Großes Gespräch- Anwalt erforderlich?

  • Hier irrt die KI. Beratung bedeutet nicht, Tips zu geben und wenn der so Beratene einsieht, dass er falsch liegt, ist Beratung erfolgreich.

    Die Möglichkeiten normaler Gespräche, wie sie in einem Forum stattfinden, sind einfach begrenzt.

    Nachdem mich ein/e geschätze/r UserIn per PN angeschrieben hat, habe ich die KI-Analyse gelöscht. Einiges erschien mir sehr plausibel, aber ich kann Quittengelees Einwand hier oben im Grundsatz nachvollziehen.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Wie gesagt, der User hatte darum gebeten, ihn weniger zu zitieren, was ich versuche. Gleichzeitig zitiert er mich ständig und kommentiert meine Beiträge mit wertenden Smileys. Ich vermutete, dass ihr das nicht wahrnehmt. Wenn ihr das aber okay findet, dann weiß ich, woran ich bin.

    Du kennst aber die "User ignorieren"-Funktion? Die hilft schon ganz gut.

  • Ich verstehe bei der ganzen Sache überhaupt nicht, warum die Schule die TE gleichzeitig loswerden will, aber offenbar dennoch braucht.
    Klär mich bitte auf Marie_September : Was wollen die da deiner Ansicht nach von dir?

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Ich verstehe bei der ganzen Sache überhaupt nicht, warum die Schule die TE gleichzeitig loswerden will, aber offenbar dennoch braucht.
    Klär mich bitte auf Marie_September : Was wollen die da deiner Ansicht nach von dir?

    Na, weil man Macht suggerieren und ausüben möchte.

    Ich muss vielleicht etwas ausholen und eventuell hast du es nicht gelesen. Ich wurde anfangs angefordert, weil man bei zwei Gymnasialklassen und anderen Azubiklassen den Unterricht abdecken wollte und wurde abgeordnet. Das lief eine Weile auch gut. Dann sollte ich ein Fach unterrichten, in dem sich Kollegen festgebissen hatten und die witterten Rivalität gegen mich. Sie brachten die SuS gegen mich auf, denn sie wollten mich dort aus dem Fachbereich weghaben. Die Kollegin, die bisher dort unterrichtet hatte war mit ihnen best friends. Ich wurde dort aber eingesetzt und hatte mir das nicht ausgesucht.

    Irgendwann schwärzten sie mich bei der Schulleitung an. Da mich die sowieso nicht leiden konnte und mir das auch zu verstehen gab (Hospis etc), sollte ich dort antanzen, weil angeblich Schüler und Kollegenbeschwerden und Elternbeschwerden existierten.

    Es spulte sich immer weiter hoch.

    Ich bekam aufgrund der ganzen Maschinerie einen CU Schub und wurde länger krankgeschrieben.

    Es wurde auf Initiativen mehrerer ein großes Personalgespräch anberaumt, bei dem man mich mundtot machte und bei dem mir der SL mitteilte, dass ich nun nicht mehr die Gymnasialklassen unterrichten würde, weil ich angeblich so lange gefehlt hatte und nun den Part einer Kollegin übernehmen soll die mit den Klassen, die ich nächstes Schuljahr kriegen soll ein Burnout bekommen hat. Für die Gymnasialklassen hätte man nun jemanden gefunden. Ich landete also bei den schlimmsten Klassen.

    Ich mag jetzt nicht alles aufschlüsseln. Fakt ist, es sind massive Schikanen.

    Versetzungsgesuche wurden bislang abgelehnt, weil ich angeblich dringend wegen der Kollegin einspringen sollte. Zuerst wegen der Gymnasialkollegin, die schwanger war, dann jetzt wegen der anderen.

    Für mich entsteht aus der ganzen Sache der Eindruck, dass man sich einen Sündenbock gesucht hat und scheinbar Spaß empfindet Macht auszuüben anstatt mich einfach gehen zu lassen.

    Mein SL der Stammschule entzieht sich dessen.

    Und warum hat ein Schulleiter einer Abordnungsschule so viel Macht ?

    Das hattest du ja bereits per Mail gefragt und ich hatte es ausgiebig erklärt.

  • Wie gesagt: Fachjuristen aufsuchen, Situation schildern. Der kann das dann sachlich beurteilen. Alle weitere Aufregung, auch hier im Forum, ist letztlich unproduktiv.

    Also mir bringt es für die Psyche was. Insofern ist es sehr produktiv.

  • Das hast du ja jetzt gut zusammengefasst und jetzt ziehst du deine Konsequenzen daraus.

  • Das hast du ja jetzt gut zusammengefasst und jetzt ziehst du deine Konsequenzen daraus.

    Da liegt das Problem.

    Die Konsequenzen ziehe ich schon seit Monaten, aber man möchte mich nicht gehen lassen und hält mich weiter im Foltergriff.

    Ich dachte damals, okay. Wenn ich jetzt das Gespräch mit Schulaufsicht, BEM usw. suche, dann muss sich was bewegen. Dann müssen sie die Abordnung auflösen. Spätestens bei dem Gespräch. Aber nichts.

    Im Gegenteil. Man machte mir klar, dass die Abordnung dann mindestens noch 1 Jahr laufen würde und gefühlt schienen alle Instanzen eng miteinander verbandelt zu sein.

    Es macht mich krank, ich falle aus. Ich frage mich ernsthaft was mir als nächstes noch passieren muss, damit diese Abordnung aufgelöst wird?

    Wenn ich hier so lese und auch im Internet lese wie schnell Abordnungen normalerweise aufgelöst werden, wenn Arbeitnehmer langsam aber sicher psychisch daran kaputt gehen, stelle ich mir die Frage, was das soll?

    Angeblich haben wir ja Lehrermangel. Offenbar hat man aber kein Interesse mich als Arbeitskraft zu erhalten.

  • Meine Erfahrung mit Abordnungen bzw. deren Verfügungen ist eine ganz andere:

    Sie werden bei uns für ein halbes oder ganzes Jahr ausgesprochen, dann sind sie gesetzt. Kommt die aufnehmende Schule in eine Überversorgung, bleibt die Abordnung bestehen und eine andere Lehrkraft muss eine neu angeordnete Abordnung übernehmen. Kommt die abgebende Schule in eine Unterversorgung, wird die Abordnung auch nicht aufgelöst, sondern die Schule muss die anderen üblichen Wege nutzen.

    So, wie du es schilderst, ist die aufnehmende Schule unterversorgt, da mehrere Lehrkräfte ausgefallen sind.
    Mehrere Sachen führen dazu, dass die Stundenverteilung mehrfach verändert werden musste.
    Es gibt Kurse/Klassen die dringlicher versorgt werden müssen und deshalb zuerst bedacht werden. Bei uns wäre das der Fall, wenn es schon zuvor zu Ausfällen gekommen ist und man sich dann mehr Stabilität in diesen Klassen verspricht.

    Bis dahin kann ich zumindest nachvollziehen, was passiert ist.

    Einiges an Kommunikation scheint die Situation zu erschweren.

  • Wenn diese Tür gerade zu ist, suchst du dir eine andere, also einen anderen Weg. Du musst jetzt nur abchecken, welcher Weg für dich am besten ist. Durchkämpfen, innerlich auf Distanz gehen oder gehen?

    Du bist angestellt und könntest dir eine neue Arbeitsstelle suchen. Das hast du ja schon angedeutet. Mir fällt in diesem Zusammenhang auch noch eine Privatschule ein oder auch eine städtische Schule (gibt es bei uns, die städtischen Berufsschulen).

  • Wenn ich hier so lese und auch im Internet lese wie schnell Abordnungen normalerweise aufgelöst werden, wenn Arbeitnehmer langsam aber sicher psychisch daran kaputt gehen, stelle ich mir die Frage, was das soll?

    Ich war nur einmal abgeordnet, aber das war für mich eine gute Erfahrung. Hier hört sich das so nach Bestrafung an.

    Wenn sie dich nicht gehen lassen, kannst du doch kündigen, du bist angestellt. Ich kann mir ehrlich auch nicht vorstellen, dass ein Bundeslandwechsel bis zum neuen Schuljahr funktionieren soll.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Grundsätzlich bekommt der Dienstherr ein Problem, wenn er (zu vielen) Wünschen nach Ende der Abordnung nachgeben würde. Die Mehrheit möchte nicht abgeordnet sein und viele haben (gute) Gründe, warum das nicht geht. Um den entgegenzuwirken versucht der Dienstherr in der Regel an den Abordnungen festzuhalten. Erstmal gilt dann auch das die Versorgung der Schule Priorität hat. Würde man dich jetzt zurückschicken und dafür jemand anderes abordnen, hätte man ein neues Problem.

    Ob das ganze nun fair oder sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Aber ich denke, dass das die Gründe, warum Du von der Schule nicht wegkommst. Deine einzige Chance ist wahrscheinlich eine BEM mit einer offiziellen Vereinbarung und Aussage des Amtsarztes, dass eine Versetzung notwendig ist.

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