• Bei uns bekommt man erst in den letzten beiden Schultagen, bzw. in der ersten Ferienwoche Bescheid, in welchem Ort und welcher Schule man ist (beim Ref, Neueinstellungen und/oder Versetzungen).
    Wenn die Schulleitungen dann noch da sind und schon grobe Planungen haben, könnte es auch sein, dass man "schon" in der ersten Ferienwoche seine zukünftige Klasse "kennt".

    Den vorläufigen Stundenplan bekommt man dann meist in der Anfangskonferenz (den Tag vor Schuljahresbeginn), der Stundenplan wird dann nach der Woche, wenn es keine Änderungen mehr gibt, fest.

  • Vorläufige Unterrichtsplanung mittlerweile am letzten Schultag des Vorjahres. Früher haben wir sie in der letzten Ferienwoche erfahren.

    Hier kam sie drei Wochen vor Ferienbeginn und ist seitdem schon dreimal wieder geändert worden...

  • Bei uns ist in den ersten Wochen Klassenlehrerunterricht. Fachlehrer werden Klassen zugeteilt. Den finalen Einsatzplan gibt erst 3-4 Wochen nach Schulbeginn😶. Allerdings Grundschule.

  • Ich habe schon alles erlebt, von "der Stundenplan ist 1 Woche vor den Sommerferien fertig" bis "das Kollegium steckt den Stundenplan am Tag vor Schulbeginn nach eigenen Wünschen um und tauscht."

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Unsere sehr vorläufige Einsatzplanung steht meist Mitte Juli. Die ist aber so vorläufig, dass wir sie nicht zu Gesicht bekommen.

    Anfang August werden dann die Refis zugewiesen und erst dann kann entgültig geplant werden.

    Stundenplan kommt meist in der ersten Schulwoche.

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

  • Ich bin echt voller Bewunderung für all eure Schulen, die das so früh schaffen.
    Bis zum letzten Schultag gab es UV-Änderungen. Keine Aktualisierung wurde zugesandt, eine Vertretungsstelle ist ausgeschrieben (keiner weiß, welche Fächer die Person haben wird, FALLS sich was ändert), ein paar Langzeitkrankschreibungen haben wir auch (die aber zum Teil eingeplant wurden), also wird es in den Ferien und zu Jahresbeginn massiv Veränderungen geben.
    Mir tun die Stundenplaner so leid.
    Und trotzdem hätte ich sehr sehr gerne mehr Planungssicherheit. (Weiß aber, dass das Problem eher beim Land / der BR als bei der Schule liegt. Frage mich nur, was andere Schulen anders machen)

  • Ich bin noch nie ohne UV und in den allermeisten Fällen auch nicht ohne Stundenplan in die Sommerferien gegangen. Manchmal hat sich noch minimal was geändert, aber im Großen und Ganzen blieb es bei der Planung. Wenn ich hier so lese, scheint das luxuriöser zu sein, das mir bewusst war.

  • Ich bin echt voller Bewunderung für all eure Schulen, die das so früh schaffen.
    Bis zum letzten Schultag gab es UV-Änderungen. Keine Aktualisierung wurde zugesandt, eine Vertretungsstelle ist ausgeschrieben (keiner weiß, welche Fächer die Person haben wird, FALLS sich was ändert), ein paar Langzeitkrankschreibungen haben wir auch (die aber zum Teil eingeplant wurden), also wird es in den Ferien und zu Jahresbeginn massiv Veränderungen geben.
    Mir tun die Stundenplaner so leid.
    Und trotzdem hätte ich sehr sehr gerne mehr Planungssicherheit. (Weiß aber, dass das Problem eher beim Land / der BR als bei der Schule liegt. Frage mich nur, was andere Schulen anders machen)

    Bei uns sehr ähnlich.

    Wenn wir Ende August/Anfang September den Computer wieder hochfahren, um weiter an den Stundenplänen zu arbeiten, gibt es meist zahlreiche Überraschungen:
    - Frau X (14 Std. Chemie) kommt doch nicht an unsere Schule
    - Herr Y (27 Std, Grundschule/Sport) kommt dafür
    - Frau Z ist schwanger, Berufsverbot
    - kurzfristig kommen noch zwei neue Lehramtsanwärter, die bitte Reli, Informatik und Mathe in der SEK1 unterrichten sollen.

    Da kann man eigentlich mit der kompletten Deputats- und Stundenplanung von vorne beginnen.


  • Und trotzdem hätte ich sehr sehr gerne mehr Planungssicherheit. (Weiß aber, dass das Problem eher beim Land / der BR als bei der Schule liegt. Frage mich nur, was andere Schulen anders machen)

    Ich finde es ehrlich gesagt entspannt. Denke mir, wenn ihr mir nicht vorher sagt, was ich habe, dann könnt ihr auch nicht erwarten, dass ich mich schon in den Ferien damit beschäftige.

    Meist fahre ich in der letzten Ferienwoche einmal zur Schule, kann da erfragen, wie ich eingeplant bin und nutze dann das letzte Wochenende um die nächsten Wochen grob zu planen.

    Viele Grüße aus dem Süden :wink_1:

  • Es gab Jahre, da hing der Stundenplan erst zur Schulanfangskonferenz aus. Die ist bei uns drei Tage vor Schulbeginn. Das war entsetzlich, weil die Vorbereitung unmöglich war. Seit ein paar Jahren wird ein vorläufiger Stundenplan am Ende des Schuljahres erstellt, sobald die neuen Ersties klar sind, und wenn alle Verträge so klappen, bleibt er auch nach den Ferien so. Auf jeden Fall haben wir so einen guten Überblick und können in Ruhe schauen. Das ist so angenehm und wir danken es unserer Konrektorin sehr.

    Grundschule ist allerdings auch etwas anderes als große, weiterführende Schulen. Mein Vater war der Stundenplanbauer in seiner Schule, verbrachte die ersten zwei Ferienwochen quasi nur dort und musste am Ende der Ferien noch einige Eisen aus dem Feuer holen oder nachträgliche "geht so nicht mehr!" einarbeiten. Ich habe großen Respekt vor jedem Stundenplanbauer, jeder Bauerin. Es ist fast schon eine Kunst, den Überblick zu behalten, keine Fehlbelegungen zu produzieren und zusätzlich zu schauen, so viele Wünsche wie möglich zu realisieren. Chapeau.

    Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.

  • Ich habe schon alles erlebt, von "der Stundenplan ist 1 Woche vor den Sommerferien fertig" bis "das Kollegium steckt den Stundenplan am Tag vor Schulbeginn nach eigenen Wünschen um und tauscht."

    Solche Sachen gibt es bei uns kurzfristig auch. Dieses Jahr sind die Studenten das Problem, wo die Uni Tage nicht wirklich stehen bisher.

  • Ich bin echt voller Bewunderung für all eure Schulen, die das so früh schaffen.
    Bis zum letzten Schultag gab es UV-Änderungen. Keine Aktualisierung wurde zugesandt, eine Vertretungsstelle ist ausgeschrieben (keiner weiß, welche Fächer die Person haben wird, FALLS sich was ändert), ein paar Langzeitkrankschreibungen haben wir auch (die aber zum Teil eingeplant wurden), also wird es in den Ferien und zu Jahresbeginn massiv Veränderungen geben.
    Mir tun die Stundenplaner so leid.
    Und trotzdem hätte ich sehr sehr gerne mehr Planungssicherheit. (Weiß aber, dass das Problem eher beim Land / der BR als bei der Schule liegt. Frage mich nur, was andere Schulen anders machen)

    Wir haben nach einer bereits erfolgten Änderung der UV in der letzten Schulwoche jetzt in der ersten Ferienwoche noch etwas reinbekommen, was wir dann aber erst in der letzten Ferienwoche bearbeiten werden. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Und mein Team fühlt sich jedes Jahr darin bestätigt, dass es eine gute Idee war, den Stundenplan erst in der letzten Ferienwoche zu rechnen.

    Alles andere mag zwar auf den ersten Blick kompetenter wirken, das aber eben nur dann, wenn wirklich nichts mehr dazwischenkommt. Und das wiederum hat nichts mit Kompetenz zu tun.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Kann mir irgendwer erklären, was der Vorteil davon ist, seinen Stundenplan 8 Wochen bevor ich die erste Stunde unterrichte zu kennen?

    Als Stundenplaner mag man ja noch einen Vorteil darin sehen, die Arbeit vor den Ferien weg zu haben, der hat dann aber immer auch zusätzliche Arbeit, weil es in großen System immer noch etwas gibt, was sich über die Ferien ändert. Aber für die normale Lehrkraft?

    Klar, eine Woche vor Ferienende wäre schon gut, damit man planen und dabei zB die Fachräume berücksichtigen kann, aber ansonsten würde ich es eher für sinnvoll halten, den KuK zu sagen, dass sie mal abschalten und nicht schon mit den neuen Plan vor Augen an das nächste Schuljahr denken sollen.

    (Bei uns: Unterrichtverteilung vorläufig kurz nach Ostern, endgütig 1 Woche vor den Ferien, Stundenplan in der letzten Ferienwoche, halte ich so auch für sinnvoll.)

  • (Bei uns: Unterrichtverteilung vorläufig kurz nach Ostern, endgütig 1 Woche vor den Ferien, Stundenplan in der letzten Ferienwoche, halte ich so auch für sinnvoll.)

    Aber habt ihr nicht noch in den Ferien Änderungen? Wir bekommen dann auch noch in den ersten Ferienwochen Abordnungen insbesondere vom Gymnasium. Die müsstet ihr auch berücksichtigen.

  • Wir sind ca. 110 Personen, die unterrichten. Im Schnitt gibt es in den Sommerferien eine unvorhergesehene Personaländerung, die dann 3-5 Personen betrifft, die Unterrichtsverteilung der übrigen wird nicht berührt. Alles an planmäßigen Abordnungen und ähnlichem ist bei uns deutlich vor den Ferien durch, es bleiben wirklich nur akute, nicht vorhersehbare Dinge (die ja auch im Laufe des Schuljahres durchschnittlich alle 2 Monate passieren).

  • Kann mir irgendwer erklären, was der Vorteil davon ist, seinen Stundenplan 8 Wochen bevor ich die erste Stunde unterrichte zu kennen?

    Als Stundenplaner mag man ja noch einen Vorteil darin sehen, die Arbeit vor den Ferien weg zu haben, der hat dann aber immer auch zusätzliche Arbeit, weil es in großen System immer noch etwas gibt, was sich über die Ferien ändert. Aber für die normale Lehrkraft?

    Klar, eine Woche vor Ferienende wäre schon gut, damit man planen und dabei zB die Fachräume berücksichtigen kann, aber ansonsten würde ich es eher für sinnvoll halten, den KuK zu sagen, dass sie mal abschalten und nicht schon mit den neuen Plan vor Augen an das nächste Schuljahr denken sollen.

    (Bei uns: Unterrichtverteilung vorläufig kurz nach Ostern, endgütig 1 Woche vor den Ferien, Stundenplan in der letzten Ferienwoche, halte ich so auch für sinnvoll.)

    Man kann sich doch sonst nicht lange im Voraus vorbereiten...

    Außerdem kann man dann damit angeben, dass es an der eigenen Schule besser läuft als an den anderen Schulen...

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ich bin noch nie ohne UV und in den allermeisten Fällen auch nicht ohne Stundenplan in die Sommerferien gegangen. Manchmal hat sich noch minimal was geändert, aber im Großen und Ganzen blieb es bei der Planung. Wenn ich hier so lese, scheint das luxuriöser zu sein, das mir bewusst war.

    Das wundert mich fürs BK. Ändern sich bei euch nie nach den Sommerferien noch die SuS-Zahlen in den einzelnen Bildungsgängen, so dass es - wie es bei uns und anderen mir bekannten BBSn der Fall ist - zur Bildung von neuen Klassen durch notwendige Klassenteilungen oder auch zum "Einstampfen" von Klassen kommt? Und auch plötzliche personelle Änderungen hatten wir schon während oder am Ende der Sommerferien - ähnlich wie es SteffenW berichtet (Beschäftigungsverbote für schwangere Kolleginnen, angekündigte neue Lehrkräfte, die dann doch nicht kamen oder längerfristige Krankheitsausfälle von KuK, die sich während der Ferien ergeben haben) -, wodurch nochmal so Einiges umgeworfen werden musste.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Genau, wenn ich die Einsatzplanung schon habe, dann kann man das ohne Stress vorbereiten, Absprachen treffen usw.

    Die Tage oder Verteilung machen eben gerade bei Teilzeit einen großen Unterschied, ob ich da schon was weiß oder nicht, denn ohne die kann ich wenig drumrum planen wie Kinderbetreuung, Sport der Familie, Arbeitszeiten des Partners usw.

  • Das wundert mich fürs BK. Ändern sich bei euch nie nach den Sommerferien noch die SuS-Zahlen in den einzelnen Bildungsgängen, so dass es - wie es bei uns und anderen mir bekannten BBSn der Fall ist - zur Bildung von neuen Klassen durch notwendige Klassenteilungen oder auch zum "Einstampfen" von Klassen kommt?

    Ich bin ja erst seit letztem Jahr am BK, also keine Ahnung, was da "normal" ist. Der Stundenplan, den ich letztes Jahr bekommen hatte, lief erstmal so an, dann wurde nach 2 Wochen eine Klasse aufgelöst und es änderten sich nochmal 5 Stunden. Den kompletten Stundenplan hat das aber nicht umgeschmissen.

    Dieses Jahr kam der Stundenplan in der letzten Schulwoche.

    Wenn sich Kleinigkeiten nochmal verschieben, ist das ja kein Drama, aber ich finde schon recht angenehm, sich grob darauf einstellen zu können, was kommt.


    Am WBK hat sich nie irgendwas verändert, am Gymnasium kann ich mich auch nicht daran erinnern. Kann also (wenn) auch nichts Großes gewesen sein.

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