• Ich kann ja nun nur auf Grundlage der sehr begrenzten Erfahrungen sprechen, die ich in einem einzigen Schuljahr gemacht habe, aber ja: mir erschienen die Fehlquoten der "frischen" Zuwanderer in diesen Bildungsgängen und in der IFK irre hoch.

    Das kann ich für unsere Schule nicht bestätigen. Aber dass zwischen deinem BK und den BBSn hier im Umkreis augenscheinlich teilweise große Unterschiede bestehen, haben wir ja schon häufiger festgestellt. Wir haben im Übrigen in den BFS-Klassen keine SuS, die erst vor Kurzem nach Deutschland gekommen sind. Sie werden bei uns in der "BES Sprache und Integration" eingeschult.

    EDIT: So hohe Fehlzeiten, wie du es für deine Klassen schilderst, haben wir meinen Erfahrungen nach aber auch nicht. In den beiden BES-SI-Klassen, die ich im letzten Schuljahr unterrichtet habe, hatten wir sogar SuS mit 0 Fehltagen (zwei Schüler und eine Schülerin in der einen und eine Schülerin in der anderen Klasse).

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

    Einmal editiert, zuletzt von Humblebee (13. August 2026 19:33)

  • In Deutschland gibt es ein Arbeitsverbot für Asylsuchende und Migranten.

    Das wäre das Nächste, was ich abschaffen würde. Wer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgeht und damit selber für seinen Lebensunterhalt bzw. den seiner Familie sorgen kann, ohne dem Staat auf der Tasche zu liegen, darf bleiben.

    Ich habe „sozialversicherungspflichtig“ extra markiert, weil Mini-Jobs etc., die dazu führen, dass man im Rentenalter eben doch wieder in der Grundsicherung landet, für mich nicht zählen. Generell würde ich die sozialversicherungsfreien Mini-Jobs lieber heute als morgen komplett abschaffen. Wir können uns gerne über vereinfachtes System unterhalten, um es dem Arbeitgeber bei haushaltsnahen Dienstleistungen etc. zu erleichtern die Sozialabgaben abzuführen.

    Aber da bin ich wohl zu sehr in den altpreußischen Tugenden verhaftet. Eine davon lautet: „Der Staat muss (monetär) Plus machen.“ Und mit dem Satz hat Friedrich Wilhelm damals die in Frankreich vertriebenen Hugenotten nach Preußen geholt.

  • Da hättest du als Nicht-EU-Bürger ein Problem bei der Arbeits- und Nahrungssuche.
    Effekt: Diese Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihren Hunger zu stillen.
    Da ist mit die deutsche Regelung um einiges lieber - und sozial verträglicher.

    Geh' mal von dir selbst aus. Du bist in einem fremden Land, hast kein Geld, nichts zu essen, kannst deine Kinder nicht versorgen. Was machst du als Familienvater?

    Situation in Frankreich:

    Deliktkategorie und Anteil ausländischer Tatverdächtiger
    Diebstahl im öffentlichen Nahverkehr> 50 % (in Paris/Île-de-France teils deutlich höher)
    Einbruchdiebstahl & Kfz-Aufbrüche~35 – 40 %
    Raubdelikte / Diebstahl ohne Waffengewalt~30 – 35 %

    Kann man wollen. Oder man behandelt Menschen wie Menschen.

    "Flüchtlinge müssen alimentiert werden, sonst gehen sie klauen" ist jetzt eher ein mittelgutes Argument für Migration.

  • Wenn ich ihn nicht reinlassen würde, wäre das genau der von Dir zurecht negierte Rachefeldzug. Ich gehe einfach meiner Dienstpflicht nach und melde die Fehlzeiten dem Ausländeramt, der Familienkasse … oder wer auch immer anfragt. Was die dann daraus machen ist deren Aufgabe.

    Ich werde jedenfalls nicht die Aufzeichnungen verfälschen, um in irgendeiner Weise deren Entscheidungen zu beeinflussen.

    Okay, das verstehe ich grundsätzlich, aber 3 min vor Unterrichtsschluss zu kommen entspricht auch keiner Fehlstunde mehr. Er oder sie hat ja dann an keinem Unterricht teilgenommen sondern allenfalls die Krankmeldung vorbeigebracht.

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