kannst es mit dem "Ohr" lesen "alle beschweren sich" oder mit dem "Ohr" "Beschreibung der veränderten Situation".
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So, wie wenn du in der Konferenz hin und herliefest, mit Kollegen hinter dir quatschen würdest während der Schulleiter sagt, was in den nächsten Wochen ansteht, aufs Klo gehst 5 min nach dem begonnen wurde, den Arm deiner Sitznachbarin bemalst, ein Kuscheltier auf- und abhüpfen lässt.
Ok, verstehe.
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Ich fürchte es ist total egal, ob und wer früher irgendwas in der Erziehung verbockt hat, am Ende muss man die Kinder und Jugendlichen unterrichten, die morgens den Raum betreten und selbst Entscheidungen treffen, wie man das tut.
Das ist richtig und tun wir ja vermutlich auch alle. Für meine Nerven ist die einfachste Variante, selbst halt auch nur noch irgendwelche Lerntheken reinzuschmeißen, lärmdämpfende Ohrenstöpsel in die Ohren zu stopfen, rumzugehen, ein bissi zu helfen und die Schüler ansonsten halt werkeln zu lassen. Garniert natürlich mit ein paar Schülerpräsentationen, Selbstchecklisten, Digitalchichi etc. pp. Ist sogar noch furchtbar fancy-eigenständig und bei uns gilt als Leitprinzip sowieso SOL. Wenn dann einer 17x zum Papierkorb läuft, egal, juckt nicht.
Mein Problem damit ist nur, dass ich nie weniger Kompetenzuwachs bei meinen Schülern gesehen habe, als mit dieser Art von Unterricht. Aber das muss man vermutlich dann zu einem gewissen Grad so hinnehmen.
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selbst halt auch nur noch irgendwelche Lerntheken reinzuschmeißen, lärmdämpfende Ohrenstöpsel in die Ohren zu stopfen, rumzugehen, ein bissi zu helfen und die Schüler ansonsten halt werkeln zu lassen
Sage, dass du keine Ahnung von Grundschulunterricht hast, ohne zu sagen, dass du keine Ahnung vom Grundschulunterricht hast.
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Ich habe bei dem Posting in keinster Weise an Grundschule gedacht.
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Hier wird halt nur verstanden, was man verstehen will.
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Naja, hier steckt halt jeder in seinen eigenen Schuhen und liest entsprechend. Das ist verständlich und schon okay. Ich hatte tatsächlich im Sinn, wie ich meinen eigenen Unterricht mit solchen Unterrichtsformen oft wahrnehme. Starke Lerngruppen machen was Gutes draus, in Gruppen, in denen eh schon Chaoten dominieren - naja.
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Naja, hier steckt halt jeder in seinen eigenen Schuhen und liest entsprechend. Das ist verständlich und schon okay. Ich hatte tatsächlich im Sinn, wie ich meinen eigenen Unterricht mit solchen Unterrichtsformen oft wahrnehme. Starke Lerngruppen machen was Gutes draus, in Gruppen, in denen eh schon Chaoten dominieren - naja.
Ich finde, jede/r soll die Unterrichtsform wählen, hinter der er steht und die im liegt. Aber bei manchen Schülern ist es egal, welche man wählt. Ich habe z.B. immer Probleme damit, wenn ich in einer Klasse unterrichten soll (als Fachlehrerin oder in Vertretungsstunden), in den die Kinder mit Blick zu den Wänden sitzen und auch noch durch Trennwände von anderen abgeschirmt sind. Das sieht so nach Einzelkämpfer aus. Ich brauche immer Interaktion im Unterricht, weil ich finde, dass sooo viel auf sprachlicher Ebene abläuft. Bei der Einzelarbeit kann man sich doch auch konzentrieren, wenn man nicht in die Ecke starrt. So empfinde ich es halt. Andere schwören auf die Abgeschirmtheit. Ich erwische dann immer Kinder, die genau gar nix arbeiten. Aber bei anderen Lehrkräften scheint es zu funktionieren.
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Sage, dass du keine Ahnung von Grundschulunterricht hast, ohne zu sagen, dass du keine Ahnung vom Grundschulunterricht hast.
Das funktioniert alles, wenn sich die Lehrkraft auch kümmert. Es gibt aber tatsächlich Lehrpersonen, die dann am Handy am Lehrerpult sitzen und alle sich selbst überlassen, nichts kontrollieren. Doch, das gibt es. Andere Lehrkräfte sind permanent auf Achse und unterstützen und begleiten die Kinder, geben Rückmeldung, haben mehr Zeit für Einzelne. Dann finde ich es gut.
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Sage, dass du keine Ahnung von Grundschulunterricht hast, ohne zu sagen, dass du keine Ahnung vom Grundschulunterricht hast.
Sage, dass du den Kommentar nicht verstanden hast, ohne zu sagen, dass du den Kommentar nicht verstanden hast - leider wie so oft bei dir. Just sayng...
😎
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Ich habe bei dem Posting in keinster Weise an Grundschule gedacht.
Ah, okay. Danke und sorry.
Warum ich zu der Annahme kam: du beschwertest dich über die Rumlaufenden Kinder und ich habe da auf die Freiarbeit und die "Bewegungskonsequenzen" verwiesen. Als du dann schriebst "Dann machst du es selbst auch so" lag der Verdacht natürlich sehr nahe. -
Es gibt schon wieder einen neuen Stundenplan. Und diesmal ist er so seltsam, dass der eigentlich den Montag schon nicht überleben sollte. Meine Internationale Klasse hat zwölf Stunden Deutsch (wie laut Stundentafel vorgesehen), aber nur vier davon im Klassenverband, die anderen acht Stunden ist die Klasse aufgeteilt (mal Fachbereich, mal Englisch und das auch immer in einem komischen Wechsel in ungeraden und geraden Wochen). Ich bezweifle, dass ich so ordentlich Deutschunterricht planen kann und ich vermute, den Englisch- und Fachbereichskollegen geht es genauso. Mal davon abgesehen, dass so zwar die Stundentafel für die Klasse, aber nicht für die Schüler eingehalten wird.
Ich habe jetzt eine Antwort vom verantwortlichen Stundenplaner erhalten. Der Stundenplan ist so möglichst kompakt und ohne Springstunden für die Kollegen. In der Statistik haben die Schüler ausreichend Stunden, weil der Wochenrhythmus nicht erfasst wird.
Ich spreche das morgen noch mal an, sonst geht eine Mail an den Schulleiter raus. Kann doch nicht angehen.
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Ah, okay. Danke und sorry.
Warum ich zu der Annahme kam: du beschwertest dich über die Rumlaufenden Kinder und ich habe da auf die Freiarbeit und die "Bewegungskonsequenzen" verwiesen. Als du dann schriebst "Dann machst du es selbst auch so" lag der Verdacht natürlich sehr nahe.Stimmt, das ist naheliegend und kann ich nachvollziehen. Ich finde das per se ja gar nicht "schlimm". Meine eigene GS Lehrerin war Montessoripädagogin und wir haben schon Anfang der 90er superviel mit Freiarbeit, Wochenplänen usw. gearbeitet. Scheinbar hat das irgendwie funktioniert, es wechselte aber auch mit anderen Phasen.
Momentan (und das mag sicher auch an Schulform und Bildungsgängen liegen) habe ich so viele Schüler, die überhaupt gar nicht mehr zuhören, leise sein und stillsitzen können, dass ich ab und an sinniere, ob die überhaupt jemals anders gearbeitet haben und wie das in der bisherigen Schullaufbahn wohl funktioniert hat. Meinen eigenen offenen Unterricht erlebe ich dort aber halt auch nicht als sonderlich effizient (muss aber evtl. auch Abstriche machen und mich noch daran gewöhnen, dass es nicht mehr ums Abitur, sondern um Hauptschulabschlüsse geht - zugegeben).
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dass ich ab und an sinniere, ob die überhaupt jemals anders gearbeitet haben
Kann ich mir nicht vorstellen,
wer arbeitet denn in der GS seit 15 Jahren absolut offen und wer in der SekI?
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Ich habe mich hier vor ein paar Wochen schon mal aufgeregt, dass die Bezirksregierung bei Ferienverlängerung nur vorgeht, wenn die Schüler durch günstigere Flugtickets profitiert haben. Heute kam dann noch mal ein Informationsschreiben, dass Schulpflichtverstöße im Zusammenhang mit den Ferien wirklich nur Ferienverlängerung darstellen, wenn Anhaltspunkte vorliegen, die nahelegen, dass der Schüler die Ferien verlängert hat um preisgünstigere Urlaubstarife in Anspruch zu nehmen.
Ich arbeite also mehr für die Tourismusbranche als pädagogisch.
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Ich habe mich hier vor ein paar Wochen schon mal aufgeregt, dass die Bezirksregierung bei Ferienverlängerung nur vorgeht, wenn die Schüler durch günstigere Flugtickets profitiert haben. Heute kam dann noch mal ein Informationsschreiben, dass Schulpflichtverstöße im Zusammenhang mit den Ferien wirklich nur Ferienverlängerung darstellen, wenn Anhaltspunkte vorliegen, die nahelegen, dass der Schüler die Ferien verlängert hat um preisgünstigere Urlaubstarife in Anspruch zu nehmen.
Was lernen wir daraus: Wenn man die Urlaubsreise gleich komplett in die Unterrichtszeit verlegt und dann am letzten Tag vor den Ferien wieder in der Schule ist, um das Zeugnis abzuholen, dann ist das keine Verlängerung und damiot auch nichts, gegen das die Bezirksregierung vorgeht. Wahlweise könnte man bei sehr frühen Ferien auch am ersten Schultag nach den Ferien erscheinen und danach den 2-wöchigen Urlaub einlegen. das wäre auch keine Verlängerung.

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mein Neffe wurde gerade (in F) eingeschult. Die Schule hat schon gewarnt: ab dem 4. halben Fehltag ohne Krankheitsgrund erfolgt eine Meldung an das Jugendamt.
hahahaha. -
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