Frage zum Ausgleich für Tag der offenen Tür

  • Du fasst diesen Emoji aber grundsätzlich als "Pöbelei" auf - was er nicht ist. Denk' doch bitte mal drüber nach, dass es hier durchaus Menschen gibt, die dir nichts Böses wollen!

    Warum sollte jemand auch jemanden anderem etwas Böses wollen. Nein, nein, das sind alles Missverständnisse, die sich vermeiden ließen, wenn man nur richtig versteht, was die andere unklar ausgedrückt hat. „Dann musst du dich nicht wundern, dass du keine Freunde hast, wenn bei die immer alles negativ ankommt.“ Waren wir schon bei Mobbing-Ausreden? Lehrbuch! Gruselig.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Vermutlich bin ich schwer naiv, pflege aber - bis zum Beweis des Gegenteils - das Prinzip der wohlwollenden Interpretation. Bin ich bisher immer gut mit gefahren.
    Aber natürlich verstehe ich Menschen, die aufgrund schlechter Erfahrungen eher negative Konnotationen annehmen. Es ist bisweilen sicherlich Vorsicht geboten, man kann sich aber auch im Schlechtdenken verrennen.

    Ich bin für einen zusätzlichen Smiley zum Auslachen und dass der normale Smiley wieder ein schlichtes Lachen sei.

    Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. (Bertrand Russell)

  • Warum sollte jemand auch jemanden anderem etwas Böses wollen. Nein, nein, das sind alles Missverständnisse, die sich vermeiden ließen, wenn man nur richtig versteht, was die andere unklar ausgedrückt hat. „Dann musst du dich nicht wundern, dass du keine Freunde hast, wenn bei die immer alles negativ ankommt.“ Waren wir schon bei Mobbing-Ausreden? Lehrbuch! Gruselig.

    Gruselig finde ich einzig und allein, dass du dich immer und von jedem hier angegriffen und ausgelacht fühlst und auch nett gemeinte Reaktionen als "Pöbelei" und "Mobbing" betrachtest - gerade von User*innen, die hier noch nie durch negatives Verhalten aufgefallen sind (und dir hier sogar noch erklärt haben, warum sie einen Lach-Emoji gesetzt haben). Ganz ehrlich: Das finde ich eine Frechheit eben diesen User*innen gegenüber, dass du sie als "Täter*innen" darstellst, deren "Opfer" du bist!

    Aber im Endeffekt ist es dein Problem, wie du etwas auffasst, nicht meines. Wenn du das Löschen deiner Beiträge, nur weil dir ein Smiley darauf nicht passt, als einzige Möglichkeit ansiehst dich zu "wehren", dann sei es so.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Doch, den Unterschied kennen die meisten durchaus, der Smiley wird aber halt von einigen bewusst zum Auslachen verwendet. Musst du mal genauer hingucken.

    Deshalb schrieb ich ja "auch" (zum Auslachen). Und einige Beiträge haben das ja durchaus verdient...

  • Gruselig finde ich einzig und allein, dass du dich immer und von jedem hier angegriffen und ausgelacht fühlst

    Quelle? Woher nimmst du das Recht, Behauptungen darüber aufzustellen, was ich fühle?

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • ich weiss schon, warum ich die Dinger sonst so gut, wie nie verwende...

    hab mich maln bisschen eingelesen und in meiner Erinnerung gekramt und natürlich war es schon immer so, dass emoticons/emojis je nach (sub)kulturellem Background und auch Generation anders verwendet werden. Letztlich meist aus Distinktionsgründen (“die Alten/NPCs/Uncoolen nutzen lol und 😂, wenn sie was ernsthaft witzig finden, wir aber nutzen das nur ironisch-distanziert”).

    tja, die gute alte Zeit: Ich persönlich vermisse sehr stark den Erikativ in Sternchen * tutesleiddasserdiesediskussionangefangenhat *, oO und ^ ^ werden nicht mehr verstanden und meine Strich-Emoticons häufig automatisiert in emojis umgewandelt =(. dazu kommt, dass Menschen anscheinend empfindlicher geworden sind, als früher: 👍️ oder ... (bedeutungsschwangere Leerstelle, die zum Denken anregen soll ^ ^) werden anscheinend als bedrohlich wahrgenommen. (ich hab “Daumen hoch” seit Ende der 90er im rl ausschließlich distanziert-zitierend verwendet, also “Daumen hoch” gesagt und dumm gegrinst, je nach Kontext auch ironisch und immer irgendwie plakativ. So verwende ich es auch im vl)

    ich hab so bei mir gedacht, dass ja auch ein Missverständnis auf beiden Seiten vorliegt, und zwar zwischen mehreren Funktionen desselben Zeichens, zB in unserer Lehrergruppe an der Schule: junge KollegInnen lachen sich wahrscheinlich tot, dass wir Älteren immer Herzen unter irgendwelche Nachrichten posten und lesen das vermutlich als Distinktionszeichen der Uncoolen. bei mir ist es aber schlicht Gruppendruck: ich fühle mich mich genötigt, kommentieren zu müssen, damit ich nicht irgendwie unfreundlich rüberkomme und da ist das Herz halt das Belangloseste, was ich posten kann.

    dieses ständige Quittiertwerden dient natürlich hegelmäßig der Versicherung der eigenen Existenz, aber das ständige Quittieren und Quittiertwerden ist so schrecklich ermüdend und letztlich doch eher die sartre´sche Hölle durch die anderen.

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