Man kann auch umgekehrt für die GS besser geeignet sein und das dann erst merken, wenn man abgeordnet wird. So geht es mir gerade. Leider ist meine Abordnung von begrenzter Dauer. An meiner Schulart war nämlich nichts frei und ich hatte keine Lust extra wegzuziehen. Dann kam der Anruf vom Schulamt, ob ich mir vorstellen könnte an eine Grundschule zu gehen. Anfangs skeptisch, mittlerweile denke ich mir, ich hätte wohl eher Grundschullehramt studieren sollen.
Kann man in einer Schulart geeignet sein und in einer anderen nicht?
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Ich hab's während des Studiums, einiger Praktika und im Zivildienst schnell gemerkt. Pubertiere sind für mich (als Lehrer) nicht geeignet - und umgekehrt. Sek II - da hatte ich sowieso keine Lust, denn ich war selbst froh, da raus zu sein. Grundschule: Voll okay.

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Ich hab's während des Studiums, einiger Praktika und im Zivildienst schnell gemerkt. Pubertiere sind für mich (als Lehrer) nicht geeignet - und umgekehrt. Sek II - da hatte ich sowieso keine Lust, denn ich war selbst froh, da raus zu sein. Grundschule: Vol okay.

Ich fand mein Referendariat am Gymnasium sehr anspruchsvoll. Hatte ebenfalls ständig mit Verhaltensauffälligkeiten zu tun. Da ich nur der doofe Refi war, wollten die Kollegen nicht . Jetzt bin ich an der GS. Ich hab zum Schuljahresende sogar Geschenke bekommen. Ich würde am liebsten direkt da bleiben, aber so wie ich die Sache sehe, bin ich spätestens übernächstes Jahr woanders, weil irgendwer in Pension geht. Mal sehen.
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Die Unterschiede werde ich nicht nur auf die Schularten beziehen. Einerseits soll man sich mit den SuS zurechtfinden, aber genauso wichtig ist es, im Kollegium auch seinen Platz zu finden. Der Unterschied zwischen einem Kollegium an einer hauswirtschaftlichen und einer technischen Berufsschule kann groß sein. Und auch Grundschulen, Gymnasien oder Sek-I-Schulen können ganz unterschiedlich ticken.
Ich persönlich fühle mich mit meiner 16+-Schülerschaft sehr zufrieden. Wenn ich sie mit der Kindergruppe in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit vergleiche, merke ich, dass ich am richtigen Platz bin, denn mit jüngeren SuS hätte ich deutlich mehr Herausforderungen.
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Ich wurde vor vielen Jahren mal für ein paar Stunden in der Woche an eine nahe Grundschule abgeordnet. War echt nicht meine Welt. Ob ich geeignet war, weiß ich nicht. Voll ungeeignet eher nicht. Aber es war einfach nicht meine Altersstufe und Schulform, in der ich voll aufblühe.
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man kann bei der arbeit aufblühen? ich kann meine arbeit ableisten und freue mich, dass sie gut entlohnt wird, aber aufblühen tue ich in der freizeit, wenn ich meinen eigenen bedürfnisse nachgehen darf. arbeit ist nie meine welt.
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ich denke eigentlich jeden tag bei dem lärm "oh shit, ich halte das kaum aus". hätte ich einen anderen job und würde das 1x erleben, würde ich bestimmt auch denken: "ich könnte das nicht.". ich kann aber, wenn auch mit sehr viel mühe, und es raubt echt energie für anderes. ich denke, niemand steht in der grundschule und findet es entspannt.
Das klingt eher nach falschem Job. Aufblühen muss man vielleicht nicht unbedingt, aber wenn man sich jeden Tag dazu duechringen muss, seine Arbeit zu machen, wäre ein anderer Beruf wohl besser gewesen.
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ich hatte auch schon andere jobs und da war es nicht besser. man rackert sich halt ab. im kollegium stöhnen eigentlich alle und würden es fur weniger geld oder weniger ferien nicht machen. die bedingungen werden momentan auch nicht besser. aber berufe wie restauranttester oder versuchsperson im massagestudio sind halt doch eher selten. schöne "hobbyberufe" wie profifußballer oder comiczeichner auch.
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man kann bei der arbeit aufblühen? ich kann meine arbeit ableisten und freue mich, dass sie gut entlohnt wird, aber aufblühen tue ich in der freizeit, wenn ich meinen eigenen bedürfnisse nachgehen darf. arbeit ist nie meine welt.
Es war berufsbezogen. Um Freizeit ging es hier nicht. 🙄
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man kann bei der arbeit aufblühen? ich kann meine arbeit ableisten und freue mich, dass sie gut entlohnt wird, aber aufblühen tue ich in der freizeit, wenn ich meinen eigenen bedürfnisse nachgehen darf. arbeit ist nie meine welt.
Arbeit kann nur ein nur Job sein, aber der Beruf auch Berufung.
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bei anderen jobs wird es viel mehr akzeptiert, wenn man sich nicht dazu berufen fühlt. bei lehrkraften gilt das als unmoralisch. ich kann mir aber trotzdem mühe geben und gut zu den schülern sein, auch wenn ich mich nicht berufen fühle. das ist dann meine sache und mein pech.
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bei anderen jobs wird es viel mehr akzeptiert, wenn man sich nicht dazu berufen fühlt. bei lehrkraften gilt das als unmoralisch. ich kann mir aber trotzdem mühe geben und gut zu den schülern sein, auch wenn ich mich nicht berufen fühle. das ist dann meine sache und mein pech.
Ich bin voll deiner Meinung und fühle mich auch nicht "berufen". Es gibt viele Jobs, die ich ausüben könnte, viele davon sogar gerne.
Aber egal wieviel Mühe ich mir geben würde, es gibt Jobs (und dazu gehört das Lehramt in einzelnen Schulformen), die gar nicht dazu gehören -
Ich bin dankbar, dass ich einen Beruf ausüben darf, in dem ich häufig richtig aufblühen kann, in dem ich soviel Anerkennung erfahre, schwebe gerade auf Wolke 17 und strahle, wenn ich an meine Schule denke. An meiner 1. Schule war dies nicht so. Trotz phantastischen Kollegium habe ich gemerkt, dass mein Schultyp Gymnasium ist und nicht Gesamtschule.
Aber natürlich kann man auch einen Beruf gut ausfüllen, in dem es nicht so ist. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich war nach einigen Jahren klar, ich wechsle den Schultyp.
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"Berufen" fühle ich mich als Lehrerin nicht. Wenn ich aberr jeden Tag bei der Arbeit denken würde "Oh shit, ich halte das kaum aus" - wie nihilist es in seinem Beitrag Nr. 20 bzgl. des Lärms in der Grundschule beschreibt -, würde ich durchdrehen. Da würde ich in jedem Job - nicht nur den als Lehrerin - möglichst schnell das Weite suchen.
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Hier! Ich! *schnips*
... versuchsperson im massagestudio
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Zum Thema "Berufung", den größten Druck machen sich die Kolleginnen bei uns untereinander. Das ist echt belastend.
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In meinen Ohren klingt "Berufung" immer ein bissi affig. Im Idealfall macht man seinen Job gut und gerne, vielleicht auch mit Leidenschaft. Die ganzen "Berufenen" neigen aber häufig zu einem ungesunden Maß an emotionalem Investment, nehmen das alles viel zu wichtig und fallen nicht selten irgendwann komplett aus.
Bei mir ist der Rahmen, in dem der Job für mich funktioniert, leider sehr eng. Erwachsenenbildung war toll - ich habe gerade erst Schüler meiner letzten Abschlussjahrgänge getroffen und so viele tolle, herzliche, wohltuende Sachen zu hören bekommen - wir hatten einfach eine richtig gute Zeit 🥹 Auch die Oberstufen am Gymnasium liefen ausnahmslos richtig gut. In beiden Settings habe ich den Job aufrichtig gerne gemacht und, wie ich glaube, auch gut. Sek I und meine jetzigen Schüler kosten mich allerdings schon erheblich Nerven und Spaß macht das Ganze irgendwie auch nicht. Aber es bezahlt eben die Brötchen. Es ist sehr ärgerlich, dass es im allgemeinbildenden System keine reinen Oberstufenschulen gibt.
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Hier! Ich! *schnips*
Ich auch!
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nihilist , jetzt haste uns n Floh ins Ohr jesetzt mit die Massagetesterei!
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