Projektgelder privat vorschießen

  • Zum Thema "Kaufen auf Privatrechnung und dann das Geld wiederholen".
    In unserer Kommune gab es nun eine Änderung beim Anschaffungsproceder. Wir dürfen explizit nicht mehr Geld privat vorstrecken / es wird explizit kein Geld mehr an Privatkonten von Seiten der Stadt überwiesen. Anschaffungen ausschließlich über den kommunalen Amazon-Account oder auf Rechnung.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Und ich finde es schade, dass es noch Schulen gibt, wo man über so grundsätzliches wie Kopierpapier diskutieren und betteln muss.

    Ist das nicht eher ein Problem der Lehrkräfte, die das mit sich machen lassen?

  • Nein. Die Unternehmen haben damit nichts zu tun.
    Aber anscheinend gibt’s bei uns insgesamt mehr Geld als an anderen Schulen.

    Also ein ehemaliger BK-SL-Mitglied war sehr erstaunt, unsere Ausstattung zu sehen, sie würden an der Schule regelmäßig neue Computer bekommen (und dann schnell entsorgen), usw.. es gebe an seiner Schule durch Kooperationen / Spenden einiges von den Unternehmen.
    Wenn ich eine Computer neu kaufen muss, habe ich natürlich mehr Geld für Stifte.

  • In unserer Kommune gab es nun eine Änderung beim Anschaffungsproceder. Wir dürfen explizit nicht mehr Geld privat vorstrecken / es wird explizit kein Geld mehr an Privatkonten von Seiten der Stadt überwiesen.

    Hier gibt es eine Bagatellgrenze (50 EUR, glaube ich). Alles was darüber liegt muss vorher(!) beim Schulträger beantragt werden unter Vorlage von Alternativangeboten als Nachweis dafür, dass man die günstigste Lösung gefunden hat. Kommt das OK darf man dann kaufen.

  • Grundsätzlich wird es dadurch eine Dienstfahrt, dass die Schulleitung sie genehmigt.

    Genau das meine ich, wer genehmigt denn die Fahrt zum Rotstiftekaufen? Entweder sind sie vorrätig oder es gibt keine, solange niemand die Korrektur verweigert.

    Insbesondere Dienstfahrten, bei denen Geld ausgegeben wird, werden sicher nicht ohne Prüfung genehmigt. Wenn ein Kauf dienstlich ist, heißt das ja, dass er dienstlich finanziert werden muss.

    LG DFU

  • Seit wann werden denn Stifte gestellt?. Ich habe für alle SuS 1 Paket kopierpapier. 6 Klassen, 1 Paket. LK, Klassenarbeit usw. Was drüber geht zahle ich. Hat ein sus Nachteilsausgleich (weißes Papier, größere Schrift) zahle ich.

    Gerade im Lehramt macht es doch am wenigsten Sinn, bei sowas sofort nachzugeben, denn was soll passieren, wenn man nicht bereit ist, diesen Nachteilsausgleich aus eigener Tasche zu bezahlen? Im schlechtesten Fall bekommt man im nächsten Jahr einem schlechteren Stundenplan, aber die Stelle ist weiterhin sicher, während es in der Privatwirtschaft durchaus so ist, dass, wenn man es sich mit einer Person in relevanter Position verscherzt, es passieren kann, dass man in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit als erstes gehen muss.

  • Träum weiter. Unsere Sekretärin ist sehr pampig, hat eine genaue Stellenbeschreibung und tut nichts darüber hinaus. Wenn sie überhaupt anwesend ist.

    Unser Hausmeister sieht so wahnsinnig gut aus und ist noch viel netter. Der tut auch alles für uns, falls wir in seiner Aura überhaupt noch wissen, was wir wollten ^^, aber dass er von 6 -23 Uhr im Einsatz ist oder nach Abendterminen nochmals irgendwas kontrolliert, niemals.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Also ein ehemaliger BK-SL-Mitglied war sehr erstaunt, unsere Ausstattung zu sehen, sie würden an der Schule regelmäßig neue Computer bekommen (und dann schnell entsorgen), usw.. es gebe an seiner Schule durch Kooperationen / Spenden einiges von den Unternehmen.
    Wenn ich eine Computer neu kaufen muss, habe ich natürlich mehr Geld für Stifte.

    Kenne ich nicht so. Unserer Träger ersetzt trotzdem schnell die PCs und lässt uns dann nicht mit Alltags-Ausgaben alleine. Aber wir können da einiges auch selbst entscheiden.

  • Genau das meine ich, wer genehmigt denn die Fahrt zum Rotstiftekaufen? Entweder sind sie vorrätig oder es gibt keine, solange niemand die Korrektur verweigert.

    Insbesondere Dienstfahrten, bei denen Geld ausgegeben wird, werden sicher nicht ohne Prüfung genehmigt. Wenn ein Kauf dienstlich ist, heißt das ja, dass er dienstlich finanziert werden muss.

    Es muss nicht zwingend ein (dienstlicher) Kauf stattfinden, damit es eine Dienstfahrt wird.

    Ich bin mir relativ sicher, wenn ich meinem Chef sage, dass ich zum Schreibwarenhandel fahren und XY kaufen möchte, wird er das genehmigen. Er wird mich zwar etwas komisch angucken aber letztlich ist es doch so. Ob ich dann wirklich motiviert bin dafür einen Reisekostenantrag und anschließend eine Erstattung beim Schulträger zu beantragen ist eine andere Sache. Aber außer, dass das ein paar Euros kostet, wüsste ich nicht, warum das die SL nicht genehmigen sollte. Gleiches ist für andere Unterrichtsfahren. Außer ein bisschen mehr Arbeit hat die Schule keine Nachteile.

  • Ist das nicht eher ein Problem der Lehrkräfte, die das mit sich machen lassen?

    Susannea , was verwirrt dich daran? Gerade so wie doch dich gibst, kann ich mir nicht vorstellen, dass du bereitwillig dann privates Geld für die Schule ausgibst?

  • Und ich bin mir sicher, dass es bei mir nicht genehmigt würde. Wenn es genehmigt wäre, hätte ich ein Recht auf die Reisekosten und die Schulleitung ein Problem, die Übernahme der dienstlich notwendigen Einkäufe abzulehnen, wenn ich sie beantragte. Der Notwendigkeit wäre durch die Genehmigung der dienstliche Fahrt ja bereits zugestimmt.

    LG DFU

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