Wie geht ihr dem Klimawandel entgegen?

  • Aber ja, offenbar benötigen Seniorenheime und Schulen Klimaanlagen. Ich glaube aber nicht dran, dass wir selbige, wie seinerzeit Luftfilter, je kriegen.

    Luftfilter gibt es meines Wissens mittlerweile an so einigen Schulen. An meiner Schule wurden bspw. in den letzten Jahren ein Gebäude komplett neu gebaut und alle anderen saniert und im Zuge dessen überall Luftfilteranlagen eingebaut. Mit Klimaanlagen versehen wurden leider nur die drei Räume (zwei große Klassenräume und die Aula) direkt unter dem Dach im Hauptgebäude.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Um es kurz zu machen: Es reicht nicht, mit dem Finger auf andere (Länder) zu zeigen. Wir sitzen alle in der Glut. Nicht nur auf die Politik schimpfen und sonst nix tun. Vielleicht sollte man erstmal damit aufhören, mehrmals im Jahr in Urlaub zu fliegen oder überhaupt so global unterwegs zu sein. Aber jede/r denkt, dass sein eigener kleiner Fußabdruck nix ausmachen würde.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Zauberwald

    Wobei das dann schon bei der Weltklimakonferenz selber anfängt. Müssen wirklich alle Teilnehmenden da höchstpersönlich mit dem Flieger anreisen. Wahrscheinlich könnte man die Zahl deutlich reduzieren, indem einige Vortragende per Videokonferenz dazugeschaltet werden. Aber nein, jeder einzelne incl. Frau Thunberg hält sich für so wichtig, dass die persönliche Anwesenheit unbedingt erforderlich ist. Finde den Fehler.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Ich frage mich, warum du dich an diesem "niveaulosen" Forum denn überhaupt noch beteiligst?!

    Echt? Das fragst du dich? Ich sag‘s dir. Um diesem Forum immer wieder vorhalten zu können, für wie niveaulos ich es halte.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Um es kurz zu machen: Es reicht nicht, mit dem Finger auf andere (Länder) zu zeigen. Wir sitzen alle in der Glut. Nicht nur auf die Politik schimpfen und sonst nix tun. Vielleicht sollte man erstmal damit aufhören, mehrmals im Jahr in Urlaub zu fliegen oder überhaupt so global unterwegs zu sein. Aber jede/r denkt, dass sein eigener kleiner Fußabdruck nix ausmachen würde.

    Nein, da widerspreche ich komplett. Ich könnte morgen tot umfallen, dann hat sich mein Fußabdruck erledigt und das Problem bestünde – wenn auch nicht für mich – weiter.

    Es ist ein systemisches Problem, das nur systemisch gelöst werden kann. Jedes individuelle Handeln ist gut für das eigene Empfinden, dem Klimawandel begegnet man damit aber nicht. Und ja, wenn sich die Politik der Lösung verweigert, dann ist es nur gescheit, wenn sich jeder eine Klimaanlage einbauen lässt.

  • Es ist doch nicht so, dass Schulen und Altenheime per se nicht mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Aber abseits vom finanziellen Hintergrund: Wie soll das denn praktisch gehen? Woher kommen plötzlich tausende von Klimageräte? Woher kommen die Menschen, die diese Anlagen? Woher kommen die Menschen im öffentliche Dienst, die die Ausschreibungen und Vergaben machen? Woher kommen die Menschen, die sie installieren? Realistisch ist doch nur, dass man in den nächsten 10 Jahren nach und nach Schulen, Pflegeheime etc. mit Klimaanalagen ausstattet. Das wird aber alles Zeit brauchen. Dazu ist auch die Frage, ob Stromnetz dafür ausgebaut oder erneuert werden müssen.

  • Nein, da widerspreche ich komplett. Ich könnte morgen tot umfallen, dann hat sich mein Fußabdruck erledigt und das Problem bestünde – wenn auch nicht für mich – weiter.

    Es ist ein systemisches Problem, das nur systemisch gelöst werden kann. Jedes individuelle Handeln ist gut für das eigene Empfinden, dem Klimawandel begegnet man damit aber nicht.

    siehste

    Das Klimaanlagenthema sollte man getrennt davon sehen, bzw. irgendwie "klimafreundlich" regeln, soweit es geht.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Um es kurz zu machen: Es reicht nicht, mit dem Finger auf andere (Länder) zu zeigen. Wir sitzen alle in der Glut. Nicht nur auf die Politik schimpfen und sonst nix tun. Vielleicht sollte man erstmal damit aufhören, mehrmals im Jahr in Urlaub zu fliegen oder überhaupt so global unterwegs zu sein. Aber jede/r denkt, dass sein eigener kleiner Fußabdruck nix ausmachen würde.

    Dazu bräuchte es einen erheblichen Mentalitätswechsel in der Gesellschaft. Im Jahr 2026 ist "Reisen" eines der beliebtesten Hobbys und es geht sogar so weit, dass jemand, der/die sagt, dass er nicht gerne reist, schief angeschaut wird. Heißt aber auch, wenn man dem Ganzen irgendwas Positives abgewinnen will, dass viele Menschen die finanziellen Mittel haben, es sich leisten können, regelmäßig zu reisen.

  • Dazu bräuchte es einen erheblichen Mentalitätswechsel in der Gesellschaft. Im Jahr 2026 ist "Reisen" eines der beliebtesten Hobbys und es geht sogar so weit, dass jemand, der/die sagt, dass er nicht gerne reist, schief angeschaut wird. Heißt aber auch, wenn man dem Ganzen irgendwas Positives abgewinnen will, dass viele Menschen die finanziellen Mittel haben, es sich leisten können, regelmäßig zu reisen.

    Man kann auch ohne Flugzeug reisen.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Das suggeriert aber, dass sich die Probleme damit auflösen und andere Maßnahmen nicht mehr nötig sein werden. Das wird aber nicht der Fall sein, selbst wenn wir morgen CO2-neutral wären.

    Eben. Das Klima haben wir ziemlich gründlich verkackt. Das CO2 kriegen wir nicht so schnell wieder aus der Athmosphäre. Da hilft eben der Einbau von Klimaanlagen eben wirklich nur an den Symptomen.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Oder man schaut sich den Wandel einfach ganz sachlich

    Ja, mei, das wär G‘schit‘. Einfach mal sachlich. Kein Gezeter über Wärmepumpen, keine Aggression gegenüber Klimaaktivistinnen. Sondern einfach mal eine sachliche Diskussion, was denn nun zu tun ist. Sag, wenn du bereit bist.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Nein, da widerspreche ich komplett. Ich könnte morgen tot umfallen, dann hat sich mein Fußabdruck erledigt und das Problem bestünde – wenn auch nicht für mich – weiter.

    Es ist ein systemisches Problem, das nur systemisch gelöst werden kann. Jedes individuelle Handeln ist gut für das eigene Empfinden, dem Klimawandel begegnet man damit aber nicht. Und ja, wenn sich die Politik der Lösung verweigert, dann ist es nur gescheit, wenn sich jeder eine Klimaanlage einbauen lässt.

    Das gilt doch für fast alles. Wenn du nicht wählen gehst, ändert sich am Wahlergebnis nichts und trotzdem macht es einen Unterschied, ob du wählen gehst.

  • Klimaanlagen sind doch Wärmepumpen, mit denen im Winter auch geheizt werden kann. Dazu wird gerade im Sommer dadurch der viele überflüssige Solarstrom sinnvoll verwendet und Motivation steigt, auch in Photovoltaik zu investieren. Win win also.

  • Dazu bräuchte es einen erheblichen Mentalitätswechsel in der Gesellschaft. Im Jahr 2026 ist "Reisen" eines der beliebtesten Hobbys und es geht sogar so weit, dass jemand, der/die sagt, dass er nicht gerne reist, schief angeschaut wird. Heißt aber auch, wenn man dem Ganzen irgendwas Positives abgewinnen will, dass viele Menschen die finanziellen Mittel haben, es sich leisten können, regelmäßig zu reisen.

    Das stimmt so nicht. Wenn du in Deutschland eine Woche campen gehst zahlst du mehr als für eine Woche pauschal mit Flug nach Ägypten. Da stehen viele politische Entscheidungen hinter, die Nachhaltigkeit ermöglichen oder eben nicht. Milliarden Menschen weltweit haben überhaupt nicht die Möglichkeit, rumzureisen und schon gar nicht, in Urlaub zu fliegen.

  • Milliarden Menschen weltweit haben überhaupt nicht die Möglichkeit, rumzureisen und schon gar nicht, in Urlaub zu fliegen.

    Und die trifft der Klimawandel mit großer Keule.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Klimaanlagen sind doch Wärmepumpen, mit denen im Winter auch geheizt werden kann. Dazu wird gerade im Sommer dadurch der viele überflüssige Solarstrom sinnvoll verwendet und Motivation steigt, auch in Photovoltaik zu investieren. Win win also.

    Wenn das so funktioniert (kenne mich leider nicht aus), dann hört sich das doch nicht schlecht an.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Eisenbahnschienen sind für Temperaturen von -20 Grad bis + 60 Grad ausgerichtet (und so heiß wird es aktuell auf den Schienen in der Sonne), das Problem ist, Materialien wie auch Eisen dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Wie willst du die Physik überlisten? Zweimaliger Austausch aller Gleise im Jahr? Sonnenschirme oder Wasserkühlung für alle Gleise? Und in Deutschland ist Sicherheit wichtig, gewellte Gleise werden hier gesperrt.

    Dann müssen ggf. die Schienen wieder wie früher verschraubt werden anstatt sie zu verschweißen, dann hast du halt alle 50m eine Dehnfuge.

    Auch Beton dehnt sich aus. Autobahnen aus Beton sind in meiner Region ein Riesenproblem.

    In der Türkei sind z.B. Straßen aus Beton-Verbundsteinpflaster üblich, weil es für den Asphalt zu heiß wird. Könnten wir hier auch machen.

    Vielleicht wäre es doch einfacher, Klimaschutzmaßnahmen im großen Stil durchzuführen?

    Du meinst ein Verbot der Haustierhaltung? Zumal die Haustierhaltung inkl. der Futterproduktion für diese Tiere doch weitaus klimaschädlicher ist als das Fliegen.

    Du nennst einzelne Maßnahmen und ich bin auch dafür, alles umzusetzen, was möglich ist. Ich denke aber immer noch, dass Klimaschutzmaßnahmen weitaus günstiger sind (und Wärmepumpen sind ganz vorne mit dabei).

    Bis die Klimaschutzmaßnahmen ein Ergebnis zeigen dauert es aber Jahrzehnte und diese Zeit haben wir nicht mehr. Klimaschutz ist etwas, von der die Generation unserer Ur-Enkel profitiert. Und bis dahin müssen wir die Folgen des Klimawandels für uns erträglich machen. Für uns, unsere Kinder und unsere Enkel ist diesbezüglich der Zug wirklich schon abgefahren.

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