• Ich habe meine Einsatzplanung bisher auch immer vor den Ferien erhalten. Mal am Letzten Schultag, malen oder zwei Wochen vorher.

    Den Stundenplan gibt es in der letzten Ferienwoche online.

    In Physik ändert das Wissen um den Stundenplan meine Planung nur insofern, dass ich bei Donnerstagsstunden von weniger Unterrichtsstunden ausgehe als z.B. bei Dienstagsstunden. Bei Mathe beeinflusst es die konkrete Stundenplanung schon, wann ich eine Einzelstunde habe und wann eine Doppelstunde. Aber die Jahresplanung und auch die konkrete Reihenplanung kann ich auch ohne Stundenplan machen.

    LG DFU

  • Wir haben die Stundenpläne auch immer schon vor den Sommerferien, aber sicher ist nie irgendwas. Gerade nach den Sommerferien kann es durch geänderte Schülerzahlen vorkommen, dass Klassen neu gebildet, zusammengelegt oder aufgelöst werden. In manchen Bildungsgängen tauchen recht große Anteile von angemeldeten Schülern nie auf. Aber bei uns ändert sich auch im laufenden Jahr immer mal etwas. Man kürzester Stundenplan hielt bisher 3 Tage...

    Deshalb bereite ich in den Sommerferien auch nichts vor. Ja, ich weiß in etwa, wie ich eingesetzt werde. Aber sicher ist es eben nie. Da lohnt es sich einfach nicht, jetzt Zeit reinzustecken.

  • Ich hatte die Planung schon zwei Wochen vor den Ferien fertig, die Kollegen kriegen aber zum Ende des Schuljahres immer nur einen vorläufigen Einsatzplan von mir da in der Regel doch noch was dazwischen kommt.
    Dieses Jahr z.B. die Kollegin die spontan in der ersten Ferienwoche mitgeteilt hat das sie ab schuljahresbeginn vom Arzt aus im Beschäftigungsverbot ist 😅


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

  • Man kann sich doch sonst nicht lange im Voraus vorbereiten...

    Außerdem kann man dann damit angeben, dass es an der eigenen Schule besser läuft als an den anderen Schulen...

    Öhm... Diese Zusammenfassung ist nicht meine. Ich denke zwar, wahrscheinlich nicht gemeint zu sein, aber da meine Schule zu den frühen Stundenplanbauern gehört, möchte ich gern meine Sicht schildern.

    Ich bereite mich zwar nicht acht Wochen vorher vor, doch beruhigt es mich unglaublich, schon zu wissen, welche Klassen ich in welchen Fächern bekomme. Ich spiele total gern entspannt im Kopf Ideen durch und denke über die Kinder nach. Einfach so, ganz natürlich, ohne Druck. Dadurch entsteht etwas, das ich dann mit in die Planungen einbauen kann.

    Ich fühle mich nicht wohl, alles sehr kurzfristig zu erfahren, das versaut mit etwas die Ferien. Es macht mir zwar keine Angst mehr, aber ich schwimme dann innerlich.

    Ich weiß, dass ich höchstwahrscheinlich bestimmte Klassenstufen in bestimmten Fächern kriege und lasse dazu meinen Gedanken freien Lauf. Manche Klassen kenne ich (Vertretungen o.ä.) und da macht das Reinfühlen noch mehr Spaß.

    Angeberei liegt zumindest mir absolut fern, auf solch eine Idee komme ich nichtmal und finde es schade, dass es hier wohl zu solchen Dynamiken kommt, wenn es unterstellt wird.

    Ich bin froh, dass ich meinen Plan schon kenne, mir tut das gut und entspannt mich. Könnte gut sein, dass das mehreren so geht. Unsere Direktion ist froh, wenn es vor den Ferien geschafft ist, um dann ebenfalls zu entspannen. Winwin.

    Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.

  • Man kann sich doch sonst nicht lange im Voraus vorbereiten...

    Außerdem kann man dann damit angeben, dass es an der eigenen Schule besser läuft als an den anderen Schulen...

    Ganz vielleicht geht es euch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Abstimmung von Betreuungszeiten für die Kinder, was etwas schwierig wird, wenn man den Stundenplan erst am ersten Schultag erhält.

    Ich stimme im Übrigen Moebius zu, wir sind ein System mit circa 80 Kollegen, natürlich passiert immer Mal was, das betrifft dann vielleicht 5-10 Kollegen, bei denen wird ein bisschen (im bestehenden Plan) geschoben. Das ist keine Frage von "angeben", sondern von Respekt vor dem Kollegium und anscheinend auch von Kompetenz (nicht nur beim Stundenplaner, auch bei der Personalabteilung in Bezug auf Einstellungen, etc.). Wir hatten seit 2013 nicht ein einziges Jahr in dem es für einen größeren Teil des Kollegiums Änderungen gab. Schwangerschaften und Krankheiten schlagen selbstverständlich ab und an zu, aber das machen die auch während des Schuljahres und da wird auch nicht alles umgestellt.

    If you look for the light, you can often find it.
    But if you look for the dark that is all you will ever see.

  • Die Größe macht dann wahrscheinlich auch den Unterschied. Wenn man an der GS nur 10-20 Lehrkräfte hat, treffen Änderungen oft die meisten.

  • Wir sind 70, haben aber Engpässe an allen Ecken (Fachräume, einzelne Fächer, ..), eine Änderung hat einen Dominoeffekt auf sehr viele, es sei denn, es war zufällig eine Lücke UND die Person kann zur Mehrarbeit verpflichtet werden oder was anderes genommen werden (und jetzt fängt das Dominospielen an)

  • Wir haben ja ein starkes Abteilungssystem bei uns an der Schule. Jede Abteilung hat einen eigenen Stundenplaner und Kollegen, die in mehreren Abteilungen unterrichten, haben feste Slots je Abteilung. Daneben hat die Fachschaft Sport noch einen eigenen Stundenplaner. Keine Ahnung, wie die am Ende mit ~10 separaten Stundenplanern gute Stundenpläne hinkriegen, aber irgendwie klappt es immer.

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