Ich weiß, dass es auch Väter gibt, die ums Sorgerecht streiten, das kann man in diesem Kontext aber getrost als whataboutism vernachlässigen, weil es statistisch gesehen wenige Fälle betrifft
Zeige uns die Statistiken.
Ich weiß, dass es auch Väter gibt, die ums Sorgerecht streiten, das kann man in diesem Kontext aber getrost als whataboutism vernachlässigen, weil es statistisch gesehen wenige Fälle betrifft
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Du erdreistest dich, meine Beiträge auszulachen und herrschst mich dann an, für dich irgendwelche Informationen aus dem Netz zu suchen? Google mal schön selbst. Wir wissen alle, dass ich Recht habe.
[...] Google mal schön selbst. Wir wissen alle, dass ich Recht habe.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es mehr Väter gibt, die nach einer Trennung um Umgang mit ihren Kindern kämpfen, oder mehr Mütter, die darum kämpfen, dass der Vater sich trotz Desinteresse doch einbringt.
Ich weiß daher nicht, dass du recht hast. Oder dass du nicht recht hast. Ein Beleg wäre daher hier kein Fehler.
Du erdreistest dich, meine Beiträge auszulachen und herrschst mich dann an, für dich irgendwelche Informationen aus dem Netz zu suchen? Google mal schön selbst. Wir wissen alle, dass ich Recht habe.
Du hast also (auch hier) keine Daten und möchtest davon ad hominem ablenken? OK. Du hast also nur aus der Luft gegriffen, dass "statistisch gesehen wenige" Männer um das Sorgerecht streiten.
KI-Antwort:
ZitatIn Deutschland streiten sich jährlich über 200.000 Paare vor Gericht um das Sorgerecht für ihre gemeinsamen Kinder. Obwohl die genaue Zahl der Väter, die aktiv um das Sorgerecht kämpfen, nicht explizit in einer einzigen Statistik festgehalten ist, zeigt die hohe Zahl der Verfahren, dass es sich um ein häufiges Problem bei Trennungen handelt.
- Häufigkeit: In 91 % der Sorgerechtsfälle entscheiden sich die Eltern einvernehmlich, wobei das Sorgerecht oft bei der Mutter verbleibt.
- Situation unverheirateter Väter: Besonders nichteheliche Väter müssen häufiger gerichtlich um das gemeinsame Sorgerecht kämpfen, falls die Mutter nicht zustimmt.
- Wunsch nach Mitverantwortung: Viele Väter fordern ein automatisches gemeinsames Sorgerecht ab der Geburt, was derzeit jedoch nicht gesetzlich verankert ist.
- Gerichtliche Praxis: In vielen Fällen wird das Sorgerecht nach einer Trennung, insbesondere bei erheblichem Streit, auf Antrag der Mutter zugesprochen, was dazu führt, dass sich viele Männer benachteiligt fühlen.
Es wird darauf hingewiesen, dass Väter in Sorgerechtsstreitigkeiten oft den Kürzeren ziehen.
So, dein Zug: Wie hoch ist die Zahl an Männern, die sich nicht einvernehmlich einigen und nicht um das Sorgerecht streiten? Bin gespannt, wo du da Daten zu finden willst und wie die erhoben wurden.
P.S.: Guck bitte mal nach, was 'Anherrschen' bedeutet. Und ja, Beiträge wie dieser da oben bekommen aus den hier genannten Gründen einen Lachsmiley, weil ich bspw. über so zur Schau getragene Ressentiments nur lachen mag.
und ich kenne durchaus auch Frauen
Womit wir wieder bei der anekdotischen Evidenz wären. Würde ich jetzt auf der gleichen Schiene antworten, müßte ich jetzt die Väter ins Feld führen, die inzw. einen sechsstelligen Betrag bei Anwälten gelassen haben, um das Sorgerecht auch wirklich durchzusetzen, weil sie sich von den Aussagen der Mutter: "Der Leon will heute nicht zu dir", nicht abspeisen lassen.
Im realen Leben kümmern sich Frauen mehrheitlich um die Kinder und ich kenne durchaus auch Frauen, die sich um die Kinder kümmern UND ihren Ex finanziell unterstützen, während er sich weder in der Lage fühlt, mal nach seinem Kind zu fragen, geschweige denn, sich um Zahnarzttermine zu kümmern, oder gar auf die Idee zu kommen, sich am Kauf von Möbeln und Schulranzen zu beteiligen.
Kenne ich auch und er hat schon gerichtlich seinen Anteil an ihrer Pension klargemacht, während sie allein das Studium der Kinder finanziert und vor 67 nicht aufhören kann zu arbeiten.
Das gerichtlich klar machen, nennt sich Lastenausgleich und fällt immer für denjenigen besser aus, der weniger während der Ehe erwirtschaftet hat.
An der Stelle kann der Mann vor Gericht nichts "klarmachen".
Das Ding ist gesetzlich geregelt und das zuständige Gericht wird sicher nicht nach Aussehen und Geschlecht entschieden haben.
Womit wir wieder bei der anekdotischen Evidenz wären. Würde ich jetzt auf der gleichen Schiene antworten, müßte ich jetzt die Väter ins Feld führen, die inzw. einen sechsstelligen Betrag bei Anwälten gelassen haben, um das Sorgerecht auch wirklich durchzusetzen, weil sie sich von den Aussagen der Mutter: "Der Leon will heute nicht zu dir", nicht abspeisen lassen.
Du kannst ja mal nach Statistiken suchen. Hast du eine Idee, wie viele Väter weniger oder überhaupt nichts mehr mit ihnen Kindern zu tun haben wollen und wie viele Mütter sich komplett aus dem Staub machen?
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es mehr Väter gibt, die nach einer Trennung um Umgang mit ihren Kindern kämpfen, oder mehr Mütter, die darum kämpfen, dass der Vater sich trotz Desinteresse doch einbringt.
Ich weiß daher nicht, dass du recht hast. Oder dass du nicht recht hast. Ein Beleg wäre daher hier kein Fehler.
Das ist logisch, da die Gerichte nach Kontinuität entscheiden und sich Mütter statistisch gesehen am meisten kümmern, bleiben die Kinder also auch meist dort.
Es gibt sicher Väter, die mehr Umgangsrecht wünschen, weil das Residenzmodell häufiger gewählt wird als ein Wechselmodell halb/halb oder gar dass Väter sich komplett kümmern und Mütter ab und zu mal die Kinder abholen, um in den Zoo zu gehen.
Dass im Erwachsenenalter mehr Kontaktabbrüche zu Vätern da sind als zu Müttern kann man ebenfalls nachlesen.
https://uni-koeln.de/universitaet/a…-sich-vom-vater
Freunde von mir leben das Nestmodell. Kannte ich bis dahin nicht und heißt, die Kinder leben dauerhaft in einer Wohnung (bzw. in dem Fall im noch nicht abbezahlten Haus) und Mutter/Vater zieht im Wochenwechsel dort mit ein. Furchtbar teuer und hat den Nebeneffekt, dass beide sich für die Auswärtswoche jeweils nur ein 1-Zimmer-Apartment in irgendwelchen abgeranzten Ecken der Stadt leisten können.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man dauerhaft so leben kann und schaue gespannt zu. Betreuungstechnisch aber sicherlich ein sehr faires Modell.
Es ist auf jeden Fall mal ein anderer Ansatz: Statt dass die Kinder hin- und herreisen, tun dies die Eltern. Es gibt ja inzwischen viele Modelle - von Kinder aufteilen ("Kind X geht zum Papa, Kind Y zur Mama.") bis hin zum Klassiker "alle 2 Wochenenden beim Papa" (was oft interpretiert wird als "Bei Papa dürfen wir immer coole Sachen machen.). Oliver Pocher wohnt mit seiner Exfrau (wieder) und den gemeinsamen Kindern in einer gemeinsamen Wohngemeinschaft, was auch ein vergleichsweise ungewöhnliches Vorgehen darstellt. Alle Modelle haben ihre Vor- und Nachteile.
Das ist logisch, da die Gerichte nach Kontinuität entscheiden und sich Mütter statistisch gesehen am meisten kümmern, bleiben die Kinder also auch meist dort.
Wobei man aber auch anmerken muss, dass die Wartezeiten auf einen Gerichtstermin mitunter so lang sind, dass alleine durch die Wartezeiten genau diese Situation geschaffen wird, dass es zum Gerichtstermin eben heißt: "Das hat sich jetzt aber so eingespielt..."
Warum spielt es sich denn so ein? Reißen sich die Väter denn alle um die Kinder bei einer Trennung? Nehme ich ganz anders wahr.
Aber gut, ich wohne auch auf dem Dorf. Meine Lebensweise ist da leider auch eher exotisch.
hier in berlin habe ich in jeder klasse ca. 2-3 kinder, die das wechselmodell selbstverständlich finden. sie haben zwei gleichberechtigte adressen. manchmal haben sie dann kram nicht dabei, weil er an der anderen adresse liegt. sie haben auch manchmal halb- oder stiefgeschwister an einer oder beiden adressen.
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