Bei Hundekotbeuteln ist es aber hygienischer. Fremden Kot mit Klopapier aufzusammeln ist schon eklig. Dann müssen wir auch mal praktisch denken. Wenn das ein kompakter Haufen ist, dann ist das sicherlich mit einem Handgriff getan. Wenn nicht, weicht das Klopapier durch. Und dann wird es wirklich eklig.
Kot aufsammeln als Kollektivstrafe
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Ich bin davon ausgegangen, dass man da mit etwas mehr als einem einzelnen Blättchen arbeitet.
Und ja, ekelig ist es. Das ist wohl unstrittig.
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Wie groß war eigentlich der Haufen, wenn da 10-15 Jungs und eine Lehrerin was wegmachen konnten?
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Die Medien kopieren sich teilweise selbst. Wir werden es wohl nie erfahren.
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Wie groß war eigentlich der Haufen, wenn da 10-15 Jungs und eine Lehrerin was wegmachen konnten?
Etwa so ...
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Diese Listen gibt es jedes Jahr zum Abitur.
Nicht nur im Abi, sondern bei allen Abschlussprüfungen führen wir "Pipi-Listen". Die sind laut unserer RLSB datenschutzrechtlich nicht problematisch, da sie mitsamt dem Sitzplan und anderer Unterlagen der jeweiligen Prüfung in der Schule verbleiben.
Spannend wäre beispielsweise ein System mit Keycard oder Token. Jeder Schüler öffnet die Tür mit seinem persönlichen Token. Das System speichert die Zugänge. Wenn Verschmutzungen auftreten, hätte man den Täterkreis massiv reduziert und könnte ggf. auch ansagen, dass Schüler sich direkt melden sollen, wenn sie die Toiletten verschmutzt vorfinden. Spätestens wenn es zu weiteren Vorfällen kommt, findet man den Täter. Solche Token werden bei uns auch in der Mensa eingesetzt, damit jeder sein bestelltes Mittagessen bekommt.
In der Vergangenheit wurde sowas von der LDI untersagt:
https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/f/…lprotokolle.pdf
/edit (TL;DR):
Die LDI bemängelt die fehlende Rechtsgrundlage für eine solche Überwachung und bemängelt die Freiwilligkeit der ersatzweise genutzten Einwilligung (aus guten Gründen).
Mittlerweile wird dieses System aber in einer ganzen Reihe von Schulen in ganz Deutschland genutzt. Hier in paar Beispiele aus verschiedenen Bundesländern: Schule in Vellmar sichert neue Toiletten: Zutritt nur mit Chipkarte | hessenschau.de , Schließsystem Toiletten - Geestlandschule Fredenbeck , Elektronisches Türsystem sorgt für saubere Schultoiletten - Radio Euskirchen , Schule in Oldenburg greift durch: Nur noch mit Transponder aufs Klo | ndr.de und 2024-11_Transponder__Toilettenregelung_ab_11.11.24.pdf .
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Ist es nicht traurig, dass wir (als Gesellschaft, nicht wir als Lehrkräfte) Toiletten vor ihren Nutzern (m/w/d) schützen müssen, weil wir (als Gesellschaft) es nicht hinbekommen, Kindern zu vermitteln, wie sie sich ordentlich im öffentlichen Raum zu verhalten haben? Ich sehe solche Maßnahmen nicht als Fortschritt, sondern als Zeichen der Kapitulation.
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Ist es nicht traurig, dass wir (als Gesellschaft, nicht wir als Lehrkräfte) Toiletten vor ihren Nutzern (m/w/d) schützen müssen, weil wir (als Gesellschaft) es nicht hinbekommen, Kindern zu vermitteln, wie sie sich ordentlich im öffentlichen Raum zu verhalten haben? Ich sehe solche Maßnahmen nicht als Fortschritt, sondern als Zeichen der Kapitulation.
Tja, verschmutzte und dadurch kaum nutzbare Toiletten im In- und Ausland gibt es ja schon seit Jahrzehnten. Erwachsene benehmen sich dahingehend genauso schlimm - wenn nicht schlimmer - wie Kinder. Warum man sich gerade im öffentlichen Raum so verhält, werde ich nie verstehen...
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Tja, verschmutzte und dadurch kaum nutzbare Toiletten im In- und Ausland gibt es ja schon seit Jahrzehnten. Erwachsene benehmen sich dahingehend genauso schlimm - wenn nicht schlimmer - wie Kinder. Warum man sich gerade im öffentlichen Raum so verhält, werde ich nie verstehen...
Macht. Es geht um Macht und um den Reiz des Unerlaubten oder Unerwünschten.
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Es handelt sich in meinen Augen um eine entwürdigende Strafe. Das ist für mich das Entscheidende.
Eine Lehrkraft sollte wissen, dass es a) keine Kollektivstrafen gibt und b) keine entwürdigenden Maßnahmen geben darf. Wenn sie das nicht weiß, braucht sie offenbar einen deutlichen Hinweis. Für den Fall, dass die Lehrkraft vor, während und nach dem Vorfall entsprechend aufgetreten sein sollte, ist eine Dienstaufsichtsbeschwerde durchaus angebracht.
Aber des Hausmeisters Würde wird nicht berührt?
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Aber des Hausmeisters Würde wird nicht berührt?
Nein, für ihn ist es auch keine Kollektivstrafe.
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Naja, da liegt doch schon das eigentliche Problem. Die unbürokratische Lösung wird heißer diskutiert als der Auslöser. Dass die Menschenrechtscharta noch nicht ausgebreitet wurde, wundert mich ja.
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Nein, für ihn ist es auch keine Kollektivstrafe.
Vielleicht würden die SuS schon eher rausbekommen, wessen Kot sie da wegschaufeln müssten, als es der Hausmeister vermag. Ich finds ok.
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Wir Lehrkräfte sagen nichts, wenn wir Erbrochenes aufwischen, bei Klassenausflügen im Bus neben Kindern sitzen und die Tüte halten, in die sich übergeben wird, blutende Wunden verarzten, Kinder mit Läusen abholen lassen müssen. Da kann auch niemand was dafür. Aber bei o.g. Toilette ist Schluss.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Lehrerin das Problem auch schon begegnet ist und sie etwas überreagiert hat. Etwas anderes, ausser dass sie auf die Schnelle die Toilette allein hätte putzen sollen, fällt mir nicht ein. Es war an einem fremden Ort, den man so nicht hinterlässt. Oder sie hätte einen Elterntrupp einbestellen können. Das hätte aber gedauert.
In einer solchen Situation in einer fremden Umgebung hat man nicht viele Alternativen. Die Lösung der Lehrerin wäre jetzt nicht meine erste Wahl gewesen.
Ich hätte erst einmal mit dem Peronal dort geredet und geschaut, ob es eine Lösung gibt. Wenn nicht, hätte ich es zur Not schnell selbst gemacht. Später in der Schule hätte ich das Thema "Verhalten auf der Toilette" besprochen. Die Kinder hätte ich bei der Putzaktion nicht einbezogen, es waren zu viele dabei, die es nicht betrifft. Und das Kind, das seine Hinterlassenschaften nicht weggewischt hat, wird es bei der Anordnung einer solchen Maßnahme sicher nicht zugeben. Er macht sich ja nicht freiwillig zum Gespött in der Klasse. Etwas anderes ist, wenn es im eigenen Schulgebäude vorkommt, da kann man andere Maßnahmen ergreifen, wie sie in den vorherigen Beiträgen schon beschrieben wurden.
Grundsätzlich darf man bei den Kleinen nicht immer davon ausgehen, dass so etwas mit Absicht geschieht. Also, dass einmal etwas daneben geht. Ist sogar schon einmal bei meinem eigenen Kind vorgekommen, da es nie in der Schule aufs Clo wollte und dann war es halt dringend. Die Lehrerin stellt es leider gleich in die Psychoecke, dabei war es eher ein körperliches Problem, das wir versuchten ärztlich zu behandeln.
Erbrochenes wegzuwischen, was in der Grundschule häufiger vorkommt, kostet mich genauso viel Überwindung. Zumal ich da zusätzlich meinen Brechreiz unterdrücken muss. Tierhinterlassenschaften und tote Tiere im Garten entsorgen muss man ja auch und das geht einigermaßen. Doch bei allem heißt es: Augen zu und durch.
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Ab einem Gym an dem ich vor ein paar Jahren arbeitete hatten wir den Fall eines Jungen, der (wie auch immer er mit seiner geringen Körpergröße es geschafft hat) ins Waschbecken der Mädchen zu koten. Es war alles voll und er dachte das man ihn nicht gesehen hat. Leider haben der Hausmeister und jch ihn gesehen. Dumm für ihn, gut für uns.
Die Eltern wollten dann diskutieren und waren der Meinung es sei Aufgabe der Putzkraft das zu beseitigen. Auch noch nachdem ihr Filius zugab der Täter gewesen zu sein. Am Ende hat die Schulleitung einen (nicht ganz sauberen) Weg gefunden die Eltern zu überzeugen das am Nachmittag sich noch mit dem Sohn wegzumachen.
An der jetzigen Schule werden wir ab kommenden Schuljahr Toilettenkarten einführen mit denen die Schüler die WCs aufbekommen und deren Log In temporär auf einem lokalen Server gespeichert wird. Unsere WCs sind leider im WC-Raum der Schüler und es ist jedesmal widerlich da rein zu müssen. -
I
Erbrochenes wegzuwischen, was in der Grundschule häufiger vorkommt, kostet mich genauso viel Überwindung.
Katzenstreu, dann ist es "einfacher". Der Tipp kam aus dem Forum.
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Übrigens: der im Ausgangsbeitrag verlinkte Artikel spricht von einem Tag im "Waldklassenzimmer" in Karlsruhe.
Es geht demnach nicht um das Schulklo sondern eine wie auch immer geartete Toilette einer Waldpädagogikeinrichtung.
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