Wie mit Ablehnungsbescheid der weiterführenden Schule umgehen?

  • Das konnten wir in den letzten über 15 Jahren, an denen ich an der Schule war, nicht machen und umgekehrt sind wir "froh" über jede Anmeldung. Dass ein sehr großer Teil gar keine Gymnasialempfehlung hat, müssen wir nicht nur hinnehmen (freie Elternentscheidung), sondern "sichert unsere Arbeitsplätze".

    Das kann aber nicht die Zukunft sein!8)

  • Ja. Da kann man dann meinetwegen doppelte Ressourcen reinstecken, Klassen halbieren und versuchen zu retten, was zu retten ist, versaut aber wenigstens nicht eine komplette Schülergeneration

    Und dann würdest du dich beklagen, warum diese Schulen besser mit Lehrern besetzt wären.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Fangen wir doch damit an. Vielleicht wandern dann eine Menge Schüler:innen zu den weit besser versorgten Schulen.

    Ich würde sogar bei einer 50er Klassenfrequenz meine Kinder dann lieber auf die "guten Schulen" schicken als in die Brennpunktschulen, selbst wenn diese nur eine 15er Klassenfrequenz und Doppelbesetzung hätten. Ich muss aber auch zugeben, dass ich selber als Grundschüler vor inzw. 40 Jahren in der Schule dermaßen zusammengeschlagen wurde, dass ich im Krankenhaus mit zieg Knochenbrücken wieder aufgewacht bin.

  • Und dann würdest du dich beklagen, warum diese Schulen besser mit Lehrern besetzt wären.

    Das gab es mal, hat etwa 40 Jahre ziemlich gut funktioniert und nannte sich "Dreigliedriges Schulsystem". Da hatte die Hauptschulen eine Klassenstärke von 18 SuS und haben viele von diesen sehr schwachen Kandidaten sehr erfolgreich in eine Ausbildung vermittelt. Beklagt hat sich da niemand, die meisten hatten und haben Respekt vor dem, was an der Schulform geleistet wurde (und in wenigen Fällen noch wird).

Werbung