Schule nach den Sommerferien (NRW)

  • Interessant dabei die Argumentation Wielers, der zwar keine Anzeichen dafür sieht, dass die zugelassenen Impfstoffe gegenüber der Delta-Variante unwirksam sein könnten, jedoch "Befürchtungen" hinsichtlich weiterer (und sehr wahrscheinlicher) Mutationen äußert.

    Sinngemäß heißt es da, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, und man weiß ja nie. Damit macht er die Maskenpflicht nicht mehr abhängig von der Durchimpfung, der Herdenimmunität, der Inzidenz, der Intensivbettenauslastung oder überhaupt einer realen und akuten Gefahr, die ja messbar wäre, sondern koppelt sie an MÖGLICHE zukünftige Virusmutanten und deren MÖGLICHEN Eigenschaften.


    Ich jedenfalls betrachte das als Einstimmung auf eine nie endende Maskenpflicht im Unterricht. Schöne neue Welt.


    PS: Mal ehrlich, an eine Änderung der Lüftungssituation im Klassenraum glaubt doch wohl keiner mehr.

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Mir ist egal was Fr. Gebauer sich für die Schule wünscht. Das hier sind aktuell die Fakten:


    --> https://de.statista.com/statis…nen-in-der-letzten-woche/


    Sieht irgendwie doch so aus, daß die Schulen ein Treiber der Pandemie sind und so lange sich die Stiko nicht zu einer Impfempfehlung oder noch besser einer Impfpflicht für Kinder durchringen kann, wird sich daran auch leider nichts ändern.

  • Halten wir das doch mal fest:

    Zitat von dat Yvonnsche

    „Wir starten in das neue Schuljahr 2021/22 genauso, wie wir das aktuelle Schuljahr nächste Woche verabschieden werden“, stellte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag klar. Für den Schulbetrieb ab dem 18. August gelte „volle Präsenz“ und Unterricht „nach Stundentafel in vollem Umfang“, so die Ministerin

    Nein. Ich werde jetzt nicht den berühmten Spruch von Dieter Nuhr zitieren!

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Egal wie die Zahlen sein werden: 2 Wochen präventiv wegen allen Urlaubsrückkehrern Maske tragen ist wohl kein Problem.

    Ich bin jetzt schon genervt von den Kommentaren von manchen Eltern unter dem Post (zB bei Instagram).

    Mein Sohn wird halt mit Maske eingeschult.


    Bei mir in den Klassen sind teilweise schon einige Schüler*innen geimpft. Manche sind genesen, bei manchen ist das "genesen" dann schon wieder veraltet.


    Meine Tochter wechselt die Kita, dort und auch in der Grundschule meines Sohnes, wird es auch bis zum 1.9. Lolli Pooltests (PCR) geben. Ist von der Stadt schon so vorgegeben.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Nein, Flipper. Meinst du, sie kommt heute Abend noch?

    Ein weiser Mann (oder eine weise Frau) hat mal gesagt: "Wenn die Situation sich zuspitzt und man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, ist es vielleicht an der Zeit, die Priorität vom Präsenzunterricht auf die Kinder zu schieben."

  • Heute gibt es Nudeln und Weizenbier. Keinen Döner. Ist Tradition. Also auch keine Mail.

    Ein weiser Mann (oder eine weise Frau) hat mal gesagt: "Wenn die Situation sich zuspitzt und man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, ist es vielleicht an der Zeit, die Priorität vom Präsenzunterricht auf die Kinder zu schieben."

  • Das hört sich wieder so an, als ob das nächste Schuljahr wieder ein ständiges Beobachten der Zahlen, Warten auf irgendwelche Schulmails, die dann Freitags um 13:30 kommen, und ein Orga Wahnsinn, der dann teilweise wieder in der Tonne wandert, wird. Sehe mich schon dabei, alles für die Klassenfahrt zu organisieren um dann drei Wochen vorher alles wieder abzusagen.

    Nach den Ferien kommt dann das „neue“ Hygienekonzept: Aufgrund der Gefahr, die von der Variante XY ausgeht wird ein Lüften in 15 Minuten-Takt vorgeschrieben. Strukturell wird sich bei uns nichts ändern. Fenster sind immer noch kaputt.


    Ganz ehrlich: Mir graust es schon davor. Ich hoffe nur, dass die Ferien genug Kraft bringen um das nochmal durchzustehen.

  • Nein, Flipper. Meinst du, sie kommt heute Abend noch?


    Nee im Ernst: 22.15 Uhr.


    Ihr habt es aber eilig. Ist doch noch eine Woche Zeit oder vielleicht auch 5,5 Wochen. Wir warten geduldig ab und verfolgen einfach die Pressemeldungen.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Ihr habt es aber eilig. Ist doch noch eine Woche Zeit oder vielleicht auch 5,5 Wochen. Wir warten geduldig ab und verfolgen einfach die Pressemeldungen.

    Och wir erhoffen uns nur einen gewissen Lerneffekt. Immerhin möchte Fr. Gebauer doch vermeiden, dass im Zeugnis steht:

    "Das Schulministerium war stets bemüht die Schulen per Schulmail rechtzeitig und nach Möglichkeit vor der Presse zu informieren"

    Vielleicht sollten wir eine Lern- und Förderempfehlung schreiben:

    > Das Schulministerium sollte im nächsten SJ lernen, die Schulen rechtzeitig (mit mindestens 2 Wochen Vorlaufzeit) über etwaige Änderungen zu informieren.

    > Das Schulministerium sollte im nächsten SJ vermeiden, leere Versprechungen wie "Mit wir wird es keine Schulschließungen mehr geben" zu geben, die dann doch nicht eingehalten werden.

    > Das Schulminsterium sollte bereits jetzt langfristige Pläne erstellen, wie mit den Mutationen und steigenden Inzidenzien im Herbst/ Winter umgegangen werden soll, ohne dass es erneut zum Wechselunterricht und Distanzlernphasen kommt.

    > Das Schulminsterium sollte das Wohl aller Kinder und Jugendlichen, der Lehrkräfte und aller am Schulleben Beteiligter am Herzen liegen und richtige Konzepte entwickeln, damit keine "Durchseuchung" der SuS stattfinden muss und dass es zu keinen weiteren Distanz- und Wechselmodellphasen kommt.

    > Das Schulminsterium sollte lernen Schulmails so zu präszisieren, dass sich (erweiterte) Schulleitungen nicht den Kopf zerbrechen müssen, wie die Vorgaben geeignet umgesetzt werden müssen. Dabei sollte das Schulministerium unbedingt darauf achten, dass diese Pläne nicht nach 2 Wochen wieder in die Tonne gekloppt werden müssen.



    Hat wer weitere Ideen?

  • Oh mit dem "sollte" dürfte ich gar keine Förderempfehlung formulieren. Das müsste dann eher so aussehen.


    "Yvonne versucht immer häufiger, die Schulen pünktlich über ihre Pläne zu unterrichten."


    Das wäre wohl die schärfste Formulierung.

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Es fällt ihr noch schwer, aus Fehlern zu lernen und es beim nächsten Versuch besser zu machen.

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

  • Hat wer weitere Ideen?

    Das Schulministerium sollte die Pläne vor der Veröffentlichung von Leuten, die den Schulbetrieb an der Basis kennen, auf Durchführbarkeit prüfen und ggf. anpassen lassen.


    Ich sage nur: „Die SuS dürfen sich in allen Fächern nachprüfen lassen.“ Wie sollen wir acht Nachprüfen (jeweils schriftlich und mündlich) bei einem Delinquenten in zwei Tagen abhalten?

  • Ich sage nur: „Die SuS dürfen sich in allen Fächern nachprüfen lassen.“ Wie sollen wir acht Nachprüfen (jeweils schriftlich und mündlich) bei einem Delinquenten in zwei Tagen abhalten?

    Deshalb haben wir mehr Tage vorgesehen.

    Der "worst case" einer Schülerin meiner Klasse könnte 7 Nachprüfungen machen, wenn sie bzw. die Eltern das wollen.

    An die Rechtschreibung - Polizei: "Seit euch bewusst, das sich in diesem Spruch die klassischen 3 Rechtschreibfehler wiederspiegeln."

  • Das KM erkennt an, dass zusätzliche Aufgaben zusätzliche Arbeitszeit generieren, sodass den Schulen notwendige Ressourcen bereitwillig zur Verfügung gestellt werden, um die Aufgaben bewältigen zu können.

  • Deshalb haben wir mehr Tage vorgesehen.

    Wie viele Tage genau? Also spielen wir mal den Worst-Case mit 7 (bei dir) oder 8 Nachprüfungen (bei mir) durch. Präsenzpflicht für die LuL besteht bei uns nur in der letzten Ferienwoche, also ab Mittwoch bis Dienstag. Darin bekommt man 5 Werktage unter. Besticht man den Hausmeister, auf das er am Samstag aufschließt, vielleicht auch noch 6 Tage. Aber wie willst Du da 7 oder 8 Prüfungen abnehmen, wenn man täglich nur eine schriftliche und eine mündliche Prüfung ansetzen darf?

  • Ganz ausnahmsweise hat man wohl mal die Realität berücksichtigt, in der sich ein Schüler mit mehr als 8 oder 9 Fünfen wohl kaum in einen solchen Nachprüfungsmarathon stürzt.


    Sollte es diesen Fall dennoch geben, rate ich den betreffenden Kollegen sofort Lotto spielen zu gehen. Gewittern würde ich allerdings aus dem Weg gehen.

    Von wegen Schuft, ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist!

  • Präsenzpflicht für die LuL besteht bei uns nur in der letzten Ferienwoche, also ab Mittwoch bis Dienstag. Darin bekommt man 5 Werktage unter.

    Diese fünf Tage werden wir nehmen.

    Meine Schulleitung sagte, dass man pro Tag auch zwei mündliche Prüfungen abnehmen darf.
    Meine Schülerin, die ich oben zitierte, müsste eine Nachprüfung im Hauptfach machen (schriftlich und mündlich) und die anderen in den Nebenfächern (nur mündlich). Das wird dann auf die fünf Tage verteilt. Dann wird einem Tag das Hauptfach gemacht und die anderen sechs Fächer auf die restlichen vier Tage verteilt.


    Im letzten Jahr hatten wir auch einen Schüler, der acht Nachprüfungen gemacht hat. Das hatten wir auch fünf Tage verteilt.

    An die Rechtschreibung - Polizei: "Seit euch bewusst, das sich in diesem Spruch die klassischen 3 Rechtschreibfehler wiederspiegeln."

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