Hallo ihr Lieben,
leider bin ich bei meinem Erstversuch im Examen für Realschullehramt gescheitert – bei mir lag es ausgerechnet an Geschichte, obwohl ich mich wirklich intensiv darauf vorbereitet habe. In Bayern hat man ja (bzw. hatte man bisher) nur vier Fragen, oft zu großen Epochen wie dem Mittelalter oder der Neuzeit, und die sind teilweise wirklich fies gestellt oder greifen sehr spezielle Themen auf – bei mir kam zum Beispiel das benediktinische Mönchtum dran.
Ich habe wirklich viel gelernt und mich gut vorbereitet gefühlt, aber am Ende habe ich im Mittelalter eine 6 kassiert. Das ist natürlich ziemlich frustrierend.
Was es für mich zusätzlich etwas bitter macht: Das war jetzt der letzte Versuch und auch die letzte Version des Examens mit nur vier Fragen. Ab dem nächsten Jahr – wohl auch wegen der hohen Durchfallquoten – hat das Ministerium ja angekündigt, dass es stattdessen neun bzw. zehn Fragen geben wird.
Deshalb wollte ich mal eure Meinungen einholen: Wenn ich jetzt ins Ref starte, werde ich ein Jahr älter sein und wäre dann 24, wenn ich nächstes Jahr mit dem Studium fertig bin. Gehört man damit schon eher zu den Älteren im Referendariat? Im Studium ist ja alles recht bunt gemischt, deshalb habe ich ehrlich gesagt keine richtige Vorstellung davon, wie das im Ref so ist.
Ich freue mich über eure Erfahrungen!
Liebe Grüße