Finde ich richtig so und könnte mir persönlich nicht vorstellen, in kurzen Hosen bei der Arbeit zu erscheinen (Ausnahme Sportunterricht).
Hast du dazu diese Meinung oder hast du eine Meinung und eine Begründung (würde mich interessieren)?
Finde ich richtig so und könnte mir persönlich nicht vorstellen, in kurzen Hosen bei der Arbeit zu erscheinen (Ausnahme Sportunterricht).
Hast du dazu diese Meinung oder hast du eine Meinung und eine Begründung (würde mich interessieren)?
Du schriebst:
Eine Kleidungsordnung macht bei folgenden vier Fällen Sinn:
- Arbeitssicherheit
- Corporate Identity (insofern ggf. relevant)
- Schutz vor Witterungseinflüssen
- Vermeidung von sexueller Belästigung (Exhibitionismus o.ä.)
Möchtest du wirklich darauf beharren, dass es einer Kleidungsordnung für schlechtes Wetter Bedarf oder lieber zugeben, dass du einfach Blödsinn geschrieben hast?
Der einzige vernünftige Grund ist die Arbeitssicherheit, da ist der AG auch verpflichtet, diese bereitzustellen. Und wenn man ein Shirt mit Firmen-Logo tragen muss, dann steht das bereits im Vertrag und man weiß vorher, worauf man sich einlässt. Wir haben keine Schuluniform.
Ich finde Leitlinien für Kleidung grundsätzlich gar nicht falsch, weil in mir ja ein kleiner Spießer wohnt und Kleidung für mich immer auch Haltung spiegelt. Bei kurzen Hosen verstehe ich es aber nicht so recht, weil die ja nicht automatisch schlunzig sein müssen - kurze Hose und Hemd finde ich völlig okay.
Interessanterweise variiert mein Empfinden davon, welche Kleidung für mich angemessen ist, aber auch von Schule zu Schule. Überall, wo Erziehung noch eine Rolle spielt, halt ich gewisse Standards für passender. Bei Erwachsenen dagegen völlig egal. Da sind mir aber auch andere Dinge egal (ob Schüler Hefte besitzen oder eine lose Blattsammlung oder gar nix, ob sie zum Unterricht oder nur zu Klausuren kommen, ob wir uns duzen oder siezen, etc. - da interessiert dann auch Kleidung nicht wirklich).
Beim Namen Klinger und Kleidungsdiskussionen muss ich immer an MASH denken.
Vielleicht findest du da ja Inspirationen
Gut erkannt. Daher kommt der Name 😁
Und in welchem Beruf steht in einer Verordnung, dass man eine Regenjacke dabei haben muss? Das ist doch Käse.
Kennst Du die Doku mit den Krabbenfischern?
Hast du dazu diese Meinung oder hast du eine Meinung und eine Begründung (würde mich interessieren)?
Was für sie gut ist, hat auch für andere gut zu sein.
Hier wird vieles aufgeführt, das nur ablenkt. Banken, Fischerinnen, coporate identity, Wetter. Spielt alles keine Rolle. Die betreffende Schulleiterin kann ziemlich sicher keine Rechtsgrundlage liefern und damit ist der Kater gekämmt. Es stellt sich für Klinger nur die Frage, wie sie es spielt.
Ich mag ja kurze Hosen gar nicht so sehr, außer im Hochsommer als Notwehr gegen die Hitze. Bei entsprechenden Anweisungen würde ich aber eventuell aus Solidarität auch mit kurzen Hosen auftauchen... Sofern ich keine Experimente plane, da ist das kritisch.
Es sollte sauber und ordentlich sein. Das abgerissene Band-T-Shirt, das beim Wacken dreimal das Schlammbad hinter sich hat und danach nie mehr einen Tropen Wasser berührt hat? Ne. Ich habe aber im Schrank neben vielen Hemden auch Nerd-T-Shirts hängen (u.a. das "Physiker, weil Mathematiker auch Helden brauchen", um die Mathekollegen ein bisschen zu pieksen) und trage auch ab und an Hoodies von meinem Liverollenspiel-Events.
Viel schlimmer als Schule ist sowieso Politik. Dank Ganztagsschule habe ich öfters das "Glück", Mandatsurlaub zu brauchen und direkt nach der Schule in einem Ausschuss oder so zu sitzen. Da musst du ganz anders aufpassen, denn du wirst sofort abgestraft für "unpassende" Kleidung.
Viel schlimmer als Schule ist sowieso Politik. Dank Ganztagsschule habe ich öfters das "Glück", Mandatsurlaub zu brauchen und direkt nach der Schule in einem Ausschuss oder so zu sitzen. Da musst du ganz anders aufpassen, denn du wirst sofort abgestraft für "unpassende" Kleidung.
Und ‚passend’ hängt von der Partei ab 😇
Ich hab an einem mehrmonatigen Praktikumsprogramm des Bundestags teilgenommen, wo wir ohne Einfluss (zumindest offiziell) Abgeordneten zugeordnet wurden und bei den Einführungsveranstaltungen wurden wir darauf hingewiesen, dass die Kleiderordnung in den Sitzungswochen mind. Anzug, Blazer und co vorsieht, in den Nicht-Sitzungswochen je nach Fraktion.
Und du gehörst zwar (glaube ich?) nicht der Fraktion, wo IMMER Anzug erwartet wurde, aber zumindest Hemd 🤣
(Ich hatte ‚Glück‘ und war eh in einem anderen Gebäude, da war ich in meiner Fraktion mit Stoffhose, Bluse und Blazer sowas von overdressed.)
Aus Solidarität habe ich das mal im Ref auf einer zweitägigen Veranstaltung gemacht. Kollege wurde von einem FL angepflaumt, weil er eine kurze Hose anhatte. Ich stand daneben, bin postwendend in mein Zimmer und habe die lange Hose aus- und eine kurze Hose angezogen.
Chef hat mir gegenüber seine Bitte im Rahmen der Eröffnung der Beurteilung für die Lebenszeitverbeamtung geäußert. Zwar explizit als Bitte und auch sehr freundlich, aber innerhalb des direkten Vorgesetztenverhältnisses, in dem wir uns befinden, gibt es so etwas wie eine Bitte nicht. Eine Bitte erfordert das implizite Einverständnis des Bittenden, dass seine Bitte nicht erfüllt wird.
Klinger wartet die Aushändigung der Urkunde ab und wird sich dann in einem persönlichen Gespräch an die SL wenden, bevor er andere Maßnahmen in Betracht zieht.
Auf jeden Fall wird Klinger weiterhin kurze Hose genau dann tragen, wenn er das möchte.
Ich möchte an keiner Schule arbeiten, an der man mir vorschreiben möchte, was ich anzuziehen habe.
...Viel schlimmer als Schule ist sowieso Politik. Dank Ganztagsschule habe ich öfters das "Glück", Mandatsurlaub zu brauchen und direkt nach der Schule in einem Ausschuss oder so zu sitzen. Da musst du ganz anders aufpassen, denn du wirst sofort abgestraft für "unpassende" Kleidung.
Wie wird man abgestraft und was ist unpassend in diesem Kontext?
Also im normalen Schulalltag finde ich "kurze" Hosen bei Männern okay. Das bedeutet ja eh meist dreiviertellang. Als es im Sommer so heiß war, kam bei uns eine Information vom Schulamt, dass die Schulen es doch beim Kollegium bitte derzeit nicht so genau nehmen sollen mit der Kleiderordnung. Was damit genau gemeint war, stand da aber nicht.
Was ich daneben finde: Ich habe mir Fotos angeschaut von der Abschlussfeier der hiesigen Gemeinschaftsschule. Die meisten Schüler sind in Abendgarderobe zu sehen und ein paar Lehrer tatsächlich in kurzen Hosen (die tätowierten Beine kommen da auch besser zur Geltung) und Schlampershirt, an den Füßen irgendwelche Latschen. Nicht alle - ein Teil des Kollegiums war wirklich gut gekleidet und das zeigt an so einem Tag doch die Wertschätzung den Schülern gegenüber. In meinen Augen sollte schon noch ein Unterschied zu erkennen sein zwischen Alltag und Feierlichkeiten.
Ich will heute Abend in ein Restaurant gehen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Kleiderordnung xy gelte. Mir verdirbt das jetzt schon die Laune. Ich wäre schon nicht in Gummistiefeln erschienen, aber allein durch den Hinweis, man solle coollässigleger aber doch auch schickischnickischnuck erscheinen, mache ich mir jetzt schon Gedanken, was damit gemeint sein könnte und ob meine Turnschuhe gut genug sein mögen. Ich werfe dem Laden viele Euro in den Rachen, um lecker bekocht zu werden und hab keine Lust, mir die Laune vorher verderben zu lassen. Hilft nicht weiter, passt aber gerade thematisch hierher.
...In meinen Augen...
Eben, es ist halt alles nur in irgend jemandes Augen irgendwie, mancher ist sogar blind und weiß nicht mal, wie andere aussehen.
Meiner Ansicht nach ist es traurig, jungen Frauen zu vermitteln, dass sie lange Locken benötigen, um als weiblich und "angemessen feierlich" zu gelten und von ihnen implizit oder explizit billig aussehende lange Kleider in Königsblau erwartet werden und dass es immer noch selbstverständlich ist, dass männliche Jugendliche Anzug mit Fliege und kurze Haare tragen müssen.
https://www.megina-gymnasium-mayen.de/index.php/schu…iturientia-2026
Die meisten Schüler sind in Abendgarderobe zu sehen
..., was man durchaus als "overdressed" bis lächerlich empfinden kann. Das Herumgestolpere einiger Absolventinnen auf High Heels führt dann auch schon mal zu Fremdschämen oder gar Lachreiz...
ein Teil des Kollegiums war wirklich gut gekleidet und das zeigt an so einem Tag doch die Wertschätzung den Schülern gegenüber.
Gut gekleidet muss aber nicht Abendgarderobe bzw. bei den Herren Anzug+Krawatte (Smoking und Fliege) bedeuten. Und die Wertschätzung ist eben nicht von der edlen Kleidung abhängig. Schlunzig muss man sich ja nicht anziehen. Habe ich auch nie bei Abschlussfeiern erlebt. Durch's Leben bin ich z.B. problemlos ohne Krawatte gekommen.
Viel schlimmer als Schule ist sowieso Politik. Dank Ganztagsschule habe ich öfters das "Glück", Mandatsurlaub zu brauchen und direkt nach der Schule in einem Ausschuss oder so zu sitzen. Da musst du ganz anders aufpassen, denn du wirst sofort abgestraft für "unpassende" Kleidung.
Jaja, wer erinnert sich nicht an unseren "Turnschuhminister"...
Bei uns kam kurz vor meiner Zeit wohl die Ansage: Männer keine kurzen Hosen und keine Sandalen, Frauen mindestens knielange Kleidung und keine Trägertops, und generell natürlich keine Jogginghosen o.ä. (gilt auch für Sportlehrer)
Halten sich auch alle dran, man würde anders also schon unangenehm auffallen.
Das wäre mir wirklich sowas von egal, ob ich "unangenehm auffalle"! An einer Schule, wo es eine "Kleiderordnung" gibt, würde ich eh nicht arbeiten wollen. Das wäre für mich ein Grund für einen Versetzungsantrag.
Ich möchte an keiner Schule arbeiten, an der man mir vorschreiben möchte, was ich anzuziehen habe.
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Was ich daneben finde: Ich habe mir Fotos angeschaut von der Abschlussfeier der hiesigen Gemeinschaftsschule. Die meisten Schüler sind in Abendgarderobe zu sehen und ein paar Lehrer tatsächlich in kurzen Hosen (die tätowierten Beine kommen da auch besser zur Geltung) und Schlampershirt, an den Füßen irgendwelche Latschen. Nicht alle - ein Teil des Kollegiums war wirklich gut gekleidet und das zeigt an so einem Tag doch die Wertschätzung den Schülern gegenüber. In meinen Augen sollte schon noch ein Unterschied zu erkennen sein zwischen Alltag und Feierlichkeiten.
Kurze Hose und Blazer geht auch.
Die Frage bei den Klamotten ist doch einfach ob es dem Anlass angemessen ist und ob alles zusammenpasst.
Wenn ich im Kilt antreten will, mach ich das. Wenn ich zur Mottowoche wie ein Penner oder eine aufgemickte Schickimicki kommen will mach ich das.
Ich trage auf Arbeit meist lange Stoffhose und Hemd, war damit oft im Vergleich zu den Schulleitungen die ich erlebt habe overdressed. Für mich ist das Dienstkleidung, wenn ich nach Hause komme ziehe ich sportzeug an.
Auf Wandertagen und Sportfesten habe ich in der Regel sportzeug an. Zu Prüfungen immer auch ein sacko dabei und zu abschlussfeiern ein entsprechendes Outfit im Sinne eines Anzugs (meist im britischen Stil mit Weste und Taschenuhr).
Ich lauf mit anzugschuhen, Wanderschuhen, bunten Laufschuhen und barfussschuh auf Arbeit rum (da achten tatsächlich Kollegen und Eltern drauf 🫣).
Ich wurde wegen meiner Kleidung schon angezählt von SL, SR, Lehrerrat, Kollegen und Eltern…..und jedes Mal gab es die gleiche Antwort:
Wenn eine Dienstkleidung erwartet wird, ist diese vom Arbeitgeber konkret vorzugeben und steuerlich abzusetzen.
Ich wurde wegen meiner Kleidung schon angezählt von SL, SR, Lehrerrat, Kollegen und Eltern
Du trägst Hemden und lange Stoffhosen und wurdest deshalb von verschiedenen Seiten "angezählt"?! Boah... Oder ging es um die Schuhe?
An meiner Schule trägt keine der männlichen Lehrkräfte Stoffhosen. Auch unser Schulleiter ist in Jeans (und Hemd) und mit Turnschuhen unterwegs. Offenbar achtet bei uns niemand drauf, wer was trägt. Zumindest habe ich es in den letzten 23 Jahren an dieser Schule noch nie erlebt, dass irgendwer einen Kollegen oder eine Kollegin wegen dessen/deren Kleidung kritisiert oder überhaupt angesprochen hat.
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