Es gibt Menschen, die dafür bezahlt werden, sich Gedanken um Lehrplan und didaktische Aufbereitung zu machen. Die schreiben dann Schulbücher und Arbeitshefte.
Lass die Leute für dich die Vorarbeit machen, anstatt das Rad ständig neu zu erfinden. Ich arbeite mit Büchern und Arbeitsheften, ergänze teilweise, je nachdem, was die Lerngruppe braucht, springe im Buch hin und her und überlege mir, ob die Einführung im Buch zu meiner Lerngruppe passt, wie viel ich noch dazu erklären müsste und ob wir ein Tafelbild entwerfen, das die Kinder abschreiben. Außerdem verändere ich oft die Leistungsfeststellungen, die als Kopien zu den Lehrwerken gehören, weil sie z.B. die Anforderungsbereiche nicht gut abbilden oder weil nicht genug Platz zum Schreiben ist oder eventuell ein Schreibtempo vorausgesetzt wird, das nicht vorhanden ist. Damit fülle ich meine Arbeitszeit aus, zumal ich dann auch noch Fächer ohne Buch und Heft habe (Sachunterricht) oder wo ich nur punktuell mit dem Buch arbeiten möchte aus bestimmten Gründen (Musik).