... und genauso MUSS für Konferenzen und alles, was nicht teilbare Aufgaben sind, ein Ausgleich geschaffen werden für die überhälftige Belastung. Und während dann auf der einen Seite gerne mit der Dienstpflicht gewunken wird, wird die Pflicht zur adäquaten Entlastung für die Mehrbelastung auf der anderen Seite nicht umgesetzt. Das ist ein sehr selektiver Umgang mit "Pflichten".
Familienfreundlichkeit im Lehrberuf
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Diese Logik ist eben falsch, denn das sprengt dann auch den Rahmen der Vollzeitkräfte (bzw. die Mehrheit leistet eh bereits Überstunden)
Die Diskussion wäre sofort vom Tisch bei korrekter Arbeitszeiterfassung, dann geht nämlich für jeden Beschäftigungsumfang nur das, was zeitlich auch tatsächlich reinpasst und bezahlt wird.
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Kurze Frage an die TZler: Wenn ihr einen unterrichtsfreien Tag habt, seid ihr dann auch an Konferenzen für diesen Tag befreit?
Ja, wenn nicht, muss man in Berlin einen Ausgleich bekommen, wobei unterrichtsfreie Tage in der Regel nicht auf dem Konferenztag liegen sollen.
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Kurze Frage an die TZler: Wenn ihr einen unterrichtsfreien Tag habt, seid ihr dann auch an Konferenzen für diesen Tag befreit?
Ich habe keinen freien Tag, aber ich antworte mal "für eine Freundin": Nein, nicht befreit, alle müssen anwesend sein. Wir haben einen festen Wochentag als Konferenztag, sonst wären manche nie anwesend.
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Und das ist auch korrekt so. Konferenzen sind Dienstpflicht.
Da gebe ich dir grundsätzlich recht. Nur müsste dann bei "echter" Teilzeit woanders ein Ausgleich geschaffen werden, und das passiert in den allermeisten Fällen nicht.
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Kurze Frage an die TZler: Wenn ihr einen unterrichtsfreien Tag habt, seid ihr dann auch an Konferenzen für diesen Tag befreit?
Nein. Wir müssen zu allem hin: Konferenzen, Schilf, DB, Sportfest, Methodentag, Abitraining etc
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Das Teilzeitproblem ist eben, dass die nicht teilbaren Aufgaben nicht entlastet werden. In TZ wird mehr gearbeitet, als der TZ-Anteil vorsieht. Da macht sich "das System" einen schlanken Fuß, was eigentlich nur mit einer AZ-Erfassung gelöst werden könnte. (Für mich als VZ unnötig, weil es über's Jahr passt.)
Was ich als familienfreundlich empfunden habe: Durch den flexiblen Teil der AZ konnte ich immer sehr viele Nachmittagstermine der Kinder wahrnehmen. Und die Ferienzeiten mit den Kindern sind extrem wichtig.
Wenn ich wie meine Nachbarin - Beamtin im OD- von 8 - 12 arbeite, kann ich auch alle Nachmittagstermine wahrnehmen, kann pünktlich Mittagessen kochen und habe keinen Stress mit der täglichen Umstellung.
Flexible Zeiten braucht man nicht- passende!
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Okay, danke an alle. Bei uns ist es auch so und übers Jahr verteilt häufen sich doch so einige Termine an.
Nächste Frage: Findet ihr Konferenztage im Zuge einer Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sinnvoll? Wir haben sowas nicht und unsere Konferenzen liegen von Mo bis Do verteilt, Fr nur als Ausnahme. Ich kann mir vorstellen, dass durch einen festen Tag die Betreuung dadurch planbarer wird a la Dienstag ist K-Tag, da benötige ich immer Betreuung, den Rest der Woche bin ich ab 15 Uhr verfügbar.
Ich sehe dadurch gerade nur Vorteile, aber evtl hatbt ihr da andere Erfahrungen. Gibt es hier jm, der an einer großen Schule/BBS arbeitet und dennoch einen festen Konferenztag hat? Bei der Fülle an Konferenzen bei uns kann ich mir gar nicht vorstellen, dass ein Tag ausreicht. In den letzten und kommenden Wochen habe ich mittags min 2 Konferenzen nach 15 Uhr
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