Unfassbar! Immer mehr Aufgaben ohne Entlastung!

  • Bolzbold schrieb vor 8 Jahren, dass Minusstunden nicht mitgenommen werden dürfen.

    Hannelotti
    19. Oktober 2018 20:26

    Außerdem gibt es "Annahmeverzug des Dienstherrn", du bist da, bietest deine Arbeitskraft an, der Dienstherr kann dich nicht wegschicken und nächstes Jahr eine Stunde mehr in den Plan schreiben.

    Wie die Betreuung im Praktikum verrechnet wird, müsste man m.E. pauschal pro Schüler*in festlegen, immerhin sind Praktika ein wichtiger Baustein eurer Schulart. Es muss aber auch einen Unterschied machen, ob man 3 oder 20 SuS betreut.

    Ich gehe doch auch davon aus, dass es nicht in Ordnung ist. Die Schulleitung sieht es anders und bis das geklärt ist, vergeht jetzt erstmal viel Zeit.

    Aus Sicht der Schulleitung fallen keine Minusstunden an, der Unterricht entfällt nämlich nicht, sondern wird gar nicht erst angeboten. Für den Praktikumszeitraum sind die Stunden im Stundenplan einfach weg. Nacharbeiten muss ich auch nichts, ich arbeite quasi vor.

  • Das ist doch sowieso nicht mehr zulässig. Vor den Sommerferien kam eine deutliche Mail, dass wir das so nicht mehr machen dürfen. Gewollt sind wöchentliche Tagespraktika.


    EDIT: Ach das war B1 und B2, oder? Ich glaub, ich verwechselt da was.

    Bei mir geht es um Anlage A.2, aber die Praktika haben wir analog zu denen in der Berufsfachschule 1 und 2 organisiert. Von der neuen Regelung weiß ich nichts. Wir haben auch eine neue bekommen, aber die ging so, dass wir nicht mehr zwei dreiwöchige, sondern drei zweiwöchige Praktika machen sollen (was effektiv mehr Arbeit bedeutet).

  • Bei mir geht es um Anlage A.2, aber die Praktika haben wir analog zu denen in der Berufsfachschule 1 und 2 organisiert. Von der neuen Regelung weiß ich nichts. Wir haben auch eine neue bekommen, aber die ging so, dass wir nicht mehr zwei dreiwöchige, sondern drei zweiwöchige Praktika machen sollen (was effektiv mehr Arbeit bedeutet).

    Interessant. Wir sind deutlich aufgefordert worden, die seit 2 Jahren verdoppelten Zeiten für Praktika auch so wie vorgesehen durchzuführen.

    Nur: Finde mal einen Handwerker, der jeden Montag einen Praktikanten hat. Bei wechselnden Baustellen. Es war uns bisher gar nicht möglich, diese Plätze für die Schüler zu finden, da die Betriebe das so nicht wollen. Das geht also wieder nur in der Industrie, dabei sind viele davon wirklich gut geeignet fürs Handwerk.

    Schön gedacht, aber nicht praxisnah. Oder die Betriebe benötigen noch etwas Zeit, um sich dran zu gewöhnen.

  • Dieses Gerücht wird seit Jahren in Lehrerzimmern kultiviert, hat aber trotzdem keine Grundlage. Es dürfen keine Minusstunden gezählt werden, wenn eine Lehrkraft ausgeplant wird um in der gleichen Zeit andere Dienstgeschäfte zu erledigen, wenn die Klasse nicht da ist, schon.

    Der hier beschriebene Fall ist rechtlich nicht klar geregelt und liegt letztlich im Ermessen des Schulleiters und ggf. von Gerichten. Der Schulleiter täte aber selbstverständlich gut daran eine Regelung zu finden, bei der nicht die besonders engagierten und belasteten Kollegen mit 20 Minusstunden aus dem Praktikum gehen, wenn er zukünftig noch engagierte Kollegen haben möchte.

    Keine Ahnung was wo kultiviert wird, in meinem Lehrerzimmer wurde nichts dergleichen besprochen, weil wir speziell dieses Problem nicht haben.

    Es ist aber das, was ich dazu finden kann. Offenbar ist die Praktikumsbegleitung zwar nicht klar geregelt, eine Deputatsstunde mehr in den Plan zu schreiben ist aber unter Garantie unzulässig.

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