Aber der Prüfungsstoff ist doch der der letzten 2 Jahre. 2020 und 2026 auch.
Der Prüfungsstoff baut aber auf dem Unterrichtsstoff der früheren Schuljahre auf. Ohne Algebra, keine Analysis. Ohne Grammatik, keine Erzähltextanalyse.
Aber der Prüfungsstoff ist doch der der letzten 2 Jahre. 2020 und 2026 auch.
Der Prüfungsstoff baut aber auf dem Unterrichtsstoff der früheren Schuljahre auf. Ohne Algebra, keine Analysis. Ohne Grammatik, keine Erzähltextanalyse.
Der Prüfungsstoff baut aber auf dem Unterrichtsstoff der früheren Schuljahre auf. Ohne Algebra, keine Analysis. Ohne Grammatik, keine Erzähltextanalyse.
Dann frage ich mich, wie man einfach so weiterkommt, wenn man so große Defizite hat, dass man die Abiprüfung nicht besteht. An anderen Schulen gab es auch Coronaschließungen und da hat man nie von so einer hohen Durchfallquote gehört. Die ganzen Jahre nicht.
Ohne Details über den Unterricht dieser speziellen Schule können wir nur Vermutungen anstellen. Ich finde, es ist grundsätzlich ein Problem, wenn Schüler (m/w/d) zu spät durchfallen, weil es in solchen Fällen oft schon deutlich früher Anzeichen gab, diese aber entweder nicht gesehen wurden oder sie wurden gesehen, aber es wurde nicht reagiert, sodass die Defizite mit der Zeit immer größer wurden. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir als Lehrkräfte und als Bildungssystem wieder dahinkommen, die curricularen Vorgaben ernstzunehmen und danach auch zu werten. Dann kann bei Abschlussprüfungen oder im Übergang zwischen Schulstufen keine böse Überraschung mehr kommen.
Sehe ich anders. Damals ist man ja auf die Pandemielage eingegangen. Prüfungen wurden nach hinten verschoben, Stoff gestrichen, etc.
Weil vor 5 oder 6 Jahren der Stoff etwas zusammengestrichen wurde, fallen SuS 2026 durchs Abi? Das halte ich für ein Gerücht.
Hat eigentlich irgendwer geschnallt, dass das "Fickt Euch alle" explizit nur den Leuten galt, die den Abiturienten eine hohe Durchfallquote gewünscht haben?
Nein, ich hab die Rede nicht gehört. Wer hat denn das gewünscht?
Weil vor 5 oder 6 Jahren der Stoff etwas zusammengestrichen wurde, fallen SuS 2026 durchs Abi? Das halte ich für ein Gerücht.
Das habe ich nirgends gesagt.
Nein, ich hab die Rede nicht gehört. Wer hat denn das gewünscht?
Das stand nicht im Spiegel-Artikel. Nur das Zitat.
sinngemäß: "An all die, die uns das Durchfallen gewünscht haben - fickt euch"
Ich habe mir die Rede und die Zuschauerreaktionen angehört und ein paar Artikel zur Schule gelesen. Ich tippe auf ein Führungsproblem und ein geteiltes Kollegium. KI wird sicher auch eine Rolle gespielt haben (teilweise Ganztagsschule, gelernt wird mit eigenen Tablets und mit Lernplattform). Die junge neue Schulleiterin wird als ausgesprochen sensibel und empathisch beschrieben und entstammt dem Kollegium. Ein Teil der Kollegen habe den Ausgang im Vorfeld vorhergesagt, der andere Teil habe dagegen viel Verständnis für die Schüler gezeigt. Es liegt also vermutlich schon an der Schule. Steht zu hoffen, dass das Kollegium die Kurve kriegt.
Nur wer soll das gewesen sein? Oder hat das ganze Spektakel eine Vorgeschichte?
Ich kann die Corona-Leier auch nicht mehr hören. Das ist ewig her, es gab Aufholprogramme und Förderangebote (leider freiwillig und von denen, die es nötig hätten, zu selten genutzt). Wer seine "Schäden" da immer noch nicht ausgebügelt hat, hat das selbst zu verantworten.
Das ist bereits ein schockierender Satz mit Blick in die Vergangenheit. Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der es jemand mit 1,0 in die Regionalzeitung schaffte. Die Person galt als Genie. Inzwischen hat praktisch jeder Abiturjahrgang mindestens eine Person, die 1,0 erreicht hat. Bei uns waren es jetzt auch wieder 3.
Was es früher in dem Ausmaß nicht gab, war, dass Leute wirklich in allen Fächern durch die Bank weg absolute Leistungsspitze waren. Da war jemand vielleicht in Mathe einsame Spitze, aber in Sprachen "nur" ganz OK - und andersherum. Die richtig Guten waren in keinem Fach nur einstellig. Aber praktisch überall 14/15 Punkte? Im Prinzip heißt das ja, dass man bei diesen Leuten egal welche curricularen Vorgaben vorlegen könnte - alle Lernziele wurden erreicht, und das sogar in Anforderungsbereich 3. Einen Schritt weitergedacht ist ja gerade die breite Allgemeinbildung in möglichst allen zentralen Bereichen das Ziel des allgemeinbildenden Schulsystems, und zumindest innerhalb dieser Teilgruppe der Schülerschaft scheint das besser zu gelingen als früher.
Ich habe 1988 Abitur gemacht. 6 von 72 SuS hatten 1,0 als Gesamtschnitt, der besten fehlte insgesamt 1 Punkt, also überall 15 und einmal 14. 20 % besser als 1,6. Über die Hälfte eine 1 vor dem Komma. Eine ist durchgefallen.
Und die beste Klausur in den 2 Jahren war in vielen Fächern das zentrale schriftliche Abitur. Physik-LK hatte im zentralen Abitur den Schnitt 14,1, die beiden Englisch-LKs 13,6 und 13,2, die anderen Schnitte weiß ich nicht mehr.
Doch es gibt solche Jahrgänge, was ist daran schockierend?
In der Praxis sieht es so aus, dass die selbst gestellten Klausuren natürlich darauf ausgerichtet sind, was vorher im Unterricht lief. Eigene fachliche oder fachdidaktische Schwächen kann man als Lehrkraft so wunderbar verbergen.
Ab und zu können bayrische Gepflogenheiten, auf die gerne geschimpft wird, schon durchaus zur Qualitätssicherung beitragen - hier etwa die Respizienz. Damit sollten systematisch zu leichte Klausuren deutlich früher auffallen.
Edit: Da die automatische Erklärung zur Respizienz ja etwas polemisch ist, hier zur Erläuterung: Ich meinte damit, dass Klausuren und Ergebnisse vorgelegt werden, also die Lehrkraft hier nicht wirklich was verbergen kann.
Von solchen Ausmaßen habe ich bisher noch nie gehört, aber umso mehr danke für den Erfahrungsbericht hierzu, Kris24 .
Ich habe mir die Rede und die Zuschauerreaktionen angehört und ein paar Artikel zur Schule gelesen. Ich tippe auf ein Führungsproblem und ein geteiltes Kollegium. KI wird sicher auch eine Rolle gespielt haben (teilweise Ganztagsschule, gelernt wird mit eigenen Tablets und mit Lernplattform). Die junge neue Schulleiterin wird als ausgesprochen sensibel und empathisch beschrieben und entstammt dem Kollegium. Ein Teil der Kollegen habe den Ausgang im Vorfeld vorhergesagt, der andere Teil habe dagegen viel Verständnis für die Schüler gezeigt. Es liegt also vermutlich schon an der Schule. Steht zu hoffen, dass das Kollegium die Kurve kriegt.
Ich las auch, dass Mecklenburg-Vorpommern den höchsten Durchschnitt beim Durchfallen im Abitur habe. Normal seien knapp 9 %. Und dann gibt es immer Ausreißer nach oben und unten.
Ich kann die Corona-Leier auch nicht mehr hören. Das ist ewig her, es gab Aufholprogramme und Förderangebote (leider freiwillig und von denen, die es nötig hätten, zu selten genutzt). Wer seine "Schäden" da immer noch nicht ausgebügelt hat, hat das selbst zu verantworten.
Als ich studierte, hatte ich Kommilitonen, die jahrelang aus der Schule raus waren (Bundeswehr, Arbeit....) und damit enorme Defizite hatten.
Da hat aber keiner die Schuld auf die didaktisch katastrophalen Professoren geschoben, wenn eine Prüfung schlecht war.
Beim Abitur sollten die SuS fit fürs Studium sein, was die Durchfaller offensichtlich nicht sind. Erst recht nicht die, die ihr Versagen auf andere schieben.
Aber wenn 30% eines Jahrgangs durchfallen, läuft doch wohl etwas schief, denn normal ist das nicht. Und dass die Schüler frustriert sind, kann ich nachvollziehen. Und dass dann eine kritische Abirede gehalten wird, ist auch keine Überraschung. Und mit dem "Fickt euch alle" wurden keine Lehrer direkt beleidigt, sondern die Leute, die ihnen das Durchfallen gönnen. Ich finde es erstaunlich, wie viel Kritik für die Schülerin kommt und wie wenig Mitgefühl für die Abiturienten in dieser Situation. Man kann ja zumindest mal versuchen, sich in diese Menschen hineinzuversetzen. Ihre einzige Option, gehört zu werden, ist ja die Abirede.
Dass Corona damit was zu tun hat, glaube ich persönlich nicht, denn das betrifft ja alle Schüler.
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